Ein Abend mit: Lara Freiburger

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Lara Freiburger arbeitet als freiberufliche Fotografin und hat für unsere Ausstellung “10 im Quadrat – Reloaded” zehn KünstlerInnen porträtiert. Sie trauert dem ATOMIC CAFÉ immer noch nach. Zwölf Fragen zu Laras Nachtleben.

Name: Lara Freiburger 
Alter: 26
Beruf: freiberufliche Fotografin

Internetseite: www.larafreiburger.com

1) Hier beginnt mein Abend: gemütlich auf dem Sofa
  
2) Danach geht’s ins/zu: Frau Bartel’s
  
3) Meine Freunde haben andere Pläne. So überzeuge ich sie vom Gegenteil: Hier gibt’s
Bier!
  
4) Mit dabei ist immer: mein Rucksack
  
5) An der Bar bestelle ich am liebsten: Moskau Mule
  
6) Der Song darf auf keinen Fall fehlen: Lonely Boy – The Black Keys

7) Mein Tanzstil in drei Worten: eins, zwei, zack!
  
8) Der Spruch zieht immer: Heute wirklich nur auf ein Bier!
  
9) Nachts noch einen Snack. Mein Geheimtipp ist: Döner an der Freiheit

10) Meine dümmste Tat im Suff war: den Sonnenaufgang stundenlang in der falschen
Himmelsrichtung gesucht 

11) Das beste Frühstück nach einer durchfeierten Nacht gibt’s im/bei:
Weißwurstfrühstück zu Hause 

12) Diesem Club/dieser Bar trauere ich nach: ganz klar: ATOMIC CAFE! 

Foto: privat

Ein Abend mit: COEO

Auf COEO am Sound Of Munich Now Electronica freuen wir uns sehr. Wo man das DJ-Duo sonst noch so antrifft und was dabei noch so abgeht, kann man hier lesen.

Name: Andreas Höpfl
& Florian Vietz

Alter: 30 bzw. 31

Beruf: Musikproduzenten und DJs

Internetseite: soundcloud.com/coeo

Hier beginnt unser Abend:

An der Isar bzw. Reichenbachbrücke. Von dort aus ist es
nicht weit in unser Studio in der Au, aber wir treffen uns dort auch oft mit
Freunden, um in einen der hiesigen Plattenläden – am liebsten ins Public
Possession – zu gehen oder im Flaschenöffner Fußball zu kucken. Danach gibt’s
meist noch nen Snack im Türkitch oder Bergwolf.

Danach geht’s ins/zu:

Awi oder samstags ins Charlie

Unsere Freunde haben andere Pläne. So überzeugen wir sie vom
Gegenteil:

In solchen Situationen fallen oft Sprüche wie „Nur auf ein
Bier…“ und so weiter. Jeder kennt das. Von Erfolg sind diese aber nicht immer
geprägt…

Mit dabei ist immer:

Unsere First Ladies sind immer dabei. Außer beim Fußball
schauen. Und in den Plattenläden. 🙂

An der Bar bestellen wir am liebsten:

Wir beginnen mit Bier und bleiben im Laufe eines Abends auch
meist dabei.

Der Song darf auf keinen Fall fehlen:

„Skip Mahoney – Janice (Don’t be so blind to love)“

Unser Tanzstil in drei Worten:

Bloß nicht shuffeln!

Der Spruch zieht immer:

„Hey DJ, könntest du bitte den Song von… spielen?“ 😉

Nachts noch einen Snack. Unser Geheimtipp ist:

Einen wirklichen Geheimtipp haben wir da nicht. In München
ist spätnachts die Auswahl ohnehin arg begrenzt.

Unser kuriosestes Erlebnis beim Feiern war :

Flo: Ich wurde mit 17 einmal von der eigenen Party, auf der
wir aufgelegt haben, geschmissen, weil ich noch nicht volljährig war…

Andi: Als ich auf der eigenen Party, auf einmal alleine
auflegen musste, da Flo um Mitternacht rausgeschmissen wurde, weil er noch
nicht volljährig war.

