EP-Kritik: “Up the ante” von Inside Golden

München scheint dem Blues verfallen. Nach Jesper Munk und The Whiskey Foundation schicken sich nun auch Inside Golden an, mit ihrem Debüt “Up the ante” gute Gitarrenmusik unter’s Volk zu bringen.

Viele Medien sprechen in letzter Zeit gerne von einer Art neuen „Blues“-Bewegung, die sich in München entwickelt. Immerhin hat die Stadt mit Jesper Munk einen Künstler hervorgebracht, der nicht nur in der Szene als Sensation gefeiert wird, sondern auch Deutschland weit Erfolge aufweist. Gleichzeitig gibt es mit Bands wie den Black Submarines oder The Whiskey Foundation eine Reihe von sehr fähigen Gattungsvertretern.
Auch die Musiker von Inside Golden, die übrigens früher größtenteils mit besagtem Jesper Munk in einer Band gespielt haben, schlagen in dieselbe Kerbe: auf ihrer ersten EP „Up the ante“ zeigen sie, wieso sie dem eben etablierten Genre-Standard in nichts nachstehen. Eine Spur rockiger als etwa von Jesper Munk gewohnt setzen die sechs Lieder jeweils ganz eigene Schwerpunkte, von treibend-intensiv wie der Opener „My Muse“, über melancholisch in „Letting Go“ bis hin zum ruhig und gefühlvoll in „Velvet Smoke“.
Trotz vieler Zitate und bekannter Klänge, entwickeln die Musiker auf der kurzen Platte einen eigenen Sound. Ein Sound, der zum Zuhören einlädt und das emotionale des Blues ebenso transportiert, wie der der anderen Vertreter des „Münchner Blues“. Ein sehr gelungenes Debüt.

Text: Phillipp Kreiter

Kein Platz zum Spielen

Viele Münchner Bands suchen vergeblich nach Proberäumen. Das
bestehende Angebot ist häufig zu teuer oder überbelegt. Doch Not macht
kreativ. Die Musiker haben Übungsräume in der Autowerkstatt oder ein
eigens eingebautes Studio im Wohnviertel. Ein Überblick über die
Bandraumsituation in der Stadt.

Im Gesicht von Münchens zweitem Bürgermeister Josef Schmid spiegelt sich Erstaunen wider: Gerade hat Josie Bürkle, Sängerin der Band Claire, berichtet, dass sie in München keinen passenden Proberaum finden konnten und deshalb nach Bad Feilnbach pendeln mussten. Die Frage, die daraus folgt: Wenn schon Claire – immerhin eine von Münchens erfolgreichsten Bands, deren Debütalbum direkt in die Charts ging – keinen Proberaum finden, wie läuft das dann für andere Bands?

Auf der Bühne des Bahnwärter Thiel bei einer Veranstaltung von SZ Junge Leute und Puls waren sich alle Teilnehmer schnell einig, dass hier noch einiges im Argen liegt. Nicht nur die Schilderung von Claire-Sängerin Josie, auch die plakative „Reich, aber scheiße“-Charakterisierung Münchens als Musikstadt, die der Rapper Fatoni in den Raum warf, dürften Eindruck hinterlassen haben. Schmid versprach am Ende, die Stadt werde sich des Problems annehmen. Mittlerweile ist die Veranstaltung mehr als ein halbes Jahr her – und was hat sich verändert?

