Von Freitag bis Freitag München: Unterwegs mit Stephanie

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So schnell geht’s! Zwar schienen die Semesterferien unendlich zu sein, doch nun hat schon wieder ein neues Semester begonnen. Wie im Flug ging die erste Woche vorbei und es ist endlich wieder Freitag! In den ersten Wochen bleibt aber noch mehr Zeit, etwas zu unternehmen. Daher wird alles in meinen Veranstaltungskalender gepackt, wozu ich dann später während er Prüfungsphase weniger Zeit finden werde.

Am Freitag steht ein absolutes Muss in meinem Kalender: Die Münchner Band The Living präsentiert ihre neue EP in der Kranhalle im Feierwerk. Der Indie-Pop der Band nimmt mich immer wieder mit in ihre fantastische, musikalische Welt. Ich bin schon sehr gespannt auf die neuen Songs und freue mich, dabei zu sein! Weil ich danach aber voller Adrenalin bin und noch ein bisschen weiter tanzen will, beschließe ich in den Cord Club weiterzuziehen. Dort findet heute zum zweiten Mal die Veranstaltungsreihe LICHTERLOH statt. Die Veranstalter konnten David Kreutzer für einen Auftritt gewinnen. Für alle die ihn nicht kennen: Sein Debüt-Release heißt ‘Run EP’ und hat ihm
den Support von namhaften Acts wie Claptone, Alle Farben, Kolombo und Sharam
Jay eingebracht. 2016 startete er mit einer Tour von Bangkok bis nach
Australien und einem Release in den Ritter Butzke Studios. Wenn so jemand in München spielt, sollte man sich das auf keinen Fall entgehen lassen, finde ich!

Am nächsten Tag zieht es mich auf die Theresienwiese: Dort findet der Flohmarkt des Roten Kreuzes statt. Dafür hoffe ich an diesem Samstag natürlich auf gutes Wetter, um in all den Kuriositäten und Einzelstücken zu stöbern. Am Abend geht’s dann ins Strom, dort präsentiert die Band VAIT heute ihr neues Album „Sei dankbar“. Natürlich hoffe ich trotzdem, auch ein paar alte Songs zu hören: „Parkbank“ ist einer der wohl schönsten Songs, die sie je geschrieben haben.

Mein Fahrrad ist zwar mein absolutes Lieblingsstück, jedoch mittlerweile auch schon etwas in die Jahre gekommen. Deshalb gehe ich am Sonntag ins Zenith zum Münchner Radlflohmarkt. Vielleicht finde ich ja hier ein neues Lieblings-Radl. Und wenn nicht, schlendere ich einfach gemütlich über den Markt, denn hier gibt es viel zu sehen: sogar Ein- oder Bambusräder oder ausgefallene Sattel und Helme sollen verkauft werden.

Schon ist das Wochenende wieder vorbei und ich starte am Montag an der Uni in die zweite Vorlesungswoche des Sommersemesters. Abends muss ich aber unbedingt unter Leute: In der Glockenbachwerkstatt tritt heute beim MajMusical Monday #73 die Band CASSIDY auf. Sie verbinden „Posthardcore , Velvet Underground und frühen NYPunk“. „Ein Live Set, das man nicht verpassen sollte“ wird mir versprochen- ich bin gespannt!

Auch der Dienstag startet an der Universität, aber nichtsdestotrotz möchte ich auch heute noch etwas Anderes sehen, als Vorlesungssäle und Seminarräume. Auch heute zieht es mich in die Glockenbachwerkstatt, allerdings zu einem anderen Konzert: Trans Love Energy spielt heute. Ich freue mich darauf, endlich zu hören, wie „Power Pop“ live klingt!

Von Musik kann ich nie genug bekommen, aber am Mittwoch muss doch einmal etwas Abwechslung her. Was käme mir da gelegener als das Wannda Kulturfestival im Viehhof. Hier gibt es ab dem 20. April zehn Tage lang Theater, Kabarett, Tanzperformance, Floh- und Foodmarkt sowie eine Kunstausstellung. Außerdem besprühen Künstler des Deadline Festivals die gesamte Viehhof-Wand neu.

Am Donnerstag muss ich einfach tanzen! Ich habe  gerade erst angefangen Rock’n’Roll zu lernen, aber Übung macht ja bekanntlich den Meister. Deshalb gehe ich heute zum Swingrausch noch mal in den Cord Club, wo eine Bigband live spielt und sich bestimmt niemand mehr still halten kann- ich jedenfalls nicht!

Am Freitag tanze ich im Munich Mixed Arts weiter. Diesmal allerdings zu elektronischen Klängen, denn heute spielen hier Paul and The Hungry Wolf. Zudem wird ein Special Guest auftreten. Ich bin schon gespannt und tanze beschwingt in mein zweites Semester-Wochenende!

Ein Abend mit: Leon Weber alias L C A W

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Leon Weber alias Lcaw ist Musiker und DJ. Zwar ist er erst 21, aber verwüstete Hotelzimmer während der Tournee, das kennt er schon.  Wenn er gerade mal nicht in Australien, Shanghai oder New York die Leute mit seiner Musik zum Tanzen zu bringt, findet man ihn im Nachtleben seiner Heimatstadt München.

