Neuland: Stand-up & Start-up
Sebastian Ulrich / Foto: Michi Mauder

Neuland: Stand-up & Start-up

Stand-up
In München gibt es mittlerweile weit mehr Comedy-Bühnen als überhaupt Wochentage, und diesen Mittwoch startet auch schon die nächste: Die 26-jährigen Hauke van Göns und Sebastian Ulrich laden zum Spin-off von Sebastians „Ja und Weiter“ Bühne: „Wuff und Weiter“ findet im Schwarzen Dackel im Westend statt. Es wird die 17. regelmäßige Stand-up-Bühne in München sein: „Viele Comedians befinden sich gerade in einer Übergangsphase, zwischen Spaß mit Freunden und langsamer Professionalisierung. Eine extra Bühne bringt mehr Stagetime und langfristig ein höheres Niveau“, sagt Sebastian. Auch hier gilt: Ob Anfänger oder Routinier, jeder darf nach einer simplen Anmeldung in der jeweiligen Facebook-Veranstaltung für sieben Minuten auftreten. Aylin Dogan

Start-up
Ein Schlagloch. Ein plötzlich endender Fahrradweg. Das alles kann Münchner Radfahrer einiges an Nerven kosten und das will das Start-up Upride ändern. Die vier Studenten Kilian Schulte, 22, Steffen Linßen, 22, Benedict Mähn, 22, und Daniel Kühbacher, 24, haben einen Tracker entwickelt, der bei Freiwilligen ans Fahrrad montiert wird und anonymisierte Daten, wie sie erklären, sammelt. Dadurch können sie Gefahrensituationen, Unebenheiten oder stark frequentierte Routen ermitteln. „Die Daten sind flächendeckender und detaillierter als jene der Stadt München“, sagt Benedict. Die Stadt würde mit diesen Daten dann die Informationen erhalten, damit sie die Radinfrastruktur verbessern kann.
2019 gewannen die vier Studenten den Innovationspreis 2019 in der Kategorie „Crowdsourcing nutzen“ sowie die Smart-City-Challenge 2019 der Stadtwerke München. Damals hieß das Start-up noch bike|solutions. Der Name wurde kürzlich geändert. Momentan befinden sich die Gründer in einem Pilotprojekt mit dem IT-Referat der Stadt München. Annika Essmann

Die SZ Junge Leute Spotify-Playlist im Februar 2020

Die SZ Junge Leute Spotify-Playlist im Februar 2020

Wir wollen, dass es euch gut geht! Gerade mag das ein wenig unmöglich bis hin zu utopisch wirken: Uni-Überforderung, Corona-Panik, Entscheidungsdruck vor der Kommunalwahl, es ist eine reine Dreifaltigkeit an Stress. Genau deswegen haben wir eine entspannte Playlist für euch zusammengestellt. So entspannend wie Oma´s Gewürzteemischung: Ein bisschen Hip-Hop, ein bisschen französisches Chanson, ein bisschen Mainstream, ein bisschen Detroit Techno. Weiterlesen “Die SZ Junge Leute Spotify-Playlist im Februar 2020”

Die SZ Junge Leute Spotify-Playlist im Januar 2020

Die SZ Junge Leute Spotify-Playlist im Januar 2020

Klausurenphase: Wieder mal viel zu spät angefangen mit dem Lernen, entgegen aller guten Neujahresvorsätze. Lernflow, Kaffeepause und Prokrastination gehören genauso zum Ende des Wintersemesters wie leichte Unterernährung und Selbstzweifel. Um dem Stress zu entfliehen, gibt´s jetzt die geballte Ladung Motivation, in Form von viel Hip-Hop, Techno und ein bisschen Mozart. Weiterlesen “Die SZ Junge Leute Spotify-Playlist im Januar 2020”

Neuland
Verena Lederer und Jean Poix / Foto: Privat

Neuland

Ausstellung

Verena Lederer kennt man in München vor allem als Musikerin unter ihrem Künstlernamen KLIMT. Vom 8. bis 16. Februar zeigt sie im Farbenladen jedoch eine weitere künstlerische Seite von sich. „BLOOM – Dinge, die geboren werden“, heißt ihre erste Ausstellung, in der Verena Poesie und Bilder zeigen wird. „Ich male seit der Teenagerzeit, immer nachts, wenn Musik machen zu laut war“, sagt Verena, „in erster Linie bin ich immer, und werde es wohl immer sein: Texterin.“ Im Farbenladen wird sie deshalb Gedichte, Lyrics, Briefe und Geschichten ausstellen. Inhalte, die sie vorher noch nie öffentlich gemacht hat. Es sei spannend, mache ihr auch ein bisschen Angst, sich in dieser Verletzlichkeit zu präsentieren, sagt sie. Die Ausstellung gestaltet sie gemeinsam mit dem befreundeten Maler und Fotografen Jean Poix. Seit ungefähr drei Jahren malen die beiden auch hin und wieder gemeinsam. Begleitet wird die Ausstellung von einer Audioinstallation und Live-Musik.  Ornella Cosenza

