Ein Abend mit: Gina und Theresa von Pop Up Yoga

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Gina und Theresa fühlen sich auf der Yogamatte mindestens genauso heimisch wie auf der Tanzfläche. Besonders lustig wird ihr Abend aber erst, wenn sie ihr Können im Cheerleading zeigen.

Hier beginnt unser
Abend:

Bei einer chilligen POP UP Yogastunde – zum
Beispiel im coolen Studio Simon Lohmeyer. Hier kann man direkt anschließend mit
einem Drink an der Bar in die Nacht starten… Zu späterer Stunde ist hier immer
etwas los, und das Publikum spannend & abwechslungsreich.

Danach geht’s ins/zu:

 Irgendwohin, wo man schön abdancen kann 🙂
Zum Beispiel ins Bob Beaman.

Unsere Freunde haben
andere Pläne. So überzeugen wir sie vom Gegenteil:

Lustige Sprachnachrichten ziehen immer 😉
Außerdem haben wir das Argument, dass bei uns immer irgendwas passiert und es
gibt auch immer was zu erzählen… 

Mit dabei sind immer:

Unsere Yogamatten. Wenn ihr Mädls mit
Yogamatten in einer Bar in München seht, sind das vermutlich wir 

An der Bar bestelle
ich am liebsten:

Terry: Munich Mule – mit Gurke!

Gina: Basil Smash. Fühlt sich fast wie ein grüner Smoothie an 😉

Der Song darf auf
keinen Fall fehlen:

Classified – Inner Ninja (Feat. David Myles) –
der ist einfach gute Laune 🙂

Unser Tanzstil
in drei Worten:

Just
for fun 😉

Der Spruch zieht
immer:

Nur ein Drink 😉

Nachts noch einen
Snack. Unser Geheimtipp ist:

Die Gute Nacht Wurst am Gärtnerplatz – gibt’s
sogar auch vegetarisch! Und wenn es was Süßes sein soll, dann können wir den
Cheesecake im BLB sehr empfehlen

Unsere dümmste Tat im
Suff war:

Cheerleading! Wir kennen uns aus der Schule –
und vom Cheerleading. Es heißt zwar immer, Betrunkenen
und kleinen Kindern passiert nichts – aber Pyramiden bauen unter
Alkoholeinfluss ist definitiv keine gute Idee 😉

Das beste Frühstück nach einer durchfeierten Nacht
gibt`s im/bei:

Definitiv im München 72! Ein leckerer frisch
gepresster Saft, Rührei und die besten Pancakes der Stadt!

Diesem Club/dieser Bar trauern wir nach:

Dem Atomic Cafe – hier haben wir viele lustige und entspannte
Abende erlebt

Von Freitag bis Freitag: Unterwegs mit Barbara

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Unsere Autorin hat diese Woche viel vor. Mit den Kytes und dicht & ergreifend startet sie ins Wochenende und lässt es mit gutem Essen und dem Opening vom Bahnwärter Thiel ausklingen. Aber auch die Tage darauf sind voll mit coolen Events.

Diese Woche genießen wir die letzten Oktobertage und
begrüßen zugleich den November. Mein Terminkalender ist vollgepackt mit
spannenden Veranstaltungen. Zückt schon mal eure Geldbeutel, liebe Freunde. Die
Woche wird wieder spannend, aber nicht unbedingt billig!

Gleich am Freitag erwarten uns zwei musikalische Schmankerl:
Die KYTES machen
die Muffathalle mit groovendem Indie-Pop unsicher. Wer auf Gute-Laune-Musik
steht, sollte das Konzert nicht verpassen! Eintrittskarten sind noch verfügbar.
Als Kirsche obendrauf empfehle ich danach die Aftershowparty im
Muffatcafé mit den Innocent
Boys
und dem KYTES DJ-Set. Beginn ist um 23 Uhr, der Eintritt ist frei!

Eine schöne Alternative bieten die Musiker von dicht & ergreifend
mit ihrem „letzten
Abendmahl
“. Mit von der Partie sind BBou und Monaco F. Der Abend verspricht
bayerische Mundart vom Feinsten. Um es in BBous Worten zu sagen: „Es gibt nix Bessas
wey wos Guads“. Beginn ist um 20 Uhr im Circus Krone, Eintrittskarten kosten 25
Euro!

