Von Freitag bis Freitag: Unterwegs mit Aylin

Ein verlängertes Wochenende, ein Brückentag, ein Fenstertag… Wie man es auch nennen mag, am Ende bedeuten die verschiedenen Ausdrücke auch nur das Gleiche: Endlich wieder eine dankbare Woche! Die besonders Schlauen haben dieses Geschenk des Himmels bereits seit Wochen im Visier und sich den Freitag freigenommen. So lässt es sich gleich noch entspannter in die nächsten 7 Tage voller Veranstaltungen starten.

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Neuland

Das Aufwachen am Morgen nach einem One-Night-Stand, der fremde Mensch neben sich im Bett, der Kater nach der vergangenen Nacht – alldem wohnt durch die Unbehaglichkeit der Situation auch eine gewisse Komik inne. Diese wollen Anna Cvetkov, Bella Kilian, Ida Marie Sassenberg, Leila Keita und Lilly Müller, alle zwischen 21 und 29 Jahre alt, unter dem Namen „Feminist Mumblecore Comedy Project“ in einem Kurzfilm einfangen. Das Feministische des Projekts rührt daher, dass es eine Frau ist, die sich verschiedene Einmal-Partner mit nach Hause nimmt, ohne dabei als leichtes Mädchen dazustehen – und nicht, wie sonst in Filmen üblich, Männer. Die Protagonistin wird von Initiatorin Ida gespielt, ihre männlichen Partner sind Laienschauspieler. Vorgegebene Rollen und Texte gibt es nicht, die Szenen werden improvisiert. Vier der fünf Frauen haben bisher kaum Film-Erfahrung. „Durch unsere unterschiedlichen Erfahrungen erhoffen wir uns einen lustigen Film, der nicht super perfekt sein wird, aber hoffentlich für alle Zuseher Spaß macht“, sagt Leila. Bis Mitte 2019 soll die Produktion beendet sein, dann soll der Kurzfilm auf Festivals präsentiert werden. Maximilian Mumme

Neuland

Eine Plattform rund ums Thema „Selbstmachen“: Damit wollen Clarissa Juse, 24, Natalie Kellerer, 24, Simone Miller, 25, und Melanie Urbasik, 27, die Münchner zu einem nachhaltigeren Leben motivieren. Sie haben den Verein Tauschkomplott gegründet, diese Woche fand auf dem Giesinger Grünspitz ihr erster Tauschmarkt für selbstgemachte Lebensmittel statt. So sollen neben einer abwechslungsreicheren Vorratskammer auch die Nachbarschaftsvernetzung und der Austausch zwischen Generationen gefördert werden. „Wir sehen Tauschen, Leihen, Reparieren und Recyceln als Alternative zur Konsum- und Wegwerfgesellschaft“, meint Clarissa. „Gerade im Bereich Lebensmittel selbstmachen gibt es in München keine wirkliche Tauschplattform.“ Elly Fleschutz