Ein Abend mit: Elisa Giulia

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Sängerin Elisa von der Band ELIZA behauptet, weder tanzen zu können, noch betrunken Kopfstände zustande zu bekommen. Dafür macht sie ziemlich schönen, melancholischen Pop. Und ziemlich gute Pancakes.

Name: Elisa Giulia
Alter:
25
Beruf:
Die coolste Nanny von den besten Kids der Welt.
Internetseite / Band:
ELIZA


Hier beginnt mein Abend:
Gärtnerplatz
oder Isar

Danach geht’s ins/zu:
In die
Favo oder gleich tanzen…am liebsten elektronisch.

Meine Freunde haben andere Pläne. So überzeuge ich sie vom
Gegenteil:

Ich rede so lange und so viel, dass es soooo
nervig wird und sie keine andere Wahl mehr haben!

Mit dabei ist immer:
Viel Sarkasmus und Ironie.

An der Bar bestelle ich am liebsten:
Weissweinschorle und Vodka.

Der Song darf auf keinen Fall fehlen:
Ist mir eigentlich Wurscht! Hauptsache kein Hip
Hop oder Schlager.

Mein Tanzstil in drei Worten:
Kann nicht tanzen.

Der Spruch zieht immer:
Im Taxi: “Lieber Herr Taxi-Fahrer, ich habe
nur noch diese 10€ hier, können Sie mich trotzdem heimbringen, ich bin doch so
betrunken!?“

Nachts noch einen Snack. Mein Geheimtipp ist:
Döner!
Meistens schmeckt der mir zu später Stunde überall.

Meine dümmste Tat im Suff war:
Mir einzubilden, ich wäre noch in der Lage einen
Kopfstand zu machen.

Das beste Frühstück nach einer durchfeierten Nacht gibt`s im/bei:
Pancakes – bei Elisa dahoam.

Diesem Club/dieser Bar trauere ich nach:
Dem Kong

Foto:

Manuela Pickart

Ein Abend mit: Martin Piehlmeier

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Der Akustikgitarrist Martin Piehlmeier tummelt sich wie die meisten Münchner wenn’s warm genug ist an der Isar und im Englischen Garten. Ob er dann auch immer seine Gitarre dabei hat, bleibt offen…

Name: Martin
Piehlmeier

Alter: 26

Beruf: Student

Internetseite:
www.martinpiehlmeier.com

 

Hier beginnt mein Abend:

Isar/Englischer Garten. Im Winter beim
Kumpel.

Danach geht’s ins/zu:

Am besten zu einem Konzert, aufs Tollwood oder
nach Schwabing.

Mit dabei ist immer:

Mein Hausschlüssel, hoffentlich.

An der Bar bestelle ich am liebsten:

Ein Weißbier.

Mein Lieblingsgesprächsthema:

Schlechte Witze in guter Gesellschaft.

Der Song darf auf keinen Fall fehlen:

Taro (Alt-J) / Bongo Bong (Manu Chao)

Mein Tanzstil in drei Worten:

Nicht so gut.

Meine dümmste Tat im Suff war:

… bestimmt witzig!

Das beste Frühstück nach einer durchfeierten
Nacht gibt’s im:

Bett.

Diesem Club/dieser Bar trauere ich nach:

Bis jetzt keinem/keiner, es gibt in München
genug schöne Ecken!

Foto: Privat

Ein Abend mit: Ayna Steigerwald

Wenn Ayna

Steigerwald

nicht gerade auf einer Lesung im HochX Theater ist, dann ist sie sicherlich in einem anderen Münchner Theater zu finden. Mit der Kamera in der Hand, oder aber auf ein Helles in einer Theater-Bar.