Mit knurrendem
Magen eile ich am Samstagnachmittag ins Zenith. Deutschlands größtes
Food-Festival Eat &
Style
schlägt dort drei Tage lang seine Zelte auf und lädt zum Schlemmen
und Flanieren ein. Neben haufenweise Essen werden Workshops, Tastings und Manufakturen
angeboten. Für Spontane kostet die Eintrittskarte 15 Euro. Kommen lohnt sich!

Abends ruft die
Visions Party im
STROM. Mit allen Indie-Klassikern im Gepäck sorgt DJ Albert Royal bis in die
frühen Morgenstunden für beste Partystimmung.

Oder lieber
noch eine weitere Option? Der Bahnwärter Thiel hat erneut seine Pforten
geöffnet und begrüßt alle Feierwütigen zu einem dreitätigen Bahnwärter Thiel
Opening Weekend
. Wer es slow und bummelig mag, ist hier zur rechten Zeit am
rechten Ort: „Die Milde 14“ tischt Musikrichtungen wie Slow, Psychedelic,
Disco, Dub und Contemporary auf. Ihr habt also die Qual der Wahl, meine Lieben!

Am Sonntag
schleppe ich meine müden Knochen ins Café Fräulein und
gönne mir das leckere Frühstück „Annamierl“. Nach einer durchzechten Partynacht
gibt es für mich nichts Besseres als ein richtig fettes Frühstück mit allem
Drum und Dran. Abends mache ich mich fertig für ein Kino-Date mit Bridget
Jones. „Bridget Jones’ Baby“ läuft derzeit in fast allen Münchner Kinos.
Vorsorglich stecke ich mir ein paar Taschentücher ein, falls mir vor lauter
Lachen die Tränen kommen.

Am Montag ist Halloween.
Manche hassen es, andere wiederum lieben es. Für Halloween-Liebhaber empfehle
ich das Kennedys
am Sendlinger Tor. Der Eintritt ist frei und die Musik ist fetzig. Aber
Vorsicht: Hier gilt ab Mitternacht das Tanzverbot!

Alle Jahre
wieder freue ich mich auf Allerheiligen. Meine Familie und ich besuchen am
Dienstag die Gräber unserer verstorbenen Verwandten. Danach gibt es bei meiner
Tante Kaffee und Kuchen. Heute plane ich keine weiteren Veranstaltungen. Die
Familie hat Vorrang.

Am Mittwoch
starte ich wieder durch! Meine Freunde und ich hören uns immer mal wieder
weniger bekannte Musiker an. Um 20 Uhr spielt im Feierwerk die britische Band Minor Victories. Ihre
Musik ist irgendwo zwischen Indie und Noise anzusiedeln. Ich bin gespannt, ob ich
hinterher ein neuer Fan bin!

Ein bisschen
Kunst darf diese Woche auch nicht fehlen. Am Donnerstagabend findet im
Kunstpavillon eine Ausstellung mit dem Titel „Wohin?“ statt. Es
werden Malereien, Installationen und Konzeptkunst zu sehen sein. Wer an diesem
Abend keine Zeit hat: Die Vernissage geht noch bis zum 27. November.

Dick und fett
angestrichen ist bei mir das „Sound of Music Now
Electronica-Festival
“, welches vom Feierwerk und der Süddeutschen Zeitung veranstaltet
wird. München hat im Electro-Bereich so einiges zu bieten und kann sich auf
diesem Gebiet durchaus mit anderen Städten messen. Zu hören sind am
Freitagabend unter anderem jean blanc, Marcella und Pech & Schwefel.
Kommt, esst, trinkt und genießt super Musik! Der Eintritt ist frei.

Von: Barbara Forster

Foto: Privat

Ein Abend mit: Vincent Fricke

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Wenn der Koch Vincent Fricke abends mal ausgeht, macht er oft kurzen Prozess und zieht erstmal alleine los. Nun ja – nicht ganz. Denn wer oder was immer dabei ist, erfahrt ihr hier.

