Sarah Heinrich, 24, macht erst seit Kurzem Comedy. Sie muss dabei fast doppelt so lustig sein wie Männer, sagt sie.

München Lebt. Menschen und mehr.
Sarah Heinrich, 24, macht erst seit Kurzem Comedy. Sie muss dabei fast doppelt so lustig sein wie Männer, sagt sie.
Auch am Sonntag war die Ausstellung im Farbenladen des Feierwerks gut besucht. Nach drei Comedy-Auftritten werden Ansätze vorgestellt, um nachhaltig zu leben und das Klima zu retten. In den Abend hinein begleiten uns die Klänge von Jakob Mühleisen.
Continue reading „Tag zwei von 10 im Quadrat: Lachen, Musik hören und die Welt retten“
Der Frühling kommt und vertreibt den Winterblues. Auch unsere Autorin hat die Müdigkeit abgeschüttelt und ist voller Tatendrang – am liebsten draußen. So steht in dieser Woche der Theresienwiesn-Flohmarkt auf dem Programm und das Frühlingsgefühle Open Air im Container Collective.
Continue reading „Von Freitag bis Freitag: Unterwegs mit Alina“
München bekommt mehr Comedy. Nick Schmid und Bilal Mohammed haben sich nun zusammengetan und organisieren Lola Land, eine neue wöchentliche Comedy-Bühne
Langsam wird es vorweihnachtlich in München. Doch bevor sich alle am Wochenende mit Glühwein aufwärmen, die weihnachtliche Reizüberflutung beginnt und alle im Geschenke-Stress versinken, kann man diese Woche noch ein wenig Normalität genießen in München. Wobei normal hier nicht mit langweilig gleichzusetzen ist.
Continue reading „Von Freitag bis Freitag München: Unterwegs mit Ornella“
Wahlen, Semesterstart, die Pflichterfüllung scheint momentan niemanden loszulassen. Kein Wunder, dass gefühlt alle Münchner krank geworden sind. Frisch gesundet ist die Energie aber bekanntlich umso begieriger, deswegen können die nächsten Tage eigentlich nur gut werden.
Continue reading „Von Freitag bis Freitag München: Unterwegs mit Lena“
München bekommt ein neues Comedy-Programm: die Comedy-Schorle. Hinter dem Projekt stehen der Münchner Comedian Michael Mauder und sein Kollege Johann Theisen aus Stuttgart. Beide sind Mitte Zwanzig, beide sind noch jung im Comedy-Business und beide träumen schon länger von einem Soloprogramm. Bei der Comedy-Schorle geht es darum, „die Erfahrung zu sammeln, wie es denn ist, einmal 45 Minuten am Stück alleine gestalten zu dürfen“, sagt Michael. Normalerweise treten die beiden Comedians nämlich für maximal 15 bis 20 Minuten als Teil einer größeren Show auf. „Die Comedy-Schorle ist also ein sogenanntes Halbsolo, das wir uns zu gleichen Teilen teilen. Wir sind damit die ersten der neuen Comedy-Generation, die in München einen eigenen Soloabend gestalten“, sagt Michael. Wenn das Projekt gut läuft, soll in Zukunft auch anderen Comedy-Künstlern die Möglichkeit gegeben werden, zum ersten Mal ein langes Set spielen zu dürfen. Die erste Comedy-Schorle findet am Dienstag, 16. Oktober, im Theater Heppel & Ettlich an der Münchner Freiheit statt. Ornella Cosenza
Foto: Comedy Schorle
Und Action: Die Dreharbeiten für den Kurzfilm „Miliz!“ von Moritz Adlon und Wouter Wirth, zwei Regiestudenten an der HFF München, haben begonnen. Es geht um Helmut – einen Wutbürger – in der Lebenskrise, der eine Bürgerwehr gründet.
Unser Autor Louis genießt den Sommer in München in vollen Zügen. Mit Kunst, Comedy, Eis und Musik. Und das für wenig Geld. Warum München diesen Sommer aus dem (sub-)kulturellen Tiefschlaf zu erwachen scheint? Louis zeigt es euch mit seiner Wochenplanung!