Das beste Frühstück nach einer langen Nacht gibt’s im/bei:

Bett

Diesem Club/dieser Bar trauere ich nach:

Der alten Registratur trauen wir definitiv am meisten nach.


Foto: Kerstin Rothkopf

Ein Abend mit: Lena Bart

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Sie gehört fast schon zum Inventar des Harry Klein, sowohl vor als auch hinter dem DJ-Pult. Wer also schon immer wissen wollte, wie sie ihre Abende verbringt: hier ein paar Fakten aus dem Nachtleben der Lena Bart.

Name: Magdalena Bartmann


Alter:
27


Internetseite:
https://soundcloud.com/lena-bart-music oder
https://www.facebook.com/lenabartmusic/


Hier beginnt mein Abend:

Bei mir zu Hause – mit lauter Musik und dem ersten Drink.

Danach geht’s ins/zu:

Meistens ins Harry Klein.

Meine Freunde haben andere Pläne. So
überzeuge ich sie vom Gegenteil:

Ich gebe einen aus.

Mit dabei ist immer:

Eine Mütze. Egal ob Sommer oder Winter.

An der Bar bestelle ich am liebsten:

Schnapsschorle. 60% Frangelico, 40% Vodka, 1 Eiswürfel, in einem
Tumberglas. Dazu bestelle ich meistens noch eine Spezi gegen den Durst.

Der Song darf auf keinen Fall fehlen:

Das ändert sich stündlich.

Mein Tanzstil in drei Worten:

Enten-Tanz reloaded.

Der Spruch zieht immer:

Bist du öfter hier?

Nachts noch einen Snack. Mein
Geheimtipp ist:

Der Alte Simpl in der Türkenstraße. Hier gibt’s bis spät in die Nacht
Schinkennudeln und Currywurst mit Pommes – was will man mehr?

Meine dümmste Tat im Suff war:

Noch eine Runde bestellen.

Das beste Frühstück nach einer
durchfeierten Nacht gibt’s im:

Bett.

Diesem Club/dieser Bar trauere ich
nach:

Der alten Registratur.

Foto: Paul Redcastle

Ein Abend mit: Rey Lenon

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Rey Lenon trifft man im Zweifel in stadtbekannten Konzerthäusern, wie der Milla oder dem Strom. Dabei trinkt sie vielleicht gerade Moscow Mule, wenn sie nicht schon wieder zum nächsten Ort hastet

immer mit einer kleinen Flasche Wasser im Gepäck.

Name:  Rey Lenon

Alter: 25

Beruf: Studentin, nebenbei Synchronsprecherin

Internetseite: https://www.facebook.com/ReyLenonOfficial

 

Hier beginnt mein Abend:

Wo auch immer meine Freunde sind, ich habe
keine richtige Stammkneipe.

Danach geht’s ins/zu:

Puh, kommt halt darauf an, was wer wo
auflegt bzw. welche Band wo spielt. Nichts falsch machen kann man mit Milla,
Strom, Harry Klein, etc.

Meine Freunde haben andere Pläne. So überzeuge
ich sie vom Gegenteil:

Ich hab da jetzt leider nicht so eine
ausgeklügelte Taktik.

Mit dabei ist immer:

Eine kleine Wasserflasche (ich habe, warum
auch immer, fragt mich nicht, immer Angst ich könnte doch auf dem 20 minütigen Weg
verdursten..)

die ich dann jedes Mal wieder total erstaunt und genervt von mir
selbst abgeben muss, bevor ich reingehe. Ich lern das einfach nicht.

An der Bar bestelle ich am liebsten:

Moscow Mule, Mango-Schorle, braunen Tequila, Wasser

Der Song darf auf keinen Fall fehlen:

Also bei welchen Songs ich momentan auf
jedenfall die Tanzfläche stürmen würde wären wohl u.a. „Just Dancing“ von
Sylvan Esso, „You Don’t Get Me High Anymore“ von Phantogram, „This Is Not About
Us“ von Banks oder „Char“ von Crystal Castles.