Hier
beginnt mein Abend:

In der Home Bar

Danach
geht’s ins/zu:

Die Theresa Bar

Meine
Freunde haben andere Pläne. So überzeuge ich sie vom Gegenteil:

Damit mir niemand mit anderen Plänen kommt, starte ich
meist allein

Mit
dabei ist immer:

Eine Dose Schnupftabak

An
der Bar bestelle ich am liebsten:

Alkoholfreies Bier und `nen doppelten Espresso

Der
Song darf auf keinen Fall fehlen:

Da bin ich wunschlos…

Mein
Tanzstil in drei Worten:

Geht gar nicht

Der
Spruch zieht immer:

Ich kann kochen…

Nachts
noch einen Snack. Mein Geheimtipp ist:

Reste kehren im Kühlschrank daheim oder bei Freunden

Meine
dümmste Tat im Suff war:

Auf dem Treppchen stehen viele Dinge…  böse Zungen behaupten an die dümmsten Taten
kann ich mich sowieso nicht mehr erinnern.

Das
beste Frühstück nach einer durchfeierten Nacht gibt`s im/bei:

Das beste Frühstück ist gar kein Frühstück…

Foto: Alexander Casper

Von Freitag bis Freitag: Unterwegs mit Max

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Jazz, Tag der offenen Tür an der TU und Comics – abwechslungsreicher könnte man die Woche nicht gestalten. Abgerundet wird das Ganze am Freitag dann mit einem echten Highlight, auf das so manch Münchner schon seit Wochen hinfiebert.

Endlich Freitag – für mich schon
verlängertes Wochenende, da mein Uni-Stundenplan mich an diesem Wochentag
glücklicherweise freigestellt hat. Ausschlafen ist heute auch bitter nötig,
denn der Freitagabend wird anstrengend. Für mich als Jazzliebhaber ist das dreitägige Jazzfest München Pflicht,
das schon am Donnerstag begonnen hat. Heute gibt es dort erst zeitgenössischen
Jazz mit den Wanja Slavin Lotus Eaters und darauf orientalische Grooves mit
Majid Bekkas und Biboul Darouiche. Weil ich nach dieser Jazz-Infusion total
beschwingt und alles andere als müde bin, zieht es mich weiter in den Neuraum.
Als totales Kontrastprogramm legt dort das australische DJane-Duo Nervo energetische Dancebeats
auf.

Trotz durchgetanzter Nacht kämpfe ich mich am Samstagmorgen
aus dem Bett, denn heute ist der Tag der offenen Tür am
Forschungscampus der TU München in Garching. Für mich ein Muss, war es doch
ebendieser Tag vor ein paar Jahren, der mich zum Studium an der TUM bewegt hat.
Und autonom fahrende Autos, die Forschungs-Neutronenquelle oder das Innere des
Leibniz-Rechenzentrums mit dem Supercomputer SuperMUC sind damals wie heute ein
Faszinosum. Dann aber schleunigst ab in die Heimat. Würde ich dort nicht selbst
mit einer Bigband auftreten, wäre ich wohl einen weiteren Tag Gast auf dem
Jazzfest. Verpassen werde ich da unter anderem das U.M.P.A. Jazz Orchestra der
Hochschule für Musik und Theater.

So schnell wie ich am Samstag nach Hause
gefahren bin, muss ich am Sonntag auch schon wieder zurück. Denn schon
morgens beginnt der 117. Film- und Comicmarkt München.
Und vielleicht lässt sich da ja die ein oder andere einzigartige DVD abstauben.
Am Abend wartet dann noch ein echtes Highlight, denn die Schottenrocker von Biffy Clyro geben
sich im Zenith die Ehre. Für mich definitiv ein Höhepunkt des Konzertjahres,
haben diese sich doch schon auf Rock im Park so grandios warmgespielt.

Nach diesem ereignisreichen Wochenende bin ich
ganz froh, am Montag in den Uni- und Arbeitsalltag zurückzukehren.
Abends gönne ich mir dann etwas anpruchsvollere Kultur und gehe in die Münchner
Kammerspiele, wo Autor Christian Kracht aus
seinem mit dem Hermann-Hesse-Preis ausgezeichneten Werk “Die Toten” liest.

Am Dienstagabend muss ich wieder selbst
ran, Generalprobe mit der Band steht an. Deshalb bin ich auch etwas weniger
frustriert, dass die heutige Ausgabe des Isar Slams, Münchens größtem Poetry
Slam, bereits ausverkauft ist. Ansonsten hätte ich mich wohl vor das Ampere
gestellt und auf einen spontanen Ticketkauf gehofft.

