Ommm statt Uni

Von Amelie Völker und Ornella Cosenza

Und auf einmal geht es darum, ihre Mitte zu finden. Sie studieren viele Semester, Wirtschaftspsychologie, Medienmanagement, Romanistik, Geografie. Aber als das Ende des Studiums naht, merken sie, dass andere Dinge wichtiger sind als ein Beruf in ihrem Spezialgebiet. Sie werfen alles hin und werden stattdessen Yoga-Lehrerinnen. Sonnengruß statt Schreibtisch, Kobra und Krieger statt Konferenzen und Karriereplanung. Warum tun sie das? Wir haben nachgefragt:

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Neuland

Julian Wittmann, 25, und sein jüngerer Bruder Thomas Wittmann, 22, sind am Ziel ihrer außergewöhnlichen Reise angekommen.  Auf ihren beiden alten Zündapps haben sie den berühmten „Las Vegas Strip“ erreicht. Ihr Reiseprojekt unter dem Namen „Ausgrissn“ führte sie von einem Kaff im Landkreis Erding in die Weltmetropole Las Vegas. Nach elf Wochen und circa 11 000 Kilometern in Lederhosen auf dem Mopedsattel, unerwarteter Kälte, verschiedensten Reparaturen, einem Hurricane namens Michael und katastrophalen Straßenverhältnissen sind die Brüder nun doch erleichtert über ihre Ankunft: „Natürlich war für uns auch die ganze Zeit mehr der Weg das Ziel. Und da haben wir unglaublich tolle Erlebnisse zu verzeichnen. Trotzdem war es eine Erleichterung und ein emotionaler Moment, als wir dann endlich an diesem Las-Vegas-Schild gestanden sind“, sagt Julian. Zum Ausruhen bleibt den beiden nun allerdings nicht viel Zeit: Die beiden Mopeds müssen samt Besitzer zurück nach Deutschland verschifft werden. Aus dem Filmmaterial der Reise soll ein Kinofilm entstehen, der voraussichtlich im Herbst 2019 erscheinen wird. Amelie Völker

Foto: privat

Neuland

Das Gärtnerplatzviertel bestätigt erneut seinen Ruf als Szenequartier – allerdings geht es hier nicht um Bars und Partys, sondern um Kunst und Comedy.  Vergangenem Montag, 12. November, startete die Comedyshow Comedy für Freunde in der Bar „Für Freunde“. Gastgeber der wöchentlichen Show werden die Comedians Hani Who und Nick Schmid sein, beide Anfang 20. Sie waren bisher selbst auf zahlreichen offenen Bühnen als Künstler anzutreffen. Angefixt von dem guten Gefühl, auf einer Bühne vor Publikum an eigenen Witzen zu feilen und direktes Feedback zu bekommen, wollen sie nun selbst jungen Komikern eine Bühne anbieten, ihnen eine Chance geben. „Wir wollen die Münchner Comedyszene weiter ausbauen“, sagt Hani Who, für den Comedy viel mehr ist als nur ein schneller Gag. „Lachen verbindet unheimlich und erlaubt es einem, sogar etwas schwierigere Themen anzusprechen.“ Jeden Montag kann nun abends von 20 Uhr an in der Reichenbachstraße 33 gelacht werden. Pro Veranstaltung dürfen acht Künstler jeweils sieben Minuten auftreten. Wer dabei sein will, muss einfach nur in die passende Facebook-Veranstaltung „Spot“ schreiben. Aylin Dogan

Foto: Sonja Geiger