Hier beginnt mein Abend: Bei mir zu Hause. Ich bin immer gerne Gastgeber  für das frühe Abend-Programm.  

Danach geht’s ins/zu: Wenn es Tanzabende sind: ins MIAO, MMA oder ins Harry Klein. Für Abende in einer Bar sind das Katopazzo oder das Cafe Kosmos sehr empfehlenswert

Meine Freunde haben andere Pläne. So überzeuge ich sie vom Gegenteil: „Ich gebe die erste Runde aus.”

Mit dabei ist immer: Jemand, der spontane und verrückte Ideen hat.

An der Bar bestelle ich am liebsten: Augustiner, im Ausland Gin Tonic.

Der Song darf auf keinen Fall fehlen: Ich denke einiger der wenigen Artists, die regulär in meinen Playlisten auftauchen, ist „Totally Enormous Extinct Dinosaurs”, wenn es ein bestimmter Track sein muss: “Household Goods”.
Ansonsten darf von “Bonobo” das Lied “Kong” nicht fehlen.

Mein Tanzstil in drei Worten: Hoffentlich schaut keiner

Der Spruch zieht immer: “Hier haste nen Fuffi… “

Nachts noch einen Snack. Mein Geheimtipp ist:
Da gibt es München ja leider nur wenig gute Alternativen zum Döner

Meine dümmste Tat im Suff war: Nach einem Auftritt, auf meiner Australien Tournee, mit den anderen DJs und Freunden für die Afterparty auf mein Hotelzimmer zu gehen. War ein wunderbarer Abend, aber die Folge war eine gigantische Hotelrechnung. ( Kommt leider öfter vor )

Das beste Frühstück nach einer durchfeierten Nacht gibt`s bei:
Mama.

Diesem Club/dieser Bar trauere ich nach: Dem Atomic Cafe, schöne Erinnerungen sind mit dem Club verbunden.

Webseite: https://soundcloud.com/l-c-a-w , www.facebook.com/Official.LCAW

Stephanie Albinger
Foto: Marco Lowes

Neuland

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David Reichenbach, 18, wird oft auch als “der Perfektionist” bezeichnet. Nun hat er für seine präzisen Handzeichnungen einen Preis gewonnen. Zusammen mit dem Künstlerkollektiv Kalonoma, das zuletzt bei „OBACHT-Kultur im Quartier“ ausgestellt hat, plant er schon die nächste Ausstellung

Beim diesjährigen E.O. Plauen-Nachwuchspreis für Handzeichnungen, hat David Reitenbach, 18, den zweiten Platz belegt- er ist damit der jüngste Künstler unter den Bestplatzierten. Der Nachwuchspreis für seine Zeichnungen bedeutet ihm viel: „Für mich persönlich ist es eine große Ehre und es hat mich sehr gefreut“, sagt er.
David ist Mitbegründer des Künstlerkollektivs Kalonoma, welches zuletzt bei „OBACHT-Kultur im Quartier“ ausstellt hat. Seine Zeichnungen sind sehr präzise und man versteht sofort, warum er auf der Website des Kollektivs als „Perfektionist“ bezeichnet wird. Auch anderweitig ist David sehr kreativ: Er hat ein neuartiges Longboard, den „Zwerg“ entwickelt, welches er vom Konzept bis zum Bau alleine umgesetzt hat. Er habe noch keine konkreten Pläne für die Zukunft, das Kollektiv gewinne aber immer mehr Mitglieder dazu und er plane bereits mit den anderen Mitgliedern des Kollektivs die nächste Ausstellung für das kommende Jahr.
Von Stephanie Albinger
Foto: Ludwig Pfeiffer

Neuland

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Synthesizer und Klarinette – Nils Kugelman alias DeeBex, verbindet mit seiner Musik nicht nur unterschiedlichste Elemente, sondern möchte das auch bei seinen Zuhörern erreichen: Eine Verbindung schaffen, denn Musik soll vor allem eines, glücklich machen!

Sein erstes Solo-Konzert als DeeBex wird der Münchner Nils Kugelmann, 19, am Dienstag, 17. November, spielen. Unter diesem Namen habe er zwar schon einige kleinere Auftritte gehabt, allerdings noch nie zuvor ein Solo-Konzert, erklärt er. Sein erster Kontakt zur Musik war die musikalische Früherziehung, mit elf Jahren lernte er dann Klarinette, später gefolgt von Klavier, Kontra- und E-Bass. Zudem ist der junge Musiker Mitglied des Künstlerkollektivs Kalonoma, bei dessen jüngster Ausstellung er die Vernissage musikalisch untermalte. An Musik begeistere ihn sehr viel – auch, „dass man durch Musik ausdrücken kann, was durch bloße Worte oft sehr schwer bis unmöglich ist. Andersrum fasziniert mich an Musik aber auch diese Kraft, Menschen zu berühren, ihnen Kraft zu geben, sie glücklich zu machen. Musik hat so etwas Verbindendes, das mag ich“, sagt er. Beim Konzert wird er singen, Synthesizer und Klarinette spielen – unterstützt von elektronischen Elementen und Samples.
Einlass ist von 20.30 Uhr an in der Wagenhalle der Pasinger Fabrik, das Konzert beginnt um 21 Uhr. Karten kann man per Mail unter info@nina-rausch.de reservieren.
Stephanie Aiblinger
Foto: Klaus Kugelmann

Endlose Playlist

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Tapefruit bietet eine riesige Song-Wiedergabeliste, an der jeder, der sich auf der Seite, die wie ein Blog funktioniert, registriert, mitarbeiten kann.