Die kleine Pause tut mir aber auch ganz gut,
denn am Mittwoch gibt’s wieder volles Programm. Zunächst sprechen an der
LMU Journalistin Stefanie Lohaus und Soziologe Andreas Kemper über Frauen und Geschlechterbilder bei AfD und Pegida.
An der anschließenden Diskussion werde ich wohl nicht mehr bis zum Schluss
teilnehmen können, denn ich muss gleich weiter ins CINEMA zur Vorpremiere von “Doctor Strange”. Auf
den bereits vierzehnten Film aus dem Marvel-Universum freue ich mich besonders
wegen Benedict Cumberbatch in der Hauptrolle und den beeindruckenden
Spezialeffekten.

Meine Woche lasse ich mit zwei
Konzertabenden ausklingen. Am Donnerstag will ich ein weiteres Mal meinen
Jazzhunger stillen und gehe ins Sophia’s zu “Sophia’s goes Jazz”. Dort
tritt der großartige Münchner Sänger Adriano Prestel mit seiner Band auf.

Am Freitag ist wie immer Jamsession in
der Glockenbachwerkstatt, bei der ich ein recht häufiger Gast bin. Doch auch
diesen Freitag hält mich ein anderes Event von der Session fern. Die KYTES machen auf ihrer Tour zum
neuen Album “Heads and Tales” Station in der Muffathalle. Das darf ich mir auf
keinen Fall entgehen lassen. Weil ich nach dem Konzert mit Sicherheit noch
nicht genug haben werde, plane ich auch bereits die KYTES Aftershowparty ein.
Und damit steht auch fest: am Samstag mache ich erst mal nichts – außer
Schlafen.

Von: Maximilian Mumme

Foto: Serafina
Ferizaj

Von Freitag bis Freitag: Unterwegs mit Hubert

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Neben seinem eigenen Geburtstag feiert unser Autor auch noch zu 4 Jahren Milla und dem Closing-Event des Bahnwärter Thiels.
Neben Netflix schaut er auch noch Videoprojektionen von Easy!upstream und kann sich auf Geheimtipps der HFF

freuen.

Döner oder Subway? Als ich erleichtert die Uni verlasse, fängt mein Wochenende bereits mit dem ersten Dilemma an. Ich erinnere mich, noch keine konkreten Pläne für die nächsten sieben Abende geschmiedet zu haben, noch nicht einmal für meinen runden Geburtstag morgen. Es ist wieder eines dieser Wochenenden, an denen man sich am liebsten dreiteilen würde, um keines der spannenden Events zu verpassen.

Facebook meldet mir für den heutigen Freitag zu sieben Veranstaltungen zugesagt zu haben. Tatsächlich – heute fängt das zweitägige „4 Jahre Milla“ Geburtstagsevent an, bei dem ich mich am meisten auf die Band Akere freue. Das Münchner Trio performt abstrakten Hip-Hop. Konventionellere Kopfnicker-Beats bieten im Anschluss die Jungs von Bumm Clack.
Bis hier hin fühlt sich mein Plan genial an, hätte ich nur nicht im Hinterkopf, dass heute auch das Programm vom Digitalanalog Festival 2016 startet. Im Zuge dessen finden im Gasteig aufwändige audiovisuelle Darbietungen genau nach meinem Geschmack statt. Das Ganze kostet keinen Pfennig Eintritt.
Ich werde heute wohl Pendeln müssen.

Am Samstag sollte ich angesichts meines 20. Geburtstages eine Party schmeißen. Wie ich mich kenne, werde ich mich bis zum späten Nachmittag nicht zu Planungen motivieren können. Auf diese Art habe ich bereits die Feierlichkeiten zu meinen 16. und 18. Geburtstagen verbummelt. Realistisch nehme ich mir morgen vor, mich spontan zwischen noch einem Tag Digitalanalog oder der Langen Nacht der Münchner Museen zu entscheiden.

Sollte das Museum-Hopping nicht zu exzessiv gewesen sein, genieße ich am Sonntag ein letztes Mal die entspannte Eisenbahnkulisse des Bahnwärter Thiels vor der Hochschule für Film und Fernsehen. Mit dem Bahnwärter-Thiel-Closing-Event verabschiedet sich der Eisenbahnwagon von seiner aktuellen Haltestelle, um zu einem neuen, noch unbekannten Standort aufzubrechen. Ich kann den Tag endlich ohne Zwiespalt genießen.