Name: Ayna
Steigerwald

Alter: 30

Beruf: Freie-Szene-Allround
/ Literaturvermittlung / Lyrik / Dramaturgie /
Theatertext / Organisation von Veranstaltungen wie bspw. Lesungen

Internet:
liaisonlesungen.wordpress.com

 

Hier beginnt mein Abend:

Häufig im Theater. Zum Beispiel im
Rationaltheater oder im HochX. Bei Lesungen eben da oder im Einstein oder im
Lyrik Kabinett oder wo das Interesse hinzieht. Verstreut in der Stadt. Am
Fluss.

Danach geht’s ins/zu:

An die (Theater-)Bar. Oder Kneipe/
Kaschemme/ Club des Vertrauens, die Kiste und vergleichbares. Irgendetwas gar
nicht so aufgeregtes. Es gibt wirklich genug Auswahl zum entspannten
Zeitvertreib.

Mit dabei ist immer:

Ein Notizblock, ein Stift und ein Buch für
den Notfall.

An der Bar bestelle ich am liebsten:

Ganz solide: Helles. Manchmal Schnaps und
Wasser.

Mein Lieblingsgesprächsthema:

Der Begleitung angemessen, den Umständen
entsprechend. Gerne auch Fachfremdes.

Der Song darf auf keinen Fall fehlen:

Die Tanzbeinlockerung.

Mein Tanzstil in drei Worten:

Nicht mehr aufhören.

Der (Anmach-)Spruch zieht immer:

Ein Spruch ohne Anmache.

Meine dümmste Tat im Suff war:

Nachtbus verwechseln.

Das beste Katerfrühstück gibt’s im/bei:

In der Friesischen Teestube.

Diesem Club/dieser Bar trauere ich nach:

Den Nächten in der alten Schwasi, im früheren
Import Export, im Ex-X-Cess… ach ja.

Die nächste von Ayna organisierte Lesung im HochX Theater gibt’s übrigens schon am 2. Mai zu sehen.

 

Foto: Privat

Ein Abend mit: Alina Oswald

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Zur Zeit ist Alina Oswalds

„Moments“

– Fotoreihe auf dem

Wannda Kulturfestival zu sehen. Das trifft sich gut, denn: Dort scheint die Fotografin am Wochenende eh am allerliebsten abzuhängen. 

Name: Alina Oswald

Alter: 24

Beruf: Fotografin

Internetseite: alinacaraoswald.jimdo.com

Hier beginnt mein Abend:

Attentat – Griechischer Salat oder Altgiesing.

Danach geht’s ins/zu:

Bahnwärter Thiel und meistens zu Veranstaltungen von Wannda,
Hauptsache

Wannda.

Mit dabei ist immer:

Ganz viel Liebe, Menschen die ich liebe und meine Schwester
Tori, die ich auch unendlich liebe.

An der Bar bestelle ich am liebsten:

Wodka Bull… ich gebe es zu. 🙂

Mein Lieblingsgesprächsthema:

Mein Fotoprojekt „Moments“.

Der Song darf auf keinen Fall fehlen:

Sets von DJ Hr. Klotz, Tracks von David Seinz und mein
eigenes Mitgrölen.

Mein Tanzstil in drei Worten:

Emotional, frei und manchmal komisch.

Der Spruch zieht immer: 

Keiner, ich fühle einfach hin.
Mit Worten bin ich nicht zu beeindrucken. 🙂

Meine dümmste Tat im Suff war:

Nicht nackt im Regen zu tanzen…

Das beste Frühstück nach einer durchfeierten Nacht gibt’s
im/bei:

Café Maria in der Klenzestraße.

Diesem Club/dieser Bar trauere ich nach:

Jedes Wochenende, an dem Elektrokeller nicht stattfindet…
und Schwitzen:Nonstop.

Foto: Kerstins Kopf

Ein Abend mit: Ni Sala

Am Sonntag gibt’s Ni Sala beim Isarflux Festival in München zu sehen! Wie ein ganz normaler Wochenend-Abend bei der Band ansonsten so aussieht, lest ihr hier.