München – Musik, und die Leidenschaft, sie anzuhören, selbst Musik zu machen und neue Musik zu entdecken, das ist es wohl, was Matthias Schmidt, 26, bis heute so fasziniert. Zu Schulzeiten, in seiner Klasse und mit der Parallelklasse, habe es einen regen Austausch über Musik gegeben, alle waren offen gegenüber dem Musikgeschmack der anderen, alle hörten gern „den coolen Sound aus der anderen Ecke“. Dem drohte dann allerdings das Ende, als es auf das Abitur zuging. Dies wollten er und sein langjähriger Freund Fabian Nußberger verhindern und beschlossen, eine Seite zu erstellen, die genau dieses Konzept weiterführt: „Die Idee war, eine endlose Playlist zu erstellen“, sagt Matthias.

„Tapefruit“, oder vielmehr das siebenköpfige Team rund um Matthias, sehen sich zwar als den klassischen Blog, zum anderen aber auch als eine Art Community. Das Ziel ist es, eine Playlist zu erstellen, mit Songs, die alle völlig unabhängig von Genregrenzen, Bekanntheitsgrad, Alter der Künstler oder Alter der Aufnahme hinzugefügt werden. „Es gibt Videos, die 40 Klicks bei YouTube haben, und Videos, die 4,5 Millionen Klicks haben, die bei uns auf der Playlist landen“, sagt Matthias.
Wie die Seite denn funktioniere? „Die Playlist wird in zwei Schritten erstellt: Vorschläge, dann das Voting, und so wird die Playlist erstellt. Wer die Playlist mitgestalten will, kann sich als Nutzer registrieren und von da an jede Woche einen Song für die Liste vorschlagen. Wichtig ist, dass der Song irgendwo im Netz zu hören sein muss“, erklärt Matthias. Alle Vorschläge, die in einer Woche gesammelt wurden, stünden in der darauffolgenden Woche zur Wahl für die Playliste und jeden Sonntag würden dann die Stimmen ausgezählt; der Gewinner erhalte seinen Ehrenplatz auf der Playliste, die inzwischen fast 400 Titel umfasst.

Aber Tapefruit ist nicht nur eine Seite mit einer endlosen Playlist. Irgendwann kam dem Team der Gedanke, die Kontakte, auch zu regionalen Bands oder Musikern, die sich über die Seite ergaben, zu nutzen. Und so beschlossen sie, selbst einmal eine Konzert- und Party-Reihe zu veranstalten – etwa alle drei Monate. Die erste Veranstaltung fand in der Zwischennutzung „Die Repüblik“ statt, dann ging es im Cord Club weiter, mittlerweile sind sie in die Milla umgezogen. Meist mit Bands aus München oder Bayern, zu denen sie durch Song-Vorschläge Kontakt haben oder die selbst auf das Tapefruit Team zugekommen sind. Anschließend wird aufgelegt. Die nächste „Tapefruit-Party“, wie Matthias sie nennt, wird voraussichtlich Ende November stattfinden, nach der Abgabe seiner Masterthesis.

Aber nicht nur er selbst beteiligt sich am Fortbestehen der Seite, derzeit seien bis zu 15 User regelmäßig aktiv, sagt Matthias. Das bedeutet, sie reichen Vorschläge ein und stimmen für die Playlist ab. „Ich kann behaupten und das freut mich sehr, dass es noch nie Zeiten gegeben hat, in denen keine Vorschläge eingingen“, sagt er und lacht. Zudem besuchten bis zu 200 Leute die Seite pro Tag. Es gebe außerdem auch noch viele, die die Seite regelmäßig besuchen, aber eben nicht als Benutzer angemeldet und aktiv seien.
Zudem gibt es neben der Seite und den regelmäßigen Konzert-und Partyreihen einen Blog, auf dem pro Woche ungefähr ein bis zwei Artikel zu musikalischen Themengebieten veröffentlicht werden.