Am Montag angekommen, nehme ich mir vor – verwöhnt von den Veranstaltungen der vorangegangenen Tage, den Tag kulturlos zu Hause zu verbringen und die Zeit in meine Bildung zu investieren. Wie gesagt – ich nehme es mir vor. Alternativ dazu, würde das junge Künstlerkollektiv Easy!upstream in der Tiefgarage vom Schwabinger Tor im Zuge des Events „Coral North“ großformatige Installationen und Videoprojektionen zur Schau stellen. Leider werde ich am Montag mit Lernen beschäftigt sein.

Dienstag. Endlich. In der Muffathalle findet das Konzert vom elektronischen Ein-Mann-Orchester Dub FX statt. Die Vorfreude darauf bringt mich fast zum Platzen. Der Beatboxer aus Melbourne erzeugt live zwischen wirrem Kabelsalat, Loop- und Effektgeräten Beats, von denen man nie ahnen würde, dass sie ursprünglich aus dem Munde eines Menschen kamen.

Voraussichtlich wird sich mein Mittwoch darauf belaufen, mich per Netflix und anderen, ausschließlich legalen Streamingdiensten auf das am Donnerstag folgende Seriencamp vorzubereiten. Die Hochschule für Film und Fernsehen zeigt mit umfassendem Rahmenprogramm „Deutschlandpremieren, Geheimtipps und Entdeckungen aus der ganzen Welt“, mit anschließenden Diskussionen. Das Festival ist über die gesamte Dauer von drei Tagen kostenlos.

Auch der kommende Freitag lässt es sich nicht nehmen, das Wochenende laut anzukündigen. Der „Großmeister des Grooves“, Moodyman spielt im MMA ein Detroit Techno Set. Das unschlagbare Line-up wird an jenem Abend vervollständigt von Bambounou und Bartellow. Je nach Stimmung könnte es mich allerdings auch ins Sunny Red, zu „Reduction #15“ ziehen, wo Underground-Größen des Dubs ihre bebenden Basslines zum Besten geben.
Nach einer so ereignisreichen und entscheidungs-intensiven Woche erübrigt sich wenigstens die Döner- oder Subway-Debatte. Mein Geldbeutel wird mir vor der Uni raten, ein Brot für später zu schmieren.

Von: Hubert Spangler

Foto: David Fragomeni

Von Freitag bis Freitag: Unterwegs mit Barbara

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Der Herbst hat uns nass und eiskalt erreicht, doch unsere Autorin tanzt auf der Manic Street Parade, gönnt sich ein tolles Frühstück auf dem Breakfast Markt und besucht neben dem Provisorium auch das Lost Weekend.

Der Herbst ist wundervoll. Einer meiner liebsten
Jahreszeiten. Er bietet lichte Sonnenstrahlen, die sanft über die Haut streichen
und noch vage an den Sommer erinnern. Ich kann leider nicht mit Sonnenstrahlen
auftrumpfen, dafür aber mit spannenden Veranstaltungstipps.

Das Wochenende wird mit der Swango Releaseparty
im Eine
Welt Haus
eingeläutet. Wer ist Swango, werden sich einige fragen. Swango
setzt sich zusammen aus dem Akustikgitarristen Ahmet Tanar, dem Stepptänzer
Skill-Gott Heron und dem Münchner Rapper Manekin Peace. Ihre Songs reichen von
ruhig und nachdenklich bis hin zu aggressiv und energisch. Beginn ist um 20
Uhr, der Eintritt kostet sieben Euro.

Wer nicht so in Swango-Stimmung ist, sondern mehr in
Electro-Stimmung, sollte ins Harry Klein gehen. Die
Hertz & Seele
Veranstaltungsreihe
aus Nürnberg bietet allerfeinsten Electro-Sound: SONIC
FUTURE und MARC POPPCKE geben sich die Ehre und legen zum allerersten Mal in
München auf.

Am Samstagabend ruft die Manic Street Parade
2016
! An verschiedenen Münchner Locations werden tolle Künstler auftreten,
unter anderem Nina Fiva Sonnenberg, WELLNESS und ISLAND. Das sollte man sich
nicht entgehen lassen. Tickets sind noch verfügbar, also schnell zugreifen!

