15 Minuten Vollgas

Beim Festival „Sound of Munich Now“ haben die 21 Bands nur kurz Zeit, das Publikum zu überzeugen. Ein Crashkurs durch die Szene der Stadt, der den Besuchern gefällt – und den Musikern einiges abverlangt. Auch die Shows “Sound of Munich Now Electronica”, “Sound of Munich Now International” und “Sound of Passau Now” kommen sehr gut an

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Von Freitag bis Freitag München: Unterwegs mit Marietta

Der Spätsommer in München neigt sich dem Ende zu. Zeit, noch einmal ordentlich Sonne zu tanken und draußen zu sitzen. Was bietet sich da besser an, als ein Sommerfest mit Lagerfeuer oder ein Abstecher in die Alte Utting? Und dann gibt’s da ja auch noch den Wiesneinzug der Festwirte. Aber auch für kühlere Temperaturen in München bin ich gewappnet. Ich sage nur: Ausstellungen und Livemusik stehen auf dem Programm.  Weiterlesen “Von Freitag bis Freitag München: Unterwegs mit Marietta”

Schluss mit Touri-Techno

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Berlin ist arm, aber sexy. Heißt es. Und München? Wer nun nach der aktuellen Münchner Elektroszene fragt, spart sich aber am besten gleich den Verweis auf die Techno-Metropole. Impulse aus München mit dem famosen DJ-Duo COEO.

Berlin ist arm, aber sexy. Heißt es. Und München? Wer nun nach der aktuellen Münchner Elektroszene fragt, spart sich aber am besten gleich den Verweis auf die Techno-Metropole. Denn der Blick auf die Hauptstadt sei „einfach ein bisschen Panne“, sagt Florian Vietz. Gemeinsam mit Andreas Höpfl steckt er hinter dem DJ-Duo COEO, das man beim „Sound Of Munich Now Electronica“ dieses Jahr live erleben kann. Angefangen haben die Künstler aus der Nähe von Deggendorf mit einem „30-Euro-Programm zum Musikbasteln“. Mittlerweile in München angekommen, gelten COEO als erfolgreichster Act des Labels Toytonics, das seit vier Jahren Dance-Musik in Richtung Disco- und Funk-House veröffentlicht und vor allem Künstler aus München betreut.

Und das wird gefeiert: mit einer Labelparty zur Eröffnung des LIT am 17. November im Werksviertel. Denn der Erfolg spricht für sich: 2016 belegte das kleine Label Platz drei der „Bestselling Deep-House Labels“ auf der Online-Plattform Beatport, dem Gradmesser für elektronische Musik. Darin sieht Label-Chef Matthias Modica Anzeichen für einen weitläufigeren Trend: eine Gegenreaktion zum düsteren Berliner Techno, hin zu soul- und funkinspiriertem Elektrosound. München scheint in dieser Gegenreaktion bereits angekommen zu sein, für Modica dank des „positiven, sommerlichen Vibes“, den die einstige Discometropole München verströmt. Auch COEO fühlen sich hier wohl: Die Stadt sei einfach schön und habe die richtige Größe, „um alles zu kriegen, was man kulturell braucht“.

Wahrscheinlich ist München eben genau das Dorf, über das man wahlweise schimpft oder schwärmt – und wer sich zu vernetzen weiß, kann Erfolg haben. Das weiß auch Moritz Butschek, selbst DJ und Betreiber des München-Blogs „Tow in a Row“. Für ihn steht fest, dass „sowohl der funky Sound, als auch ganz neue Ausrichtungen elektronischer Musik koexistieren und regen Zulauf haben. Es gibt tolle etablierte Locations, immer wieder spannende Zwischennutzungen und vor allem für fast jeden Geschmack eine Szene mit tollen DJs und Live-Acts.“ Matthias Modica allerdings wünscht sich, dass die großen Münchner Clubs aufhören, den Berliner „Touri-Techno“ zu imitieren. „Vor zehn, fünfzehn Jahren gab es in München weniger Clubs, dafür mehr Vielfalt. Impulse aus München gingen in die Welt“, sagt er. Mit COEO scheint dieser Trend nun hoffentlich wiederbelebt zu sein. 