Und doch, der Wunsch, „mal etwas in der Hand halten zu können“, Tapefruit zum Anfassen sozusagen, ist geblieben, und so plante er zusammen mit Thomas Schamann eine Print-Ausgabe, die Anfang Juli diesen Jahres erschienen ist. Das kleine Heft im Hosentaschenformat bietet auf 32 Seiten verschiedene musikalische Inhalte wie etwa ein Interview mit der Band „Karaba“. In der Print-Ausgabe steckt viel Herzblut, das merkt man, wenn Matthias davon spricht, die Themenauswahl ist sehr persönlich, gründlich von den Tapefruit-Mitgliedern ausgewählt. Das Layout hätten sie an einem Wochenende „durchgeprügelt“. „Es gibt leider keinen so richtig organisierten Vertrieb“, sagt er. Sie hätten die Hefte dabei und legten sie dann alle immer mal wieder an der Uni, in verschiedenen Cafés und Bars, wo sie selbst auch öfter mal sind, aus. Und im Milla kann man sie natürlich bekommen.

Wie genau es mit Tapefruit weitergeht, das wisse er selbst noch nicht so genau, sagt er, aber natürlich solle die Seite fortbestehen, das sei ihm sehr wichtig. „Konkrete Termine gibt es nicht, aber viele Ideen“, sagt Matthias schmunzelnd. Eine Radiosendung etwa. Und natürlich hofft er darauf, dass auch in Zukunft immer weiter Vorschläge eingereicht werden. Und dass es aktive User gibt. Er werde sicher weitermachen: „Meine Faszination für Musik werde ich nicht so schnell verlieren!“  

Stephanie Albinger

Foto: Victoria Männel

Neuland

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Eine neue Plattform für die Münchner Musikszene. Richard Mahlke möchte mit “Young Bands of Munich” eine Auftrittmöglichkeit für aufstrebende Münchner Bands schaffen. Die Reihe startet am 10. September im Milla.

Ein kurzes Video: Eine junge Frau wartet auf eine U–Bahn. Nein, eigentlich wartet sie auf ein kleines Plakat, das auf die Tür des einfahrendes Zuges geklebt wurde. Das in schlichten Farben gehaltene Plakat zeigt Münchens Dächer.

Aber es geht um Musik: Mit „Young Bands of Munich", das am 10. September im Milla zum ersten Mal stattfinden wird, entsteht eine neue Plattform für die junge Musikszene der Stadt. Das Konzept: Es spielen drei verschiedene junge Bands aus München. „Es geht darum, aufstrebenden Münchner Bands eine Plattform zu fairen Bedingungen zu bieten und eine neue Reihe in München zu etablieren, die das Publikum anzieht“, erklärt Richard Mahlke, selbst Musiker in der Band Cassettes. Zusammen mit Mira Mann vom Milla organisiert er das Projekt. Um das Artwork kümmert sich Richards Bandkollege Benedikt van Megen. Im September werden Cassettes, Famous Naked Gipsy Circus und The Black Submarines auftreten. Einlass ist von 20 Uhr an, Beginn um 21 Uhr.  

Stephanie Albinger

Foto: Jakob Bahret

Weitere infos unter: www.facebook.com/YoungBandsOfMunich

Der Zwerg

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Weil er nicht genügend Holz für ein normales Skateboard hatte, erfand David Reitenbach, 17, hat ein kurzes Longboard. Den “Zwerg” gibt es allerdings nur 16 Mal und dabei wird es wohl auch bleiben.

München – Das kleine Skateboard, das David Reitenbach, 17, ganz lässig unter den Arm geklemmt hat, passt zu ihm. Es irritiert nicht, weil auch David eher klein gewachsen ist. Erst auf den zweiten Blick wundert man sich über das Brett, das wie ein Longboard aussieht, aber viel zu kurz dafür ist..

„Ein Freund und ich hatten Lust, ein Longboard zu bauen, hatten aber nur ein kurzes Stück Holz“, sagt David. Da der Baumarkt sonntags geschlossen hat, bauten sie eben ein kurzes Longboard. So einfach ist das. 

Ein kurzes Longboard? Ist das nicht ein Widerspruch in sich? Nein, findet David.

Der „Zwerg“, wie er das Board nannte, stellte sich schnell als praktische Innovation heraus, da man damit gerade in der Stadt, wo an vielen Stellen wenig Platz ist, frei und beweglich ist.
Das neuartige Board
hat sich bewährt: „Man kommt leichter um alle Ecken“, sagt David. Und es ist leicht zu transportieren.
Das erste Board war noch provisorisch, danach ging es an die Feinarbeit: Innerhalb von zwei Wochen hat er in einer freien Werkstatt am Hauptbahnhof 16 Stück handgefertigt. Alleine. Ein paar Tipps von seinem Vater habe er sich geholt, weil der eine Schreinerlehre gemacht habe, den Rest habe er sich selbst beigebracht, erzählt er. Selbst beigebracht, das klingt so selbstverständlich, wenn David das sagt – dabei braucht es dafür einiges an handwerklichem Geschick. Auch die Materialien hat er selbst ausgewählt: Ahornfurnier aus dem Schongau, Buche als Innenmaterial, den Lack habe er in einem kleinen Laden in der Blumenstraße mischen lassen. Die Herstellung „war bezahlbar“, sagt er, mehr gibt er nicht preis.