Name: Ni Sala (Simon Singer, Artur Reichert, Alex Petri, Robert Salagean und Daniel Rapp)

Alter: 23-30

Beruf: Musiker/Überlebenskünstler

Internetseite: ni-sala.com // facebook.com/nisalaband


Hier beginnt mein Abend:

Proberaum. Erstmal jammen. Manchmal endet der Abend auch hier.

Danach geht’s ins/zu:

Bassist geht nach Hause. Der Rest erstmal in die nächste Kneipe. Empfehlung: Paulaner Stüberl am Ostfriedhof.

Meine Freunde haben andere Pläne. So überzeuge ich sie vom Gegenteil:

Um ca. 03.00 wird Sturm geklingelt, bis die Pläne sich angepasst haben.

Mit dabei ist immer:

Die traurige Gewissheit, dass es in München ab 23:00 nichts mehr zu Essen gibt.

An der Bar bestelle ich am liebsten:

Bier.

Der Song darf auf keinen Fall fehlen:

Spice Girls – Wannabe.

Mein Tanzstil in drei Worten:

Dem Alkoholpegel entsprechend.

Der Spruch zieht immer:

Ja, genau.

Nachts noch einen Snack. Mein Geheimtipp ist:

Bergwolf!

Meine dümmste Tat im Suff war:

Wir trinken keinen Alkohol.

Das beste Frühstück nach einer durchfeierten Nacht gibt`s im/bei:

Trachtenvogel.

Diesem Club/dieser Bar trauere ich nach:

Atomic Cafe.

Foto: Luis Zeno Kuhn

Ein Abend mit: The Tonecooks

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An einem durchschnittlichen Wochenend-Abend sind die Jungs von The Tonecooks sicherlich auf ein Bier im Provisorium anzutreffen. Und mit dabei ist da bestimmt irgendeine Art von Musikinstrument. 

Name: The
Tonecooks  

Alter: 19 – 21

Beruf: Studenten,
Musiker, Sinnsuchende

Internetseite: Äähm…
einfach mal googeln, dann kommt schon was!

Hier
beginnt mein Abend:

Im Winter: im Bandraum. Im Sommer: an der Isar.

Danach
geht’s ins:

UnterDeck, weil da schön auf Schallplatte aufgelegt
wird. Oder zur Jamsession in die Glockenbachwerkstatt. Aber nur wenn gerade
zufällig Freitag ist.

Meine
Freunde haben andere Pläne. So überzeuge ich sie vom Gegenteil:

Zum 73418sten Mal dieses Jahr ins Provisorium?? Ich
kann den Laden nicht mehr sehen!

Mit
dabei ist immer:

Irgendeine Art von Musikinstrument.

An
der Bar bestelle ich am liebsten:

A scheeens Helles. Den Rest kann sich doch kein Mensch
leisten!

Der
Song darf auf keinen Fall fehlen:

Mardy Bum von den Arctic Monkeys – darf auf keinen Fall fehlen und wird trotzdem nie
gespielt.

Mein
Tanzstil in drei Worten:

Eine Fusion aus den vier Tonecooks wäre wohl ein
verrückt gewordenes Kamel in der Geisterbahn… für nähere Erläuterungen bitte
die Tonecooks-Diskografie studieren. 😉

Der
Spruch zieht immer:

„Also ich spiel ja in ner Band, die mal Vorband von ner
Band war, die irgendwann mal als Vorband von AC/DC gespielt hat..! Cool nä?“

Nachts
noch einen Snack. Mein Geheimtipp ist:

Alpenimbiss (zweckmäßig halt), Küche von Bassist Adam
(gut und gratis).

Meine
dümmste Tat im Suff war:

Gleichzeitig die genialste: Nachts den gesamten
U-Bahnhof Sendlinger Tor mit Trommeln und Rasseln zu beschallen.

Das
beste Frühstück nach einer durchfeierten Nacht gibt`s im:

Königin 43.