Am Sonntag gibt’s ein Frühstück der besonderen Art: Der 1. Münchner Breakfast
Markt
lädt ein zum gemeinsamen Schlemmen. Hier kommt jeder Frühstücks-Liebhaber
voll auf seine Kosten: Das Angebot reicht von Weißwurst mit Breze bis hin zu
Chia-Mandelmich-Overnight-Oats. Wer morgens nicht aus den Federn kommt, hat
Glück: Die Schlemmer-Meile geht bis 16 Uhr.

Am Montag habe ich Lust auf Kino. Ich bevorzuge das Filmtheater
am Sendlinger Tor mit seinem nostalgischen Charme. Ab 20:30 Uhr läuft hier „Schweinskopf
al dente“. Ich freue mich schon darauf, dem Eberhofer bei seinen kuriosen Ermittlungen
zuzusehen.

Am Dienstag nehme ich mir nichts Festes vor. Vielleicht
sammle ich Kastanien oder fotografiere Freunde unter fallenden Blättern. Abends
genieße ich ein Glas Federweißen und höre mir Songs von den KYTES an.

Am Mittwochabend zieht es mich ins Milla zum MILLA SONG SLAM.
Acht Acts werden pro Abend gezeigt. Ein Act darf aus höchstens zwei Musikern
bestehen. Weitere Regel: In den acht Minuten dürfen die Acts nicht mehr als
zwei Songs spielen. Beginn ist um 20 Uhr. Ab 23 Uhr haben die DJs von Fancy
Footwork das Sagen: Auf die Ohren gibt’s Indie, Tronic und Disco. Ein Muss für
Partywütige!

Diesen Donnerstag mag ich es künstlerisch: Im Provisorium werden ab 19
Uhr Grafiken, Illustrationen und Fotographien aus München ausgestellt. Philipp
Klak, Yves Krier und Simon Marchner sind einige der mitwirkenden Künstler des
heutigen Abends. Ich lasse mich einfach überraschen und von der Kunst
berieseln. Musikalisch untermalt wird das Ganze vom DJ Set Nino El Dino.

Endlich wieder Wochenende! Den Freitagabend verbringe ich im
Lost Weekend. Einmal
im Monat werden dort Live-Musik-Shows veranstaltet. Die heutige Veranstaltung Music Sessions / October
präsentiert drei Bands: The Roamies, Teresa Bergman und Joey Ryan & Band. An der Abendkasse kostet der Eintritt zehn Euro.
Ich bin gespannt, was mich erwarten wird.

Wer eher auf Folk oder Rock steht, sollte ins My Fable zum Singer- & Songwriter-Abend
gehen. Stephanie Forryan trumpft mit Gentle Folk auf und Axel Kowollik
überzeugt mit Akustik und Rock. Beginn ist um 20 Uhr!

Und schon ist die Woche wieder um. Ich hoffe, ihr habt sie
ebenso sehr genossen wie ich!

Von: Barbara Forster

Foto: Simone Riedl

Von Freitag bis Freitag: Unterwegs mit Serafina

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Für unsere Autorin heißt es Abschied nehmen: Abschied von der Wiesn, dem Sommer und den Open-Airs. Doch auch Neuanfänge gibt es einige: die Ausstellung von Douglas Coupland, Tanz der Vampire im Deutschen Theater und die Hip-Hop-Poetry-Slams in der Glockenbachwerkstatt.

Nur noch ein Wochenende,
dann ist der Wiesn-Wahnsinn überstanden. Als Nicht-Wiesngänger ist es leider
nicht ganz so einfach, dem größten Volksfest der Welt zu entkommen. Es lauert
an jeder Ecke: Lederhosen, Wiesn-Specials in der Kantine und natürlich die Urbayern,
die lauthals über die Saupreißn schimpfen, die zu kurze, neongrüne Dirndl tragen
oder Chucks mit Lederhosen kombinieren. Auch Facebook ist da keine große Hilfe:
Wiesn 2016-Finale, Wiesn
Finale 2016
oder die Große Uniparty-Wiesn Gaudi im Gecko. Nach längerem Suchen werde ich fündig und begebe
mich freitags als großer
Literaturfan nach Haidhausen in die Villa Stuck. Dort gibt es die Ausstellung „Bit
Rot“
von Douglas Coupland. Der
Autor stellt dort einzelne Worte von seinen Büchern zu Themen wie
Globalisierung, Internet oder Popkultur vor. Gezeigt werden dabei Kunstwerke,
Bilder oder Objekte von anderen Künstlern, die diese Themen behandeln. Nach so
viel Ernsthaftigkeit gehe ich auf Monsterjagd in den Item Shop, für die ich mir hoffentlich irgendwo
eine Nintendo 3DS schnorren kann…