Text: Yvonne Gross

Foto: Kerstin Rothkopf

„Man kennt sich“

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Die Elektro-Szene mag vielleicht kleiner sein als in Berlin. Schlechter ist sie nicht. Moritz Butschek, Blogger und DJ, hat das diesjährige Festival „Sound Of Munich Now Electronica“ kuratiert

Interview: Sandra Will

Für Moritz Butschek, Blogger und DJ, ist der Vergleich
zwischen München und Berlin nicht unbedingt notwendig. Aber warum wird er so oft angeführt? Klar, die Dichte an Künstlern
und Clubs ist in Berlin weitaus höher als hier, doch auch München hat
Namen, die weltweit nicht mehr aus der Club-Szene wegzudenken sind. Umso unerwarteter scheint es, wenn man von hier ansässigen DJs hört, die
nach Berlin ziehen. So auch das Producer-Duo BAAL mit Matthias Dräxler
und Matthias Schüll, die erst dieses Jahr München verließen. Schüll
findet: „Der kreative Pulsschlag Deutschlands liegt in Berlin.“ Dass es
auch hier eine Electrocia-Szene gibt, die mit Festivals wie Isle of Summer
oder eben auch dem Sound of Munich Now Electronica und Namen wie
Mindsight oder LCAW vertreten ist, zeigt Moritz Butschek auf seinem Blog
„Two In A Row“.

SZ: In der Popmusik wurde in jüngster Zeit darüber diskutiert, ob das Image Münchens den Künstlern schadet. Wie sieht es in der Techno-Szene aus? Kämpft man als DJ aus München mit Vorurteilen?
Moritz Butschek: Das würde ich so nicht unterschreiben. In den meisten Fällen ist –zumindest mir – nicht einmal bekannt, woher Lieblings-DJs kommen. Auf die Musik alleine kommt es an. Wie viele Leute ein Künstler erreicht, hängt dann in erster Linie noch vom Marketing ab. Persönlich hatte ich noch keine Erfahrung mit wirklichen Vorurteilen gegenüber Münchner DJs.

Kann man denn in München ähnlich wie in Berlin erfolgreicher DJ werden? Wieso sollte man gerade hier anfangen oder auch bleiben?
In München ist es wie in jeder anderen Stadt, glaube ich. Einziger Unterschied ist die Anzahl der möglichen Spielstätten – in Berlin ist es vielleicht etwas leichter Unterschlupf zu finden, da es einfach eine viel größere Auswahl an potenziellen Clubs, längere Öffnungszeiten und somit mehr Slots gibt. Dafür gibt es aber auch wieder mehr Musiker …    

Welche Hotspots der Elektro-Szene gibt es in München, welche gefallen dir?
Hotspots sind natürlich bekannte Clubs wie das Harry Klein oder MMA und Plattenläden wie Public Possession oder Optimal. In München trifft man viele befreundete DJs aber auch einfach auf der Straße. Zu meinen liebsten Veranstaltungen zählen unter anderem die von Daniel Hahn wie der Wannda Circus oder die Abende im Bahnwärter Thiel. Sonst bin ich derzeit auch viel und gerne im Harry Klein.  

Fehlt dir etwas in der Münchner Szene, was es vielleicht in anderen Städten gibt?
Ich weiß, dass du auf diesen ständigen Berlin-Vergleich abzielst. Natürlich gibt es dort ein weitaus größeres Programm mit wilderen Öffnungszeiten, aber München braucht sich da ganz und gar nicht zu verstecken! Es gibt auch hier zahlreiche Veranstaltungen und meist auch ein vielfältiges Programm, sodass sich immer etwas tolles zum Ausgehen finden lässt.  

Was findest du in Berlin besser?
Leider sind hier die Vorschriften sehr streng, in Berlin ist das bezüglich Öffnungszeiten und Ortschaften gelassener. Wahrscheinlich sind auch die Berliner Anwohner etwas strapazierfähiger.

Dass München auch gute Bands und DJs hat, zeigt unter anderem das Festival Sound of Munich Now, das die SZ gemeinsam mit dem Feierwerk veranstaltet. Beim Sound of Munich Now Electronica hast du das Line-up organisiert. Auf wen freust du dich am meisten?
Ich freue mich auf alle gleichermaßen, einen Favoriten habe ich nicht. Wir haben querbeet Leute aus allen Genres, jeweils zwei aus Techno, Electronica und Deep House / House eingeladen. Besonders ist aber zum Beispiel LCAW, der aufgrund seiner Größe nicht selbstverständlich in diesem Line-up ist.

Auf dem Blog „Two in A Row“, den du zusammen mit Angelika Schwarz betreibst, gebt ihr Tipps für Clubs in München. Ihr seid speziell auf elektronische Musik ausgerichtet, warum?
Auf unserem Blog empfehlen wir ausschließlich Veranstaltungen, zu denen wir auch selbst hingehen würden. Und elektronische Musik trifft schon immer in erster Linie unseren Geschmack.  

Ist das Publikum in München ähnlich wie in anderen Städten? Oder hat es einen Ruf wie die Stadt, spießig zu sein?
Um auf deinen Berlin-Vergleich zurückzukommen: Dort macht es den Anschein, dass die Leute etwas losgelöster und freier feiern. Aber auch das Münchner Publikum kann das, wenn der Abend stimmt.