Continue reading „Von Freitag bis Freitag: Unterwegs mit Louis“
Trotz des schlechten und vor allem kalten Wetters haben sich
viele Menschen auf den Weg gemacht und sind an dem dritten Sonntag der
Ausstellung
“10 im Quadrat – Reloaded”
in den Farbenladen gekommen.
So auch Michael Mauder. Der Comedian wurde wie neun andere
Künstler zehnmal fotografiert und erzählte in einem Gespräch mit der
Moderatorin Kathi Hartinger von seinen Erfahrungen. Es sei zunächst vor allem
sehr schwierig gewesen mit zehn Fotografen einen Fototermin zu finden. Als
diese Hürden jedoch überwunden waren, entstanden von allen Modellen sehr
unterschiedliche und wunderschöne Fotos. Auch über die Bekanntschaften mit den
anderen Künstlern freute sich Michi sehr. Ob er jetzt seine Comedy Karriere für
den Beruf eines Models an den Nagel hängt, wird man sehen, so der Comedian. Die
Fotos habe er selbst an der Vernissage zum ersten Mal gesehen, da er die
Auswahl doch lieber den Fotografen überlies. Fotograf Luca Imberi war „gleich
wieder weg“. „Er hat hundertmal in zwei Sekunden abgedrückt und weg war er“.
Das hat den Comedian sehr beeindruckt und ist von den Ergebnissen der
Fotografen begeistert.
Es ging mit Julian Beysel lustig weiter. In den fünfzehn
Minuten Auftritt wurden viele unterschiedliche Themen behandelt. Zunächst ging
es um Luther und vor allem über den Lutherfilm. Aber auch über seinen
ursprünglichen Nachnamen, den er dann mit 35 Jahren änderte, dann über
Klopapier. Zu guter Letzt holte sich Julian die Lacher des Publikums indem er
die Nasenpopeltaktik seiner sechsjährigen Schwester erklärte.
Nach dem ersten Comedian folgte direkt der Zweite. Nikola Ljubic.
So zumindest wurde er angekündigt. Eigentlich heißt der „Halbkroate
Halbslowenier Halbmünchner“ wie er sich bezeichnet, der Fehler sei ihm bewusst,
Nikola Ljubic. Warum schwarz eigentlich immer negativ sei und weiß immer positiv,
frage er sich häufig. Das sei doch total rassistisch. Egal ob es um den weißen
Sandstrand gehe oder das Kinderspiel „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann“. Warum
heißt es nicht „wer hat Angst vorm weißen pädophilen Mann“. Außerdem
integrierte Nikola das Publikum und konnte so die Aufmerksamkeit und das
Gelächter genießen.
Ein Gespräch mit einer anwesenden Fotografinnen, ließ sich
unsere Moderatorin Kathi Hartinger nicht entgehen. Das zentrale Thema von
Fotografin Nadja Ellinger ist die Zerbrechlichkeit. „Man scheitert im Leben und
Sachen funktionieren nicht“, ist das Überthema der Werke der Künstlerin. So
begann sie sich bei den Fototerminen mit den Modellen über das Scheitern zu
unterhalten. Dies wird auf den Werken hervorragend widergespiegelt. Im Sommer geht
es dann für die Fotografin nach London, wo sie ihren Master in Kunstfotografie
machen wird. Doch aktuell ist sie gerade auf der Suche nach einem Verleger, da
sie in Zusammenarbeit mit einer Autorin im Rahmen ihrer Bachelorarbeit ein
Märchenbuch gemacht hat.
Zum Abschluss gibt Cap On ein Konzert. Auch die etwas
poppigeren Lieder der Funk Band überzeugen das Publikum. Im Hofbräuhaus habe
die Band schon gespielt. Dass sie auch dort gut ankamen,
ist gar nicht verwunderlich. Die Zuhörer sind begeistert. Es wird geschnipst
und gewippt. Die zuvor schon guten Launen werden noch einmal zum Ende hin gesteigert.
Cap on wird mit riesigem Applaus und Zugabe-Rufen verabschiedet.
Text: Annika Kolbe
Fotos: Wolfgang Westermeier