Wegen der Corona-Pandemie konnte Singer-Songwriterin Malva noch nie auftreten. Die Wartezeit hat sie genutzt, um an ihren melancholischen Pop-Songs zu arbeiten

München Lebt. Menschen und mehr.

Wegen der Corona-Pandemie konnte Singer-Songwriterin Malva noch nie auftreten. Die Wartezeit hat sie genutzt, um an ihren melancholischen Pop-Songs zu arbeiten

Als Miley Cyrus im vergangenen Jahr den Song „Midnight Sky“ veröffentlichte, war das wohl einer der Höhepunkte des großen Eighties-Revivals. Auch Popgrößen wie The Weekend ließen immer wieder Referenzen zu Kim Wilde, Genesis und anderen Vertretern dieses Jahrzehnts erkennen. Bei Johann von Dagg, der sich als Musiker JOHVNN nennt, hielten die Melodien der Achtzigerjahre auch Einzug in seine Songs, wenn auch eher unabsichtlich. Eigentlich hört der 27-jährige Musiker eher Emo-Rap, Post-Punk, vor allem aber sehr viel Musik aus dem Norden. Genauer gesagt aus Island. Dabei handelt es sich dann natürlich auch um Björk oder Hatari.

„Down in the Past“ von Mando Diao könnte man wohl als eine der großen Indie-Hymnen bezeichnen. Oder „Mr. Brightside“ von den Killers – wie „Down in the Past“ im Jahr 2004 erschienen. Indie war überall. Nicht nur musikalisch, auch in der Mode und bahnte sich mit Pete Doherty seinen Weg in den Mainstream und verschwand langsam wieder – wenn auch nie komplett. Andere Genres traten in den Vordergrund und Musik wurde entweder experimenteller oder chartiger.

Sieben Bands des Festivals „Sound of Munich Now“ erzählen, wie die Corona-Zeit sie zu neuer Musik inspirierte

„Wir fühlen uns gerade richtig wohl“- Zwei Brüder befreien sich aus ihrem alten Indie-Rock Image und feiern ihre neu gefundene musikalische Freiheit: Tom und Mike Zitzelsberger spielen gemeinsam Neo-Indie mit 80er Vibes.

Mit dem neuen Namen geht auch die Musik in eine andere Richtung: Die Mitglieder von Collector verabschieden sich von rein akustischer Musik und bestücken ihre Songs jetzt mit fragmentierten Samples und Synth-Teppichen. Nach neuen Sounds suchen sie auch in der Natur – oder am Bahnhof.

„In dieser Stadt ist jeder tot, leg dich zu den Leichen dazu“ – Die Münchner Band Endlich Rudern hat vor ihrem neuen Musikvideo eine digitale Traueranzeige für die Stadt veröffentlicht. Damit thematisieren sie das Aussterben der Subkultur

Das Münchner Quartett ist noch genauso jung wie sein Name – und spielt eine Mischung aus Pop-Rock und Indie mit hohem Wiedererkennungswert

Das Projekt dieser beiden Musiker gibt in seinem Namen Rätsel auf – das passt zu ihren Themen, die sich mit den Tücken der menschlichen Kommunikation beschäftigen.

Miriam Fendt, 22, versucht als DJ Miroslove die Indie-Party-Szene in München ein wenig offener zu machen. Sie legt nur Musik von Frauen auf, einen weiblichen Act nach dem anderen Continue reading „Tanz den Feminismus“