Es ist fraglich, ob sich seitdem etwas getan hat. Es gibt unterschiedliche Stimmen. Klaus Martens, Sprecher der Fachstelle Pop, ist positiv gestimmt: „In absehbarer Zeit wird es Förderungen von Seiten der Stadt geben. Man sucht auf jeden Fall nach einer Lösung für das Problem.“ Auf dem Gelände des Feierwerks ist für 2018 die Einrichtung von zehn Proberäumen in Form von Containern geplant. Allerdings sei dies nur ein kleiner Ansatz. „Die Situation ist nicht gut, aber auch nicht ausweglos“, sagt Martens. „Wir haben eine Umfrage unter jungen Münchner Bands gemacht“, sagt er. „Die zeigt, dass jede der Bands früher oder später eine Lösung für das Proberaumproblem findet. Natürlich müssen oft Kompromisse eingegangen werden.“

Kompromisse – ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem möglichen Proberaum oft fällt. Die Mehrheit der Musiker muss sich einen Raum teilen. Und selbst wenn eine Band willig ist, diesen Kompromiss einzugehen, ist das bestehende Angebot häufig schlichtweg zu teuer oder überlastet, sodass sich die Musiker andere Wege suchen. Und die sind nicht unbedingt immer legal.

Eine Band erzählt etwa, dass sie in den Lagerräumen einer Autowerkstatt probt, im Keller haben sie sich mit anderen Bands zusammen einen Proberaum eingerichtet. Einer der Musiker sagt, dass es kaum möglich gewesen sei, einen Raum zu finden, in dem man langfristig bleiben könne: „Immer wenn wir etwas hatten, mussten wir wieder raus. Entweder wurde das Gebäude abgerissen oder es gab Probleme mit den Nachbarn. Jetzt haben wir endlich eine längerfristige Lösung gefunden.“ Die Bands, mit denen sie sich den Raum teilen, lassen einen staunen: Die Namen die er nennt, gehören zu den renommiertesten in München, teilweise haben sie ihre Alben in die Charts gebracht und ausverkaufte Tourneen in großen Hallen gespielt. Dennoch müssen sie illegal proben.

Auch Martin Wehr, Betreiber der Musikübungsräume in der Landsberger Straße, ist offenbar unzufrieden mit der momentanen Situation: „Viele Musiker haben das Gefühl, dass sie vertrieben werden. Meiner Meinung nach wird die Lage der Künstler nicht besser, sondern schlechter.“ Momentan betreibt er knapp 70 Proberäume, die jeweils von mehr als einer Band gemeinsam genutzt werden. Wehr bekommt laut eigener Aussage wöchentlich zwei bis drei Anfragen von Bands, die auf der Suche nach einem Proberaum sind. Diese muss er ablehnen. Es fehlen schlichtweg die nötigen Kapazitäten. Aber Not macht bekanntlich erfinderisch: Die Münchner Band Die Sauna bekam zufällig mit, dass das alte Grundschulgebäude der Marktgemeinde Schliersee leer stand. Mit Genehmigung der Gemeinde wurde der alte Handarbeitsraum darin saniert, ausgebaut und zu einem vollständigen Proberaum für die Band umgewandelt. „Die Wände wurden schwarz gestrichen, zwei fette Couchen reingeworfen, die Fenster schalldicht isoliert und seitdem können wir rund um die Uhr Lärm machen, ohne irgendjemanden zu stören. Wir sind superglücklich mit unserem Bandraum“, sagt Sänger Matthias Berg. Und obwohl man so ziemlich weit ab vom Schuss ist, hat ein abgelegener Proberaum auch seine Vorteile: „Man kann sich auch super einsperren, weil es keine Ablenkungsmöglichkeiten gibt. Und da wir ja gerne auch mal feiern gehen, wäre es vielleicht sogar kontraproduktiv, wenn wir uns in der Stadt zum Proben treffen.“