Diesem
Club/dieser Bar trauere ich nach:

Atomic Café. Leb‘ wohl!

Foto: Vincent Man

Ein Abend mit: Körner

„Das eine Lieblingslied. Dass dich immer wieder kriegt. Einzigartig und bewegend. Bis alle Worte fehlen.“ So heißt es in Körners Lied Gänsehaut.

Ob er wohl den hier beschriebenen Song

People get up and drive your funky soul

von James Brown gemeint hat?

Name: Körner


Alter: geboren 2015 in München

Beruf: Musiker

Internetseite: koerner-musik.de

Hier beginnt mein Abend:

In meinem zweiten Wohnzimmer, dem Petit Café. In diesen kuscheligen 12m² hat
sich schon Fassbinder einen gepflegten Drink genehmigt und wenn Massimo dann
seine italienischen Lieblingslieder auflegt, kann die Nacht mit glänzenden
Augen beginnen.

Danach geht’s ins/zu:

Zu guten Freunden, in eine leicht verwüstete Altbauwohnung mit jenem Charme,
den nur diese typischen WGs in Altbauwohnungen innehaben. Im Wohnzimmer baut
gerade eine Band ihre Instrumente auf, in der Küche wird die erste Flasche Wein
geköpft.

Meine Freunde haben andere Pläne. So überzeuge ich sie vom Gegenteil:

Ich schmiede selten Pläne, die schönsten Nächte passieren spontan.

Mit dabei ist immer:

Die Gewissheit, dass diese Nacht unbedingt die beste wird. Bis zur nächsten
natürlich.

An der Bar bestelle ich am liebsten:

Ehrlich? Einen guten Whiskey. Und ja, auf Eis. Auch wenn ein Kenner jetzt den
Kopf schüttelt, ich finde, man sollte trinken, was und wie es einem schmeckt.

Der Song darf auf keinen Fall fehlen:

James Brown – People get up and drive your funky soul.

Mein Tanzstil in drei Worten:

Ganzkörperausdruckstanz Untervernachlässigung Jeglichenschamgefühls.

Der Spruch zieht immer:

Puh, dumme Sprüche gibt es so viele, das überlasse ich lieber anderen. Wobei ein
„Na, auch hier“ wunderbar ein Gespräch starten kann, wenn es denn
offensichtlich als Witz gemeint ist.

Nachts noch einen Snack. Mein Geheimtipp ist:

Klar auf Linie bleiben und auf Linie achten. Die Nacht ist für gute Drinks
gedacht, oder in die Sterne schauen. Wenn, dann vielleicht ein gutes Stück Käse
zum Rotwein – aber es würde wiederum ein etwas komisches Bild abgeben. Mit
Parmesan im Club. Wobei, hat auch was: „Na Peter, auch ein Stück Reibekäse?“

Meine dümmste Tat im Suff war:

Ich erinnere mich nicht. Das ist je nach Ansicht ein gutes, oder schlechtes
Zeichen und spricht für die Nacht.

Das beste Frühstück nach einer durchfeierten Nacht gibt`s im/bei:

Vor einem Frühstück kommt das Bett und am Nachmittag, wenn man die müden Augen
langsam wieder an das Licht gewöhnt, sieht die Welt gleich anders aus. Ein gutes
Frühstück ist dann erstmal ein Kaffee und guten Kaffee gibt es an vielen Orten.
Die Frage ist, wo man ihn trinkt. Am Ufer der Isar, im Sonnenschein, wäre eine
passable Idee.

Diesem Club/dieser Bar trauere ich nach:

Dinge kommen, Dingen gehen. Nicht trauern, nach vorne schauen, selbst eine Bar
eröffnen. 

Foto: Sascha Wernicke

Ein Abend mit: Isabella Mola (Mola)

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Ein durchschnittlicher Wochenend-Abend mit der Sängerin

Isabella Mola von der Band ‘Mola’ verleitet sicherlich zum mitfeiern. Insbesondere, wenn ‘Rhythm is a dancer’ läuft.   