Mein Tanzstil in drei Worten:

Augen zu, loslassen!

Der Spruch zieht immer:

Eigentlich doch keiner, oder?

Nachts noch einen Snack. Mein Geheimtipp ist:

Da fragt ihr wohl die Falsche, weil ich
nachts eigentlich nie noch unbedingt irgendwo was essen will.

Meine dümmste Tat im Suff war:

¯_(ツ)_/¯

Das beste Frühstück nach einer durchfeierten
Nacht gibt’s:

Daheim, Nudeln mit Tomatensoße!

Diesem Club/dieser Bar trauere ich nach:

Ganz
klar, Atomic Cafe!

Foto: Simon Gehrig

Ein Abend mit: Michael Mauder

Tanzen gehört nun mal nicht wirklich zu den Aktivitäten, denen Michael Mauder an einem Freiatgabend gerne nachgeht. Dafür stehen aber gute Gespräche und ein kühles Helles auf dem Programm.

Name: Michael Mauder

Alter: 24

Beruf: Comedian

Internetseite: www.michaelmauder.de

 

Hier beginnt mein Abend:

In einem der hundert verschiedenen
Hipster-Burgerläden, die unsere schöne Stadt zu bieten hat.

Danach geht’s ins:

Cafe BlUe an der Implerstraße, das Jennerwein
in der Clemensstaße, oder jeden vergleichbaren Laden, in dem man sich noch
unterhalten kann und niemand auf die Idee kommt zu tanzen.

Meine Freunde haben andere Pläne. So überzeuge ich
sie vom Gegenteil:

„Keiner von uns hat daheim aufgeräumt und getanzt
wird nicht. Ich halt‘ jetzt so lange die Luft an, bis wir da hin gehen.“

Mit dabei ist immer:

Mein Handy, dessen Akku nach ca. einer Stunde
stirbt.

An der Bar bestelle ich am liebsten:

Ein kühles Helles

Mein Lieblingsgesprächsthema:

Am Anfang banaler Smalltalk und je später der
Abend wird desto deeper wird es. Am Ende gehts um Politik, Religion, Tod und
ähnlich spaßige Themen.

 Der Song darf auf keinen Fall fehlen:

Im seltenen Fall von verbleibendem Akku auf dem
Heimweg: Twenty One Pilots – Trees

Mein Tanzstil in drei Worten:

Ich muss weg!

Der Spruch zieht immer:

Ich muss weg!

Meine dümmste Tat im Suff war:

Bei einem ähnlich alkoholisierten Freund und
regennasser Fahrbahn ins Auto steigen. Ging alles gut, war aber maximal dumm!

Das beste Frühstück nach einer durchfeierten Nacht
gibt’s im/bei:

Im „Tante Emma Cafe“ an der Belgradstraße!

Diesem Club/dieser Bar trauere ich nach:

Das
„Flex“ am Goetheplatz. Das gibt es zwar noch, aber da geht keiner 
mehr mit mir hin.

Foto: Sofie Jokerst

Ein Abend mit Garam Salami

Garam Salami steht auf
Veggie-Mexican-Burger

und Spezi. Am liebsten verbringt er seinen Abend im Lost Weekend oder der Glockenbachwerkstatt. Beim Tanzen macht er Michael Jackson

großartige Konkurrenz.

Name:  Garam Salami –

Malik Sanogo

Alter:  21

Beruf: Comedian, Flüchtling

Internetseite: garam-salami.de

Hier beginnt mein Abend:

Meistens trifft man mich bei den Zombie Sessions im
Sunny Red oder nach einem meiner eigenen Auftritte im Lost Weekend. Das neu
eröffnete Lovelace und die Glockenbachwerkstatt sind für mich auch regelmäßige
Hotspots. Eher selten gehe ich irgendwo hin, wo ich nicht entweder selber
performe oder alle Leute kenne.