Klingt nach einer Option, von der viele Bands nur träumen können. Viel zu oft aber vergeblich. Man scheint enttäuscht von der Stadt zu sein, fühlt sich zu wenig unterstützt. Das zeigten vor allem die vielen kritischen Reaktionen auf das „Förderprogramm Musikproberäume“, das vom Juli diesen Jahres an bis zum Sommer 2020 Musikern helfen soll, Raum zu finanzieren, der alle Kriterium für Bandproben erfüllt. Viele sahen darin die Möglichkeit, dem nie enden wollenden Proberaumproblem ein Ende zu setzen. Doch die Bewerbung und vor allem das Auswahlverfahren für das Förderprogramm erwiesen sich für viele Musiker schwerer als gedacht. Vor allem wurde aber kritisiert, dass die Bewerber ein staatlich anerkanntes Abschlusszeugnis in Musik haben müssen. Hobby-Musiker und Studenten wurden von Anfang an ausgeschlossen. „Ich habe meinen Mietern sofort davon erzählt, als ich von der Ausschreibung hörte. Sie sollen sich unbedingt dort bewerben, hatte ich gesagt. Als dann aufkam, dass nur Akademiker in das Programm aufgenommen wurden, waren viele resigniert“, sagt Martin Wehr.

Für viele Bands ging die Suche also weiter. Die Musiker von Blek le Roc haben eine richtige Proberaum-Odyssee hinter sich. In ihrer Bandgeschichte probten sie schon in fünf verschiedenen Räumen. „Es war nie einfach, etwas Festes zu finden, weil häufig etwas abgerissen wurde und man für Neubauten Platz machen musste“, sagt Gitarrist Lucas Fernandes. Auch in einen großen Proberaumkomplex hatte sich die Band schon eingemietet, aber auch hier gab es Probleme: die Zeiten sehr beschränkt, die Miete hoch. „Und wenn im Raum nebenan eine Band geprobt hat, hatten wir das Gefühl, wir würden im selben Raum stehen.“

Irgendwann hatten sie keine Lust mehr auf die ewige Unsicherheit und die Scherereien. Gemeinsam mit den befreundeten Musikern der Band Lyndenstraße mieteten sie – nach etwa einjähriger Suche – einen Kellerraum in einem Wohnhaus mitten im Stadtzentrum. Hier im zweiten Untergeschoss, etwa zwölf Meter unter der Erde, wurde eigenhändig ein Proberaum aufgebaut. Das volle Programm, Schalldämpfung, Decken abgehängt, Wände mit Gipsplatten isoliert und der Boden mit Sand aufgefüllt: „Hier können wir jetzt ungestört proben, auch mitten in der Nacht“. Aber natürlich war der Umbau mit immensen Investitionen verbunden. Lucas betont: „Wir hätten es nicht gemacht, wenn wir nicht die Zusicherung hätten, hier mindestens fünf Jahre bleiben zu können. Diese Sicherheit war uns sehr wichtig.“

Und auch wenn Blek le roc jetzt ein musikalisches Zuhause gefunden haben, die wenigsten Bands haben die Mittel und auch das Glück, sich selbst einen solchen Proberaum einrichten zu können. Das weiß auch Lucas: „Ich habe das Gefühl, dass es immer schwerer und schwerer wird, was zu finden. Eigentlich sollte für eine junge Band die Möglichkeit bestehen, einfach irgendwo spielen zu können und sich so zu entwickeln. Momentan muss man glücklich sein, wenn man überhaupt was findet.“

Lucas spricht somit etwas aus, dem viele andere Musiker nur zustimmen können. Es gibt nicht nur zu wenige Proberäume, das Bestehen der bereits vorhandenen scheint gefährdet. Trotz vieler Gespräche mit Verantwortlichen der Stadt München war lange Zeit unklar wie es um den Bandraumkomplex in der Landsberger Straße 175 in Zukunft stehen wird. An diesem Freitag nun sagte Oberbürgermeister Dieter Reiter zu, dass die Übungsräume für 500 Musiker erhalten bleiben sollen. „Wir sind bestrebt, kulturelle Flächen zu schaffen und zu erhalten“, sagte zuvor Betreiber Martin Wehr.