Name: Isabella Mola

Alter: 28

Beruf: Sängerin/Songwriterin

Internetseite: https://www.facebook.com/molamusic

Hier beginnt mein Abend: 

Bei schönem Wetter an der Bavaria.

Danach geht’s ins/zu: 

Kilombo im Westend.

Meine Freunde haben andere Pläne. So überzeuge ich sie vom Gegenteil:

Sie wollen ins Bahnwärter Thiel, ich in den Park Street Pub (schwierige Boazn).
Sie überzeugen mich vom Gegenteil.

Mit dabei ist immer: 

Alles kann nix muss.

An der Bar bestelle ich am liebsten:

Zu viel, in zu kurzen Abständen und weil lernresistent kreuz und quer.

Der Song darf auf keinen Fall fehlen:

Rhythm is a dancer. Höhepunkt des Abends. danach geht es steil bergab.

Mein Tanzstil in drei Worten:

Ausdrucksstark, 90zger, Bammmmm.

Der Spruch zieht immer: 

Schnaps?

Nachts noch einen Snack. Mein Geheimtipp ist:

Monaco Pizza Lieferservice in der Westendstraße. Die liefern bis 4 Uhr morgens und im Suff schmeckt ois.

Meine dümmste Tat im Suff war: 

Puhhh. Die Liste ist lang und peinlich. Ich weiß wie eine Ausnüchterungszelle von innen aussieht.

Das beste Frühstück nach einer durchfeierten Nacht gibt`s im/bei:

Im Cafe CaVa. Bauernfrühstück.

Diesem Club/dieser Bar trauere ich nach:

Die erste Liga am Sendlinger Tor.

Foto: Jakob Paul

Ein Abend mit: May The Tempest

Ein Veranstalter nannte sie „die Sunnyboys der Münchner Metalcore-Szene“: An einem Abend mit May The Tempest scheint es viel Pfeffi und so manche unvergessliche Peinlichkeit zu geben.

Name: May The Tempest

Alter: 2 Jahre

Beruf: Musiker / Meddler

Internetseite: http://www.maythetempest.de http://www.facebook.com/maythetempest                        


Hier beginnt mein Abend:

Im Sommer wahlweise an der Reichenbachbrücke, im Englischen oder ans „HeyLuigi“ mit Bier in die Sonne flacken, auf der Hackerbrücke dem Sonnenuntergang entgegen blicken.

Danach geht’s ins/zu:

Diversen Konzerten (ob groß oder klein), ins Backstage, ins Flex, WG-Partys, oder uns verschlägt es irgendwo ganz anders hin. Eine Apotheke zum Abschluss im HeyLuigi ist auf jeden Fall immer drin, was sich am nächsten Tag als keine gute Idee herausstellt.

Meine Freunde haben andere Pläne. So überzeuge ich sie vom Gegenteil:

Erste Runde auf mich.

Mit dabei ist immer:

Pfeffi, Bier, Musik, Frisbee.

An der Bar bestelle ich am liebsten:

3 Bier und 20 Pfeffi bitte!

Der Song darf auf keinen Fall fehlen:

Michael Dietmayr – I hob koa Bier mehr.

Mein Tanzstil in drei Worten:

Einzigartig, blickfangend, schwindelerregend.

Der Spruch zieht immer:

Hau mer rum mir is wurscht.

Nachts noch einen Snack. Mein Geheimtipp ist:

Bazi’s.