Danach geht’s zu:

Keiner meiner Auftritte ist komplett ohne meinen
Aftershow-Veggie-Mexican-Burger im Alten Simpl, zusammen mit allen meinen
Groupies, die mich natürlich für meine Persönlichkeit und nicht meine
Berühmtheit lieben. Oft chillt meine Crew auch bei Eva, dem einzig echten
Freiraum in München, aber das ist privat.

Meine Freunde haben andere Pläne. So überzeuge ich
sie vom Gegenteil:

Wir sind so eingespielt, dass unsere Pläne nie von
einander abweichen („Oida lass Eva chillen man“).

Mit dabei ist immer:

Der Franz von Suddenly The Goat und meine Mitbewohner Leah und Eric.

An der Bar bestelle ich am liebsten:

In meinem Bekanntenkreis bin ich bekannt als der
„Spezi-Man“. So wie manche Leute für ihre Zigaretten Lungenkrebs in Kauf
nehmen, stelle ich mich schon auf meine Altersdiabetes mit 30 ein.

Mein Lieblingsgesprächsthema:

Videospiele.

Der Song darf auf keinen Fall fehlen:

Wanna Be Startin‘ Something von Michael Jackson

Mein Tanzstil in drei Worten:

Michael fucking Jackson

Der Spruch zieht immer:

Besser isses wenn wir 7 Milliarden Flüchtlinge aufnehmen würden.

Meine dümmste Tat im Suff war:

Ich bin immer und überall 100% nüchtern, aber einmal
hab ich mich sehr mit einem älteren Herren gestritten, weil er mir nicht
geglaubt hat dass ich die Bad Brains nicht kenne (tu ich auch immer noch
nicht).

Das beste Frühstück nach einer durchfeierten Nacht
gibt’s im/bei:

Burger King am Ostbahnhof. Mit vegetarischen Snacks
wie Pommes, Zwiebelringen und Chill-Cheese-Nuggets ist McDonalds einfach
ausgestochen (obwohl deren Veggieburger auch gut ist).

Diesem Club/dieser Bar trauere ich nach:

Jetzt
schon dem Lovelace, das 2019 wieder schließt.

Foto: Privat

Ein Abend mit: WENDEKIND

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Bei seiner Abendplanung ist WENDEKIND flexibel und lässt sich auch Mal von seinen Freunden überzeugen. Mit dabei sind aber konsequent Kopf und Herz und am nächsten Morgen Kaffee und Zigaretten.

Name: WENDEKIND – Benjamin Süß

Alter: 33

Beruf: Architekt und Designer – Musiker

Internetseite: www.facebook.de/wendekindmusik


Hier beginnt mein Abend:
Eines Tages, wenn ich mich im gewissen Alter in den Schaukelstuhl setze und
natürlich immer mit einer Idee dazu.

Danach geht’s zu:
Den Menschen die mir ans Herz gewachsen sind und einer ersten Stufe in Richtung
„Hier sind Wir“

Meine Freunde haben andere Pläne. So überzeuge ich sie vom Gegenteil:
Kommt auf den Plan der Freunde an. Vielleicht haben Sie mich ja auch sofort
davon überzeugt, dass mein Plan jetzt ein anderer ist.

Mit dabei ist immer:
Kopf und Herz mein Handgepäck, der Schulranzen Erinnerung, Vergangenes.

An der Bar bestelle ich am liebsten:
Ein gutes Gespräch und einen Bombenabend. Magie liegt in der Luft

Mein Lieblingsgesprächsthema:
Alles was zwischen den Zeilen steht. Unsichtbares ist Zauberei.

Der Song darf auf keinen Fall fehlen:
Unser Lied.

Mein Tanzstil in drei Worten:
Musik und ich.

Der Spruch zieht immer:

Besser isses

Untenrum!

Meine dümmste Tat im Suff war:
Mich selbst zu vergessen und am nächsten Morgen darüber zu wundern wo ich
gelandet war.

Das beste Frühstück nach einer durchfeierten Nacht gibt’s:
Überall mit Kaffee und Zigarette, egal ob hier oder dort.