Kreative Lösungen sind jedenfalls mehr denn je gefragt. Manuel Palacio, DJ bei Fancy Footwork, sieht etwa einen ganz anderen Ansatz: „Die Zukunft sehe ich in der virtuellen Realität, einfach die VR Brille und die Instrumente in das Interface stecken und los geht’s, so könnte jeder vom eigenen Schlafzimmer aus mit seinen Bandkollegen proben.“

Text: Anastasia Trenkler und Philipp Kreiter

Foto: Robert Haas

Ein ganz normaler Sommer

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Nick Yume wird am 1. Juli zusammen mit vielen anderen Münchner Newcomern beim Stadt-Land-Rock-Festival auf der Bühne stehen. Im Junge-Leute-Interview erzählt er von seinem ersten Hit und dem Konzert mit Rihanna vor 30 000 Zuschauern.

Nick Yume ist 21 Jahre alt und pendelt regelmäßig zwischen London, wo er gerade seinen Master macht, und München, wo er seine Musikkarriere verfolgt. Hier erzählt er von seinen musikalischen Ambitionen, seinem Auftritt auf dem Stadt-Land-Rock-Festival und davon, wie es ist, mit der ersten Single gleich einen großen Hit zu landen.

SZ: Nick, deine erste Single „Allein, Allein“ war gleich sehr erfolgreich, steht momentan bei 500 000 Klicks bei Spotify. Wie kam es dazu?
Nick Yume: Das war ja das Remake vom gleichnamigen Song von Polarkreis 18. Das hat sich in einem Songwriting-Camp ergeben, wo ich zufällig über Amadeus (Amadeus Böhm von Nicks Label Flowerstreet, Anm. d. Red.) war. Die Idee dabei war, Songs neu zu interpretieren. Witzigerweise waren da sehr viele verschiedene Produzenten, aber das Lied habe ich mit meinem eigenen Produzenten Michael Schlump erstellt. Und dann hat ein großes Label das direkt veröffentlicht, von meiner Seite lief das echt easy.

Das Lied wurde dann ja auch sehr positiv aufgenommen.
Ich fand das klasse! Was mich dann besonders gefreut hat, war, dass der Sänger von Polarkreis 18 mir persönlich bei Facebook geschrieben hat: „Hey, wollte nur sagen, dass ich das Lied gehört habe und es voll feiere.“ Das fand ich super, denn er hätte auch sein Okay für das Remake geben und es trotzdem schlecht finden können.

Du hattest vorher noch nichts veröffentlicht, deine erste EP war gerade erst in Arbeit. War der Druck danach sehr hoch?
Mir war relativ klar, dass es was komplett anderes ist. Schließlich kannten die Leute „Allein, Allein“ ja schon und konnten sofort drauf reagieren. Meine eigenen Sachen waren für mich etwas Separates, das eine war mein Zeug und das andere eben ein Remake. Natürlich packt man da auch eigene Kreativität rein, aber es ist nicht das gleiche wie ein eigenes Lied. Mir war also schon klar, dass wir nicht die gleiche Anzahl von Klicks und Aufmerksamkeit bekommen. Dafür sind mir meine eigenen Sachen natürlich umso wichtiger. Kurz darauf warst du ja dann auch Vorband für Rihanna in Bukarest. Das war natürlich der Wahnsinn, schließlich ist das alles innerhalb von nur drei Monaten in meinen Sommerferien passiert. Erst das Remake, dann direkt danach Rihanna. Über einen Kontakt von meinem Label haben wir eine Agentur kennengelernt, die Vorbands für so große Konzerte vermittelt. Als dann die Anfrage für Rihanna kam, dachte ich, das wäre ein Witz, und habe erst einmal nur gelacht. Es war dann aber kein Witz. Natürlich habe ich sofort zugesagt. Dann hieß es, in zwei Tagen fliegt ihr.

Und wie lief der Auftritt?
Die Erfahrung war natürlich unglaublich, es war schließlich ein riesiges Open-Air-Konzert vor dem Parlamentspalast in Bukarest. Ich glaube, ich war selbst noch nicht einmal als Gast bei so einem großen Konzert. Es war also das erste Mal, dass ich überhaupt so etwas gesehen hab – geschweige denn von der Bühne aus. Natürlich war ich überwältigt!