Auch dieses Jahr sind einige weibliche DJs beim Sound of Munich Now Electronica dabei, darunter auch Arta Narini und Essika. Was sagst du zur Frauenquote?
Man kann zusehen, dass es immer mehr weibliche DJs gibt. Das Harry Klein zum Beispiel hat gerade mit Stefanie Raschke die 50/50-Quote an Residents geknackt. Frauen trauen sich oftmals weniger, den Anfang zu machen, was vielleicht auch am eigenen Perfektionismus liegt. Männer hingegen stellen sich einfach ohne große Vorbereitung eines Sets ans DJ-Pult und legen los. Ich würde aber nicht sagen, dass es Männer oder Frauen besser können.

Unterscheidet sich ihre Musik vom Sound der Männer?
Das kann man so nicht pauschalisieren. Hier in München ist mir aufgefallen, dass die Frauen bevorzugt härteren Techno spielen, aber woran das liegt, weiß ich auch nicht.

In wie weit verändern sich die Künstler momentan? Auch bei Sound of Munich Now Electronica sind viele sehr junge DJs dabei.
Die Generation nach mir ist deutlich affiner zu sozialen Medien und weiß sich besser selbst zu vermarkten. Viele DJs haben noch nicht viel live gespielt, aber schon deutlich mehr Klicks auf ihre Musik als alt-eingesessene Künstler. Allerdings hat dies auch den Nachteil, dass es immer schwieriger wird, aus der Masse herauszustechen.

Verändert sich die Szene daher auch schneller, weil man auch im Internet Erfolg haben kann?
Ja, sicherlich. Aber die Szene verändert sich generell sehr schnell. Kürzlich erst zum Beispiel war „Deep House“ der absolute Trend. Mittlerweile gibt es so viele Subgenres dessen, dass man sie kaum noch aufzählen kann. Aktuell ist „Future Bass“ in den Charts ganz groß. Als Mitbegründer dessen zählt Flume – wenn jemand mit derart vielen Followern neue Wege einschlägt, beeinflusst dies wieder andere.  

In der Münchner Szene gibt es mittlerweile neben den etablierten Techno-Clubs einige, wo ein Umbruch stattfindet. Was genau ist da in Bewegung?
Interessant wird sicherlich das Bahnwärter Thiel, das schon Ende Oktober auf den Viehhof zurückkehrt. Das MMA darf noch ein bisschen bleiben. Außerdem dürfen wir noch gespannt sein, was genau aus der ehemaligen Paulaner Brauerei wird und wie das neue Kong auf der Museumsinsel wird.

Fotocredit: Felix Rodewaldt

Ein Abend mit: Moritz Butschek

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Wenn jemand in München weiß, wo das Weggehen Spaß macht, dann ist es Moritz Butschek. Er legt nicht nur in der ganzen Stadt als DJ auf, er betreibt auch zusammen mit Angelika Schwarz den mittlerweile fünf Jahre alten Blog Two in a Row, auf dem jeden Tag das junge Münchner Kultur- und Nachtleben vorgestellt wird.

Der beste Ort zum Vorglühen: Wo die Freunde sind

Danach geht’s ins/zu: Miao, Harry Klein, MMA, Kong, Registratur, Rote Sonne, Bob Beaman, Pathos oder wo auch immer es sich am jeweiligen Abend anbietet.

Mit dabei ist immer: Motivation

An der Bar bestelle ich am liebsten: Helles

Betrunken philosophiere ich über: Betrunken?

Der Song darf auf keinen Fall fehlen: www.twoinarow.com/tag/track-of-the-week

Mein Tanzstil in drei Worten: Betrunken?

Meine dümmste Tat im Suff war: So etwas gibt es bei mir natürlich nicht

Das beste Katerfrühstück gibt`s im/bei: Bett

Diesem Club/dieser Bar trauere ich nach: Café King/ Loft

Die nächsten Auftritte: Im Sisyphos in Berlin, Pathos, dem Miao der Gomma-Crew und Sound of Munich der Süddeutschen Zeitung im Feierwerk

Stefanie Witterauf

Foto: Ferdinand Zahn

Münchner Nächte

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Seit fünf Jahren erklärt der Blog „Two in a row“ die Münchner Club-Szene. Angefangen hat alles mit der Suche nach einem Designer-Klamotten-Sale im Olympiapark. Angelika Schwarz und Moritz Butschek empfehlen auf ihrem Blog nur Events, auf die sie auch selbst gehen würden.

München – Angelika Schwarz, schwarze Haare, pinker Lippenstift. Auf den ersten Blick eine normale Studentin. Was die wenigsten im Hörsaal wissen ist: Die 22-Jährige studiert nicht nur im sechsten Semester Politikwissenschaft an der LMU, sondern auch das Münchner Nachtleben. Seit fünf Jahren nimmt sie mit Moritz Butschek, 23, die Nachtszene in München in ihrem Blog „Two in a row“ unter die Lupe. Der Blog ist bekannt, mehr als 1000 Besucher sind täglich auf ihrer Seite. Sie haben sich über die Jahre hinweg immer mehr einen Namen gemacht, aber dennoch erkennen die wenigsten die beiden – von ihnen selbst gibt es nur wenige Fotos auf ihrem Blog. Täglich geben die beiden Veranstaltungstipps, verlosen Tickets für die beliebtesten Festivals, posten Podcasts mit DJs und berichten, welche Läden gerade neu in München aufmachen. Dabei geht es auch um Mode.