Diesem Club/dieser Bar trauere ich nach:
Das sehr frühe K&K im Glockenbach, als die Tanzfläche noch erlaubt war.

Foto: Bjoern Matthes

Ein Abend mit KING PIGEON

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Die Indie-Band King Pigeon weiß, wie man andere von einem würdigen Partyabend überzeugt: mit Club Mate und Kümmel-Schwarzbrot. In “Ein Abend mit…” erzählen sie, was außerdem für eine gelungene Nacht wesentlich ist.

Name:

KING
PIGEON
Alter
: 23-27
JAHRE
Beruf: 3 STUDENTEN UND 1 Arbeitsloser
Internetseite:  www.king-pigeon.com

Hier beginnt mein Abend:
Das erste Bier des abends gibt es beim Getränkemarkt gegenüber vom Proberaum
mit dem herzlich-mürrischen Inhaber. Ein paar Blocks weiter wartet die feinste
Steinofenpizza Giesings im Cafe Centro auf uns.

Danach geht’s ins/zu:
Über Boazn und Bars in Marius’ Nachbarschaft – wie dem Rennsalon, der
Geyerwally und dem Kooks – geht es Richtung Gärtnerplatz ins Zephyr auf einen
der famosen Cocktails. Anschließend noch auf eine Halbe in’s Unterdeck bevor es
zum Absch(l)uss auf den Indietanzboden in’s Cord geht.

Meine Freunde haben andere Pläne. So überzeuge ich sie vom Gegenteil:

Das erste Bier auf die Bandkasse (damit überzeugt man wirklich jeden)

Mit dabei ist immer:

Chris’ Spinnenphobie und Fabi’s schlechte Laune.

An der Bar bestelle ich am liebsten:
Das Monatsbier im Rennsalon, Munich Mule und natürlich einen King Pigeon im
Zephyr (unbedingt probieren!)

Der Song darf auf keinen Fall fehlen:
Daffodils – Mark Ronson und der Typ von Tame Impala

Mein Tanzstil in drei Worten:
Aufdringlich, prätentiös, avantgardistisch

Der Spruch zieht immer:
Du siehst aber müde aus… darf ich dich auf eine Club Mate einladen?

Nachts noch einen Snack. Mein Geheimtipp ist:
Kümmel-Schwarzbrot, leicht kross, aber immer noch saftig, mit Butter, Salz und
Schnittlauch!

Meine dümmste Tat im Suff war:

Festnahme nach wiederholtem Einsteigen in S-Bahn, auf welcher „Bitte nicht
einsteigen“ stand.

Das beste Frühstück nach einer durchfeierten Nacht gibt`s im/bei:
Café Ignaz in Schwabing

Diesem Club/dieser Bar trauere ich nach:
Atomic-Cafe und der Shakira-Bar… ach nee, die gibt’s ja noch…

Foto: Sebastian Menacher

Ein Abend mit: Nikolaus Wolf

Wenn’s um‘s Feiern geht, ist Michi Rieder mit seiner Heimatstadt Traunstein sehr zufrieden. Früher das Atomic Café  und heute seine Konzerte sind es jedoch, die ihn hin und wieder nach München verschlagen.

Name: Michi Rieder, als Musiker Nikolaus Wolf
Alter: 32
Beruf:
Musiker/AV-Journalist
Internetseite:
www.nikolauswolf.de ,http://www.oimomusic.de/artist/nikolauswolf/

Hier beginnt mein Abend:
Meistens privat bei Freunden oder bei mir.

Danach geht’s ins/zu:
Zu anderen Freunden privat, auf Konzerte (oft kleinere Locations), oder in kleine Pubs/Bars.

Meine Freunde haben andere Pläne. So überzeuge ich sie vom Gegenteil:
Hab ich mir abgewöhnt. Keine Lust an Diskussion.

Mit dabei ist immer:
Gerne mal Tequila (braun mit Orange).