Meine dümmste Tat im Suff war:

Schöne Geschichte, die Einem der Bandmitglieder passiert ist
(möchte nicht genannt werden, man kann sich aussuchen zu wem
diese Geschichte am besten passt): Wir waren also in diesem Club in
dem sich von den 50 Leuten ungefähr 3 wirklich für unsere Musik
interessiert haben. Der Rest hat kopfschüttelnd von der Bar
rübergeschaut. Also will man natürlich nach dem Gig das Beste draus
machen… Und Alkohol umsonst bietet eine schöne Möglichkeit dafür.
War auch ein sehr witziger Abend bis es zur Taxifahrt zum Motel
kam. 90 % der Taxifahrt waren sehr entspannt, alle waren müde und
wollten einfach nur schlafen. Doch auf den letzten 10 Metern hat es
Einer der Insassen nicht mehr halten können und dekorierte das Taxi
mit seinem Mageninhalt. Nach langer Diskussion haben sich die, die
noch reden konnten und der Taxifahrer auf 100€ geeinigt (Glück
gehabt). Dann folgte eine halbe Stunde Magenentleerung vor dem
Motel worauf sich der Witzbold dann ausgezogen hat und nackt
durchs Motel gelaufen ist, mit dem Ausruf: „Meine Kleidung stinkt, ich
will duschen“. (Wo sein Zimmer war, hat er nicht gewusst). Das Ende
vom Lied war, dass von den 10 mitgereisten Bandunterstützern, die
man davor aber noch nicht alle kannte, alle mal sein bestes Stück
betrachten durften. Eine hatte sogar das Glück die Lobby zu wischen
und Einer durfte beim duschen assistieren. Am nächsten Tag als man
sich in der Lobby wieder getroffen hat, war ihm die Scham ins
Gesicht geschrieben, aber alle Anderen fanden’s doch sehr amüsant.

Das beste Frühstück nach einer durchfeierten Nacht gibt`s im/bei:

Kartoffelkönig an der Theresienstraße.

Diesem Club/dieser Bar trauere ich nach:

Die alte Schwabinger 7.



Foto: Christopher Wesser

Ein Abend mit: Miriam Aimée Kubeng (Aimée Couture)

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Miriam Aimée Kubengs
Modelabel Aimée Couture steht neben klaren Linien und Farben insbesondere für Nachhaltigkeit. Ihr Tanzstil am Wochenende scheint sich ihrem Modestil bereits angepasst zu haben.
 

Name: Miriam Aimée
Kubeng

Alter: 29

Beruf: Modedesignerin

Internetseite: aimeecoutures.tumblr.com

Hier
beginnt mein Abend:

In der Cooperativa sitze ich unglaublich gerne mit den
Liebsten auf ein Bier und einem guten Focaccia mit Linseneintopf. Mhm, lecker!

Danach
geht’s ins/zu:

Import
Export! Dort spielt heute ein guter Freund und lädt Bekannte ein. Zu
melancholischen Klängen entgleite ich für kurze Zeit in träumerische Gedanken,
während der Rotwein seinen Dienst leistet… Danach wird zu Balkan Beats getanzt,
wunderbar.

Meine
Freunde haben andere Pläne. So überzeuge ich sie vom Gegenteil:

Wenn wir uns nun nicht alle im Import Export treffen,
sehen wir uns später einfach in der Tam Tam Bar der Kammerspiele. Kein
Entkommen vor den Tiefen der Falckenbergstraße!

Mit
dabei ist immer:

Mein treuer Drahtesel.

An
der Bar bestelle ich am liebsten:

Bier. Aber auch Frangelico mit Apfelsaft.

Der
Song darf auf keinen Fall fehlen:

I want your love von CHIC.

Mein
Tanzstil in drei Worten:

Fluffig, leicht und bunt.

Der
Spruch zieht immer:

Let it flow baby, let it flow.

Nachts
noch einen Snack. Mein Geheimtipp ist:

Pommes Spezial zum Bergwolf.

Meine
dümmste Tat im Suff war:

Über Verflossene zu philosophieren.

Das
beste Frühstück nach einer durchfeierten Nacht gibt`s im/bei:

In der Kaffeeküche am Weißenburger Platz.

Diesem
Club/dieser Bar trauere ich nach:

Die gute, alte Registratur.

Foto: Sebastian Botzler