Vierhundert Menschen
kamen zu ihrer ersten Party
in der Blumenbar

Auf dem Luisengymnasium lernten sich Angelika und Moritz kennen. Doch viel miteinander zu tun hatten sie in der Schule nicht. Richtige Freunde wurden sie im Münchner Nachtleben. Auch tagsüber verbrachten die beiden viel Zeit miteinander. „Wir sind stundenlang durch den Olympiapark gelaufen, um einen Klamotten-Sale zu finden, der Designerkleidung verkauft, und konnten die Location ewig nicht finden. Da kam uns die Idee, einen Blog zu machen, der erklärt, wo solche Veranstaltungen sind – und wie man da hinkommt“, sagt Moritz.

Das war vor fünf Jahren. Seitdem hat sich viel verändert – auch wegen ihres Blogs. Wenn es um Partys und Neueröffnungen in München geht, schauen die Hipster auf ihre Seite. Auch der niederländische Online-Reiseführer „Spotted by Locals“ verweist seit Anfang des Jahres auf das junge Team, wenn man Feiertipps in München braucht.
Zum Auftakt ihres neugegründeten Blogs veranstalteten Angelika und Moritz 2010, damals noch Schüler, eine Party in der ehemaligen Blumenbar. Vierhundert Leute kamen, beide Etagen waren voller Menschen, die den Start des Projektes feierten. „Ich stand zum ersten Mal als DJ in einem Club“, sagt Moritz. Er liebt Musik. Seine Ausbildung zum Kaufmann für audiovisuelle Medien machte er bei der Plattenfirma Gomma und wurde übernommen.

Wochen später erzählten Angelika und Moritz im Getränkelager einer Bar dem Super-Paper-Macher Hubertus Becker von ihrem Blog, der das Münchner Nachtleben unter die Lupe nimmt. Becker war von der Idee begeistert und vermittelte den Bloggern Kontakte zu Veranstaltern und Club-Besitzern. Außerdem bot er an, dass die beiden die Veranstaltungstipps für sein kostenloses Printmagazin schreiben können. Das machen sie bis heute. Unterstützung beim Kontakteschließen brauchen sie aber nicht mehr. Sie sind sehr gut in der Szene vernetzt. Macht eine neue Location auf, werden beide zu der Eröffnung eingeladen.

Bei den Veranstaltungen unterscheiden sie zwischen Party, Kunst, Musik und Mode, zudem gibt es Interviews, eine Modekolumne und einen City Guide. Zu Beginn waren es nur drei Rubriken. Der Anspruch ist gestiegen. Fotos werden bewusster ausgewählt, die Texte sind länger geworden. Besondere Sorgfalt erhält ihre Kategorie City Guide, der Bars, Cafés, Clubs, Restaurants und Shops vorstellt. „Wir würden gerne mehr Vielfalt auf dem Blog haben. Auch Themen, bei denen wir uns nicht so gut auskennen“, sagt Angelika. Manchmal werden sie von Freunden unterstützt. Ramona Drosner etwa übernahm eine Zeit lang die Galeriekolumne „Konterkunst“. „Es wäre schön, wenn jemand mehr über Mode schreiben würde“, sagt Angelika. Das Studium beansprucht viel Zeit. Da ist es manchmal schon so schwierig, regelmäßig Artikel zu liefern, denn nebenher jobbt sie in einem Café. In der Zeit, in der sie sehr eingespannt ist, übernimmt Moritz einen größeren Part. Und umgekehrt.

Mit ihrem Online-Magazin sprechen sie klar eine Zielgruppe an: Es sind junge, urbane Menschen, die gerne feiern gehen und sich in ihrer Stadt auskennen wollen. Seit drei Jahren veranstaltet „Two in a Row“ ein Club-Voting. Jeder User kann auf Facebook abstimmen, welchen Club er am besten findet. „Es werden auch Fragen kommentiert, zum Beispiel welcher Mixer im jeweiligen Club steht“, sagt Moritz. „Das ist cool, weil eine Diskussion entsteht. Das ist bei unseren Themen sonst eher selten“, sagt Angelika.
Zu ihrem fünften Blog-Geburtstag veranstalten Moritz und Angelika am 25. Juli eine Party im Nachtclub Kong. Natürlich mit Moritz an den Plattentellern.

Stefanie Witterauf

Foto: Markus Burke