Was in gerade einmal zwei Wochen entstanden ist, kann sich sehen lassen: 16 kurze Longboards in zwei verschiedenen Größen und zwei verschiedenen Farbkombinationen: rot-mint und lila-gelb. Auch für das Design hat sich David eine Neuerung einfallen lassen: „Ich finde es langweilig, wenn wie bei jedem Skateboard und vielen Longboards das Griptape eine komplett schwarze Fläche bildet. Meist ist nur die Unterseite gestaltet, die man beim Fahren gar nicht sieht. Beim Zwerg befindet sich das Logo auf der Oberseite – und das Griptape ist in die Gestaltung mit einbezogen“, erklärt David.
Zum jetzigen Zeitpunkt ist bereits die Hälfte verkauft. 80 Euro kostet ein Deck – die Rollen und Achsen verkauft er nicht dazu, das ist auch bei Longboards üblich. Er selbst verwendet meist die Rollen und Achsen der australischen Penny-Skateboards, die eine ähnliche Größe haben. Diese seien jedoch im Unterschied etwas länger und etwas schmaler, zudem komplett aus Plastik gefertigt. „Die kannte ich zum damaligen Zeitpunkt noch gar nicht“, sagt er. Heute verwendet er selbst den Zwerg ständig : „Eines der Boards ist im Frühling und Sommer mein täglicher Begleiter auf dem Schulweg und zur Isar. Und auch bei einer siebenstündigen Fahrt von München zum Pilsensee durch zahlreiche oberbayerische Dörfer hat sich das Board bestens bewährt“, sagt er.

Der Zwerg führte auch zur Gründung des Künstlerkollektivs „Kalonoma“, das er 2014 mit seinem Freund Ludwig Pfeiffer ins Leben rief. Mittlerweile sind sie zu neunt, alle zwischen 15 und 18 Jahre alt. Die Mitglieder sind in unterschiedlichen Bereichen kreativ tätig – von Bildender Kunst über Musik bis hin zu Filmprojekten. David bringt sich vor allem durch seine Zeichnungen ein – sein großes Talent. Inspiriert von Sammelkarten hat er bereits im Kindergarten Gegenstände als „Monster“ gezeichnet. „Die Sammlung dieser Zeichnungen habe ich immer noch“, sagt er und lacht. Mittlerweile besucht er die elfte Klasse des Pestalozzi-Gymnasiums. Die Leidenschaft am Zeichnen hat er über all die Jahre nie verloren. „Gerade ist, glaube ich, die produktivste Phase“, sagt er zurückhaltend. Er deutet auf die Zeichnungen, die er gerade für eine Ausstellung herausgesucht hat.
Seine Werke sind sehr detailreich, sehr filigran, äußerst präzise gezeichnet – man versteht sehr schnell, warum David auf der Homepage des Kollektivs als „Perfektionist“ bezeichnet wird. „Ich bin schon sehr exakt“, gibt er zu.

David steht nicht gerne im Vordergrund. Auch dann nicht, wenn er von seinen Ideen und Werken erzählt, von denen andere vermutlich prahlen würden. Was ihn inspiriere? „Mich regen Dinge an, Materialien, Techniken oder auch aktuelle gesellschaftliche und politische Themen. Dabei entstehen  Ideen. Und die Lust, etwas Neues auszuprobieren“, sagt er. Später wolle er Design studieren. Keine Lust auf ein Skateboard-Business? Kein Zwerg in Massenproduktion? Eher nicht. Wenn er überhaupt noch mal ein kurzes Long-board herstellt, dann solle die aufwendige Lackierung durch Siebdruck ersetzt werden.  

weitere Infos: http://www.kalonoma.de

Stephanie Albinger

Foto: Ludwig Pfeiffer

Neuland

Lyrik und Prosa sind nicht tot. Das beweisen 20 junge Poetry-Slammer, die nun schon zum zweiten Mal jeweils einen ihrer Texte in einem Buch veröffentlichen. Felicia Brembeck, deutsche Meisterin des U-20-Poetry-Slam 2013, und ihre Kollegen möchten mit dem Buch zeigen, dass es sehr guten Nachwuchs in der Szene gibt.

20 Jung-Poeten, eine Gemeinsamkeit: Alle sind aufstrebende Poetry-Slammer, die nun je einen ihrer Texte in einem Buch veröffentlichen, das gerade eben im Lektora Verlag, einem kleinen Poetry-Slam-Verlag, erschienen ist: Tintenfrische II ist der Titel, die Fortsetzung von Tintenfrische I. „Wir möchten damit gern zeigen, dass es Nachwuchs in der Slam-Szene gibt. Und zwar guten Nachwuchs, der sich nicht verstecken muss vor erfahrenen Künstlern, sondern teilweise mit hohem literarischen Anspruch schreibt“, erklärt Felicia Brembeck, 21, deutsche Meisterin des U-20-Poetry-Slam 2013, die selbst einen ihrer Texte in Tintenfrische II veröffentlicht hat.

Die Initiative ging von den jungen Bühnenpoeten aus, auch die Herausgeber Jason Bartsch und Nils Früchtenicht sind Autoren des Buches. Die Botschaft: „Hey, macht euch mal keine Sorgen! Es kommen junge Leute nach, die sich mit Sprache beschäftigen, die lesen und sogar schreiben. Lyrik ist nicht tot. Und Prosa stirbt auch nicht so schnell!“, sagt Felicia.