Improvisations-Theater

Was haben eine Biochemiestudentin, ein Physikstudent und eine Beraterin gemeinsam? Sie spielen alle Impro-Theater. Patricia Hoffelner (22), Yonathan Ascanio Hecker (20) und Anna Kapusta (30) haben Anfang 2019 die Gruppe Impro-WG gegründet. Wie bei vielen Impro-Gruppen ist auch ihr Name ein Wortspiel: WG steht nicht für eine Studentenbude, sondern für das Wilhelmsgymnasium, wo die Proben und Aufführungen stattfinden – ihre WG-Abende und WG-Partys. Im September 2019 ist die Gruppe das erste Mal aufgetreten und nutze Zuschauervorschläge für ihre Szenen. Das Wort Gartenschlauch mündete prompt darin, dass eine Figur die Nachbarskatze vollspritzte, um sie von seinem geliebten Motorradsitz zu vertreiben. Die Gruppe plant bereits ihre nächste WG-Party am 10.03. Das inzwischen siebenköpfige Team probt alle zwei Wochen, und jedes Mal wird ein anderer Schwerpunkt gesetzt. „Zum Beispiel arbeiten wir daran, wie man Emotionen besonders gut darstellen kann“, sagt Yonathan. Der nächste offene WG-Abend findet am 14.01. um 19 Uhr statt.  Annika Essmann

 

Neuland

Clash

Niederschwelligen Raum für alle schaffen – das ist das Motto, unter dem drei junge Münchner eine Galerie in der Theresienstraße 156 eröffnen. Einen offiziellen Namen gibt es für das Projekt noch nicht, vielmehr möchten Jesaja Rüschenschmidt und seine Freunde einen „Hybrid aus Galerie und Raum für Musiker kreieren. Wir wollen dabei nicht als Galeristen gesehen werden, sondern einfach die verschiedensten Künstler einladen und wie in einem kleinen Labor schauen, wie sich alles entwickelt“, sagt der 27-Jährige. Alle zwei Wochen soll ein neues Projekt die Räumlichkeit kostenlos nutzen können. Und sonntags soll es für alle, die Lust haben, eine Besprechung der Arbeit mit den jeweiligen Künstlern geben. Bis September 2020 haben die Münchner die 60 Quadratmeter angemietet. „Wie es danach weitergeht, wird sich zeigen“, sagt Rüschenschmidt, der vergangenen Sommer seinen Abschluss an der Akademie der Bildenden Künste gemacht hat. Sophie Kobel

Crash

Er lebt erst seit knapp zwei Jahren in München, aber er mischt in der Musikszene bereits mit. Frank Schulz, 26, spielt E-Gitarre in der Industrial-Metal-Band Cosmos Collide. Die Band war Anfang 2019 im Internet auf ihn aufmerksam geworden. Seitdem schreibt er die Songs für die Band. Sein persönliches Ziel: im Herbst 2020 mit Cosmos Collide das erste Mal auf der Bühne stehen. Neben diesem Projekt plant Frank im Frühling 2020 ein Konzert in Fürstenfeldbruck. Er will insbesondere lokale Bands der Metal-Szene einladen, damit sie beispielsweise voneinander lernen oder Kontakte knüpfen können. Außerdem möchte er die Ticketpreise so gering wie möglich halten, damit alle das Konzert erleben – unabhängig von ihrem Geldbeutel. Annika Essmann

Die SZ Junge Leute Spotify-Playlist im November 2019

Die SZ Junge Leute Spotify-Playlist im November 2019

Morgens -4 Grad; dick eingepackt geht man aus dem Haus, um sich dann Mittags aus den Klamottenschichten zu schälen, weil die Sonne so brennt. Der November will sich nicht entscheiden, unsere Redakteure auch nicht. Deswegen gibt´s diesen Monat ein bisschen von allem: Pop, Hip Hop, Funk, Folk und sogar a bissal Hardcore. Eine Playlist, die nochmal richtig durchmischt, bevor wir uns im Dezember in der Last Christmas Dauerschleife wiederfinden.  Weiterlesen “Die SZ Junge Leute Spotify-Playlist im November 2019”

Die SZ Junge Leute Spotify-Playlist im Juli 2019

Die SZ Junge Leute Spotify-Playlist im Juli 2019

Versteh einer die Musikindustrie: So viele Releases wie diesen Monat erwartet man normalerweise nur im Weihnachtsgeschäft. Was ist da los? Ist das die gemeinschaftliche Jagd der Songwriter auf den Sommerhit? Oder ein letztes Aufbäumen vor dem großen Sommerloch, das jedes Jahr erwartbar im August die Musikwelt auf der Stelle treten lässt? Oder ist es einfach nur Zufall? Was auch immer, wer einen Überblick über das letztmonatliche musikalische Geschehen in München (und bis zu zehntausend Kilometer außenrum) sucht, der scrolle einfach runter.

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