An der Bar bestelle ich am liebsten:
Helles, Mojito, Maracujaschorle.

Mein Lieblingsgesprächsthema:
Musik (Platten, Songs, Aufnahmetechniken), Fussball, Reiseberichte.

Der Song darf auf keinen Fall fehlen:
Street Fighting Man – Rolling Stones.

Mein Tanzstil in drei Worten:
Mausig, wurschtig, belanglos.

Der Spruch zieht immer:
„Ois Chicago“.

Meine dümmste Tat im Suff war:
Mit drei Freunden aus Versehen in einer bereits geschlossenen Bar eingesperrt zu werden, dann dort den Barkeeper zu spielen, um am Ende den uns ertappenden Hausmeister versuchen zu erklären, dass wir ja von einem Hotelgast von oben drüber eingeladen wurden, der aber nicht mehr aufzufinden sei. Natürlich ohne Erfolg und gekrönt von einem Symposium mit den Sheriffs.

Das beste Frühstück nach einer durchfeierten Nacht gibt’s im/bei:
Café Schaumburger, ist aber bei mir in der Heimat in Traunstein.

Diesem Club/dieser Bar trauere ich nach:
Atomic Café (München), Cafe Tres (Traunstein).

Foto: Nikolaus Wolf

Ein Abend mit: Chuck Winter

“Besoffen kommen die besten Ideen”, sagt Chuck Winter zu seinem Notizbüchlein, das er nachts immer dabei hat. Wenn die Gedanken nur so kreisen, ist er gerade bei Lilli’s Kiosk oder, zu späterer Stunde, beim unkontrollierten Tanzen im Cord Club aufzufinden.

Name: Chuck Winter
Alter: 22
Beruf: Musiker / Student
Internetseite / Band: www.chuckwintermusic.com

Hier beginnt mein Abend:
Bei Lilli’s Kiosk in der Jahnstraße: Kühles Bier mit Freunden vor’m Kiosk, dann geht’s auf ein Konzert oder in den
Rennsalon in der Baldestraße!

Danach geht’s ins/zu:
Ab zum
Tanzen in den Cord Club, ins Awi oder in die Milla! Und wenn mir nicht nach
tanzen ist, wird bis in die Puppen im Rennsalon geblieben oder bei gutem Wetter
in der Kolosseumsstraße oder am Baldeplatz der Abend genossen.

Meine Freunde haben andere Pläne. So überzeuge ich sie vom Gegenteil:
Bei
einem Bierchen bei der Lilli ist man einfach dabei, da gibt’s keine Ausreden!
Schwieriger wird’s beim Feiern. Dann wird halt mit ‘nem Freibier gelockt.

Mit dabei ist immer:
Notenbüchlein
und Stift, besoffen kommen die besten Ideen.

An der Bar bestelle ich am liebsten:
Ein
Bier ist nie verkehrt, wenn‘s dann aber herber werden soll, bin ich immer für
‘nen guten Whiskey oder einen Munich Mule zu haben.

Der Song darf auf keinen Fall fehlen:
Dogheart II – The Growlers beim Losgehen und 22 (OVER S∞∞N) – Bon Iver beim Heimgehen.

Mein Tanzstil in drei Worten:
ÜBERKRASS
– BLAMABEL – UNKONTROLLIERT.

Der Spruch zieht immer:
„Suh
dud“.

Nachts noch einen Snack. Mein Geheimtipp ist:
Die Batzi Box in der Müllerstraße.
Schweinebraten to go!

Meine dümmste Tat im Suff war:
In San Francisco dem Türsteher den Fake-ID zeigen und drauf beharren, dass er echt ist.

Das beste Frühstück nach einer durchfeierten Nacht gibt`s im/bei:
Bei
der Bäckerei gegenüber von Zuhaus, da ist‘s dann nicht mehr weit zurück ins Bett und
man trifft evtl. noch auf ein bekanntes Gesicht.

Diesem Club/dieser Bar trauere ich nach:
Atomic Café

Foto: Christin Büttner