Stephanie Albinger

Foto: Meike Harms

Ein Abend mit: Jesper Munk

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„Wunderkind“-das hört und liest man zur Zeit oft über den 23-jährigen Musiker Jesper Munk. Eine steile Karriere hat der
junge Deutsch-Däne schon hinter und bestimmt auch noch vor sich. 
Wir
haben ihn ausnahmsweise mal nicht nach seiner rauchigen Blues-Stimme gefragt,
sondern nach einem typischen Abend in seiner Heimatstadt München.

Der beste Ort zum Vorglühen:
Am Ufer der Isar, auf einer der tausend Baustellengerüste oder einfach Zuhause


Danach geht’s  ins/zu:

Holy Home oder Unterdeck

Mit dabei ist/sind immer…

… zu wenig Kippen, zu wenig Bargeld und die illusionierte Vorfreude auf den
Kater.


An der Bar bestelle ich am liebsten:

Bier und Whiskey, einfach nur Bier, einfach nur Whiskey, Oldfashioned,
Gin’n’Tonic, Absinth, Jägermeister, Vodka.


Betrunken philosophiere ich über:

deine Philosophie.


Der Song darf auf keinen Fall fehlen:

Im Moment „Touch The Leather“ von Fat White Family


Mein Tanzstil in drei Worten:

nicht vorhandenes game


Der Anmachspruch zieht immer:

Hi, mein Name ist Jesper. Ich spreche mit mir selbst, wenn ich alleine bin.


Meine dümmste Tat im Suff war:

Fingerbruch.


Das beste Katerfrühstück gibt`s im/bei:

Im Maria, oder bei Timm und mir (Scrambled eggs)


Diesem Club/dieser Bar trauere ich nach:

Platzhirsch

Stephanie Albinger

Foto: Daniel Glasl

Träumerei und Stadionrock

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Brit-Rock, Spoken Beat, Hip-Hop oder Singer-Songwriter: Beim Stadt-Land-Rock-Festival der Junge-Leute-Seite kann man jedes Jahr Newcomer entdecken, von denen in Zukunft viel zu hören sein wird. Auch heuer gibt es hierfür vielversprechende Kandidaten

Von Stephanie Albinger

Mal laut, mal leise. Mal Rock, mal Pop – und vermutlich kann man auch beim diesjährigen Stadt-Land-Rock-Festival einen Newcomer entdecken, von dem in Zukunft viel zu hören sein wird. Vom 9. bis zum 12. Juli gehört 15 jungen Münchner Bands jeweils 45 Minuten lang die Bühne in der tanzbar auf dem Tollwood-Festival: von eher klassisch-jazziger Musik über Brit-Rock, Spokenbeat oder Hip-Hop ist alles dabei – hier eine Vorstellung der Bands. Der Eintritt ist frei.

Miriam Green & Katja Khodos
Jazz/Pop/Klassik
Die Musik des Duos verschmilzt mit poetischen Texten und wird so einfühlsam und authentisch zugleich. Miriam Green und Katja Khodos haben sich an der Hochschule für Musik und Theater in München kennengelernt und beschreiben ihre Musik als „Songwriting mit Klavier, Oboe und dem Versuch, Texte zu schreiben, die mal erzählen, mal aufmerksam machen wollen, aber ohne mit einem kritischen Finger auf andere zeigen zu wollen“. Miriam sagt: „Mit Musik kann man Dinge, die man nicht aussprechen kann, für andere fühlbar machen.“
(Foto: privat)
Do., 9. Juli, 19 Uhr

Katrin Sofie F. und der Däne
Spoken Beat
„Der Däne“, Frederik Rosenstand, und Katrin Fischer haben ihren Musikstil gemeinsam gefunden. Sie hätten ihre „eigene kleine Nische entdeckt“, erzählt Frederik. Es ist eine Mischung aus Spoken Word, den Drums als Lead-Instrument und Bass. „Eine einfache Form von Musik, die aber alle Genregrenzen sprengt“, sagt Katrin und fügt hinzu: „Die Beats entstehen mit dem Text, der Text bringt den Beat mit sich.“

(Foto: Thomas Schex)

Do., 9. Juli, 20 Uhr

Taiga Trece
Hip-Hop
Taiga Trece hat ein großes Ziel: Sie möchte zu den führenden Rapperinnen Deutschlands zählen. Ihren ersten Auftritt hatte sie in Mexico-Stadt, wo sie eine Zeit lang mit ihrer Familie lebte. Warum sie Musik mache? „Weil ich Bock drauf habe, weil ich einiges zu sagen habe und weil ich und eine normale Arbeit nicht zusammenpassen.“
(Foto: Nils Schwarz)