Hitsingle, Rihanna: Wie kehrt man dann nach so einem Sommer wieder in seinen Alltag zurück?
Ich hatte da gerade meinen Bachelor fertig und habe dann in den Master gewechselt. Das war erst einmal im Vergleich ziemlich langweilig. Aber ich bin dann häufiger mal nach München geflogen für ein paar Gigs und habe direkt angefangen, meine zweite EP zu schreiben.

Langweilig?
Um das alles ein bisschen einzuschränken: Abgesehen davon, dass ich eine coole Erfahrung hatte in diesem Sommer, hat das nicht so riesig viel verändert. Musik kann man nicht planen. Man sollte das machen, was man gerne macht, und hoffen, dass es gut ankommt. Aber wenn ich wieder so eine Chance hätte, würde ich sie natürlich ergreifen.

Jetzt hat nicht jeder 21-jährige Musiker schon vor 30 000 Menschen gespielt. Was sagen denn deine Kommilitonen in London zu deiner Musikkarriere? Haben sie dich irgendwie anders behandelt nach diesem Sommer?
Nein, eigentlich gar nicht. Das war ja auch der Wechsel vom Bachelor zum Master und ich bin an eine andere Uni gegangen. Dann hatte ich da neue Leute. Um ehrlich zu sein, wusste von denen nicht einmal jemand was davon. Irgendwann viel später im Jahr hat jemand meine Facebookseite gefunden und das gesehen – und dann haben die Leute natürlich angefangen zu fragen.

Du studierst in London, einem der musikalischen Zentren schlechthin. Wieso treibst du deine musikalische Karriere in München voran und nicht dort?
Ich bin in München aufgewachsen und habe hier schon immer viel Musik gemacht, in einer Schülerband und mit verschiedenen Akustiksachen. Als ich angefangen habe zu studieren, hat das aber aufgehört. Komplett per Zufall bin ich in einer langweiligen Vorlesung meinen alten Mail-Account durchgegangen – da war dann eine Mail von Amadeus. Als ich wieder in München war, haben wir uns ein bisschen unterhalten. Ab da hatte ich den Gedanken daran, wieder Musik zu machen, die ganze Zeit im Hinterkopf.

Du kommst zu unserem Stadt-Land-Rock-Festival: Was kann das Publikum von deinem Auftritt erwarten?
Hm, jetzt muss ich überlegen: dass meine Band cool ist! (Lacht) Mein Projekt fing ja als Studioprojekt an und erst dann haben wir uns überlegt, wie wir das auf der Bühne umsetzen können. Wir haben dann zwei wahnsinnig gute Musiker gefunden, Jakob Arnu und Florian Balmer. Das ist für mich das Coolste an unseren Gigs, dass ich mit zwei super Freunden spiele, die es auch noch wahnsinnig drauf haben. Ich glaube, die Leute sollten wegen unserer außergewöhnlichen Bühnenpräsenz kommen!

Das Stadt-Land-Rock ist das Festival für junge Münchner Newcomerbands auf dem Sommertollwood. Es findet heuer vom 29. Juni bis zum 1. Juli in der Half Moon Bar statt. Es werden jeden Abend von 19 bis 22.30 Uhr je vier Liveacts zu sehen sein, von Gitarren-Pop bis hin zu Elektrobeats. Am Eröffnungstag spielen Chuck Winter, Klimt, Nikolaus Wolf und Jordan Prince. Am Freitag folgen Mola, Liann, Matija und Wendekind. Flonoton, About Barbara, Nick Yume und Eliza beschließen am Samstag das Festival, das es nun schon zum 14. Mal gibt. Der Eintritt ist frei.

Interview: Philipp Kreiter

Foto: Keno Peer