Do., 9. Juli, 21 Uhr

Mighty Steel Leg Experience
Indie–Folk
Das Duo sorgt für einen klanglichen Überraschungseffekt – auch ohne große Band, dafür mit Gitarre, Gesang, Percussion und Glockenspiel. Ingo Lechner schreibt die Songs, singt und spielt Gitarre, Bernhard Pricha sorgt für die besonderen Klangeffekte an den Drums und am Glockenspiel. Anfangs war Ingo unter gleichem Namen als Solo-Künstler unterwegs, ihre Wege kreuzten sich jedoch immer wieder und 2012 haben sie dann gemeinsam ein Album aufgenommen. Sie verzichten auf klassische Bandbesetzung.
(Foto: privat)

Do., 9. Juli, 22 Uhr

Cassettes
Indie/Garage-Rock
Zwei Gitarristen, beide auch am Gesang, dazu Bass und Schlagzeug. Wie das klingt? Nach Indie gemixt mit Garage-Rock – das ist die Münchner Band Cassettes. Die vier Musiker Richard Mahlke, Benedikt van Megen, Marco Rose und Artur Schendzielorz haben 2014 ihre erste EP „City Lights“ veröffentlicht, für die München eine große Inspiration war. Musik machen sie „wegen der Mädels – ist doch klar“, erklärt Richard Mahlke, einer der Gitarristen und Sänger der Band, mit einem Augenzwinkern. 

(Foto: Florian Franke)

Fr., 10. Juli, 19 Uhr

The Living
Indie-Pop
„Dufter Indie-Pop mit viel Herz“, so beschreibt Keyboarderin Katharina Würzberg die Musik ihrer Band. Die zwei Geschwisterpaare Karlo und Katrin Röding und Johannes und Katharina Würzberg und ihr „adoptierter Gitarrist“ Simon Holzinger drücken mit ihren Songs Gefühle aus, die mit Worten nicht zu beschreiben wären, in ihrer Musik aber einen klaren Ausdruck finden.
(Foto: Anna Preiwisch)

Fr., 10. Juli, 20 Uhr

The Birdwatchers
Indie-Rock
Adam Haugh und Ian Brew kennen sich schon seit fast 20 Jahren und hatten einen gemeinsamen Wunsch: Musiker werden. Um ihren Traum wahr werden zu lassen, verließen sie Irland, gingen nach Deutschland, lernten dort Christoph Ullmann und Max Spieler kennen und gründeten eine Band. „Musik ist überall. Man kann ihr nicht entkommen. Sie findet dich, nicht du sie“, sagt Max. Der Sound der Band: „Gitarren-geleiteter Rock ’n’ Roll“, dazu Folk- und Indie-Einflüsse, Musik, die sie selbst als „sexy“ beschreiben – und die damit auch zu den vier Musikern passt.
(Foto: Flowerstreet Records)

Fr., 10. Juli, 21 Uhr

Matthew Austin
Akustik/Blues/Folk/Indie
Der Singer-Songwriter stammt ursprünglich aus Manchester in England – dort kam er auch zur Musik: „Ich erinnere mich, dass der Vater eines Freundes ein American Muscle Car gekauft hatte und während einer Spritztour hörten wir Nevermind von Nirvana – von da an konnte ich nicht mehr ohne Musik“, sagt Matthew. Seine Songs sind authentisch und gefühlvoll, er schreibt sie übrigens meistens in der Küche oder im Schlafzimmer seiner Wohnung in Neuhausen. Auch München inspiriere ihn immer wieder zu Songs: „Ich mag München. Es ist ein großartiger Ort mit aufgeschlossenen Menschen“, sagt er.
(Foto: Mark Austin)

Fr., 10. Juli, 22 Uhr

Antò Nio
Singer-Songwriter
Wenn man so will, sollte es wohl so sein, dass Singer-Songwriter Antonio Curcillo durch einen zufälligen Fund zur Musik fand: „Ich habe bei einem Umzug eine Gitarre im Keller gefunden. Und weil mir langweilig war, habe ich angefangen, Gitarre zu lernen. Ungefähr vier Jahre später habe ich dann begonnen, eigene Songs zu schreiben.“ Was aus Langeweile begann, sei zum Lebensinhalt geworden, sagt der Singer-Songwriter heute. Seine Songs klingen auch nicht beliebig, eher nach Leidenschaft – und sie haben alle eine Botschaft. Dass seine Songs oft traurige Geschichten erzählen, schreckt den Zuhörer nicht ab, im Gegenteil: Man hört ihm einfach gerne zu, seine Lieder sind gefühlvoll und gehen ins Ohr. Nun wird er live auf dem Stadt–Land-Rock-Festival zu hören sein: „Ich kann es eigentlich noch gar nicht glauben, dass ich da spielen darf“, sagt Antonio Curcillo.
(Foto: Sandra Ebert)

Sa., 11. Juli, 19 Uhr

pourElise
Singer-Songwriter/Soul/Folk
Was soll man auch machen, wenn man nach Beethovens „Für Elise“ benannt ist. Man gründet eine Band – und richtig: Man nennt sie pourElise. Am Anfang der Bandgeschichte war Elise Henriette Gröblehner noch Solo-Künstlerin, bald aber habe sie gemerkt, dass sie ihre Songs verstärken wolle und sich Musiker gesucht, erzählt sie. Ihre Schwester Johanna unterstützt sie am Gesang, Sebastian Böhme ist Gitarrist der Band, Hannes Oberauer spielt Kontrabass und Guido Kudielka sorgt für den richtigen Rhythmus am Schlagzeug. Die Musik von pourElise ist mal melancholisch leise, mal kräftiger, auf jeden Fall berührt sie und ist einfühlsam. Warum Henriette Musik macht, ist für sie ganz klar: „Sie ist meine große Liebe, es gibt nichts, was mich glücklicher macht“, sagt sie.
(Foto: Gregor Bös)

Sa., 11. Juli, 20 Uhr

Jasper Flynn
Indie/Folk
Man nehme den Gitarristen, Sänger und auch Songwriter Simon Oser und füge
Uzair Raza am Schlagzeug hinzu. Man erhält: Folk aus München, der durch ausdrucksstarken Indie-Sound, gemischt mit starken Rock-Rhythmen und Folk-Einflüssen begeistert. Kennengelernt haben sich die Oser uns Raza im Jahr 2013, und in diesem Jahr führt sie ihr Weg auf das Stadt-Land-Rock-Festival: „Da wollten wir schon immer mal spielen“, sagt Simon begeistert.
(Foto: Flowerstreet Records)

Sa., 11. Juli, 21 Uhr

Ella Josaline
Indie/Folk/Alternative
Die Singer-Songwriterin ist dieses Jahr die jüngste Musikerin beim Stadt-Land-Rock-Festival: Ella Josaline Kern ist 16 Jahre alt. Mit acht Jahren lernte sie Gitarre spielen – und gesungen habe sie sowieso immer und überall, erzählt sie: „Musik ist mein Leben. Ich träume, denke und lebe Musik im Kopf.“ Ihre Musik ist von verschiedenen Genres inspiriert, von Alternative, Folk, Brit-Pop oder Blues. „Meine Musik ist sehr bunt, ehrlich und ein bisschen verträumt“, sagt Ella. Am liebsten probt sie draußen, denn Vogelgezwitscher brauche es für eine gute Probe. Mit ihrer Musik möchte sie „die Welt ein klitzekleines bisschen zauberhafter machen“.
(Foto: Angela Kern)

Sa., 11. Juli, 22 Uhr

Running from Avalanches
Alternative-Rock
Alles auf Anfang – das war das Motto der Band, als sie vor einem Jahr mit neuem Look, neuem Namen und neuer CD von „Last call for Caroline“ zu „Running from Avalanches“ wurden. Der Name der Band steht für „die Flucht vor dem Alltag, dem man oft so leicht zum Opfer fällt“. Philipp Zimmermann, Marc Hieble, Jonas Huber und Matthias Kanisch haben alle in der Grundschule bereits ein Instrument erlernt und sind drangeblieben. „Wir haben Spaß am gemeinsamen Abrocken. Nirgendwo sonst kann man so viel Unsinn treiben und dabei bejubelt werden“, sagt Matthias Kanisch.
(Foto: Tobias Paul)

So., 12. Juli, 19 Uhr

Minor Fall
Indie-Stadion-Rock
Mit ihrer Musik verbinden Minor Fall Indie-Pop mit Stadion-Rock, das immer wiederkehrende Thema ihrer Songs: Ängste, Träume und Hoffnungen junger Menschen. Alexander Wach, Johannes David Wimmer, Samuel Wimmer, Sebastian Wochenauer und Thomas Vanvolsem gründeten vor zwei Jahren ihre Band, deren Musik sich zwischen „verletzlichen Balladen und opulenten Songs“ bewegt. Vor allem „für ein paar magische Momente“ stünden sie gern auf der Bühne, erzählt Alexander. Ihr Traum: einmal im ausverkauften Olympiastadion spielen.

(Foto: Sebastian Baumann)

So., 12. Juli, 20 Uhr

Running Choke
Alternative-Pop-Rock
Was tun, wenn alle Bandmitglieder einen unterschiedlichen Musikgeschmack haben? Eigentlich ganz einfach: Man mische die vielen verschieden Stile – von Pop über Post-Rock bis hin zu Alternative-Rock. Eines ist bei dieser Band sicher: Es rockt! Die fünf Jungs Christian Beschowetz, Benedikt Seifert, David Friedrich, Walter Wahnsinn und Simon Weidmann sind allesamt Münchner Kindl – und ihre Herklunft beeinflusst auch ihre Musik: „Da wir alle Münchner sind, ist München auf jeden Fall ein zentraler Punkt in unserem Leben. Wenn wir Inspiration für ein schräges Solo brauchen, hören wir uns das Glockenspiel am Marienplatz an“, erzählt Walter Wahnsinn.
(Foto: Marion Laub)

So., 12. Juli, 21 Uhr

Weitere Informationen im Internet unter:

9. Juli: https://www.facebook.com/events/487758624723260/
10. Juli: https://www.facebook.com/events/1616726065212238/
11. Juli: https://www.facebook.com/events/833747646712696/
12. Juli: https://www.facebook.com/events/1417661705226514/