Am Samstag haben wir schon den ersten Oktober – wie schnell das Jahr
vergeht! Daher nutze ich die Gelegenheit aus, die letzten Sonnenstrahlen zu genießen
und gehe als großer Open Air-Fan zum Great Bavarian Reef auf der Museumsinsel.
Dort findet (leider zum letzten Mal) das Eisbach
Callin‘
statt. Dort legen Münchner
DJs noch einmal Techno, Drum und Bass auf – ideal, um draußen noch einmal so
richtig feiern zu können.

Am Sonntag heißt es dann nach so viel Party erst einmal ausnüchtern.
Ich freue mich, mal wieder den ganzen Tag zu gammeln und auf dem Sofa Serien zu
gucken. Abends geht es dann zum Rage
against Abschiebelager
ins Feierwerk. Neben
verschiedenen Indie-, Punk- und Elektrobands gibt es mehrere Ausstellungen zu
Sonderlagern. Konzerte für den guten Zweck. Gefällt mir!

Und schon haben wir wieder Montag, auf den sich ausnahmsweise
jeder freut: Es ist Feiertag und alle können ausschlafen! Um den Tag der Deutschen
Einheit zu feiern, geht es ins Backstage, das in letzter Zeit mein zweites
Zuhause zu werden scheint. Ich hab die Qual der Wahl, ob ich zu The
Rifles
oder zur 3.
Geburtstagsfeier von DLTTLLY,
entscheide mich aber doch für letzteres. Ich hab länger schon kein Hip Hop mehr
gehört und da ich immer mal die Battles sehen wollte, bin ich echt gespannt,
wie das sein wird.

Am Dienstag ist das Oktoberfest vorbei und ganz München verkatert. Auf
dem Weg zur Arbeit blicke ich in der U-Bahn in viele müde Gesichter und nachmittags
jogge ich an den Wiesnleichen im Englischen Garten vorbei. Langsam aber sicher
kehrt nun wieder die Normalität zurück. Nach einem relativ ereignislosen
Nachmittag freue ich mich umso mehr auf den Mittwochabend. Ab heute läuft im Deutschen Theater endlich der
Musicalklassiker Tanz der Vampire
an! Ich kann es kaum erwarten, die Lieder live zu hören sowie das imposante
Bühnenbild und vor allem die coolen Kostüme zu bestaunen! Da ist es für mich
als Verfechterin von Originalfassungen im Theater und Film ausnahmsweise völlig
egal, dass alle Dialoge und Lieder auf Deutsch übersetzt wurden.

Nach so viel Musik in den
letzten Tagen wird es mal wieder Zeit für eine Ausstellung. Am Donnerstag werden im Köşk klassische Pop
Art-Kunstwerke
im Stil der 1960er Jahre
von jungen Grafikern, Illustratoren oder Graffiti-Künstlern präsentiert. Später
geht es in die Glockenbachwerkstatt. Dort findet der Hip Hop-Poetry Slam Bless the Mic
statt, wo das Publikum entscheiden, wer der stolze Träger der goldenen
Winkekatze sein wird.

Und dann ist schon wieder Freitag, wieder eine Woche vorbei. Nach
so viel Indie und Hip Hop in den vergangenen sieben Tagen wird es nun Zeit für
Swing. Also gehe ich zur Swango
Releaseparty
im Eine Welt Haus und
klicke mich mal wieder durch alle Facebook-Veranstaltungen, um mir den Plan für
die nächsten Wochen zurechtzulegen.

Von:
Serafina Ferizaj

Ein Abend mit: Vertigo

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Wie verbringen echte Rockmusiker einen Abend zusammen?

Von Blutgrätschen im Club und dem besten Frühstück nach einer durchfeierten Nacht erzählt heute die Band Vertigo

Hier beginnt unser Abend:

Bandproberaum Ottobrunn

Danach geht’s ins/zu:

Cord Club oder Café Cosmos

Meine
Freunde haben andere Pläne. So überzeuge ich sie vom Gegenteil:

Da gibts GIn Tonic im Angebot!

Mit dabei ist immer:

André, Basti, Mario & Wolfi

An der Bar bestellen wir am liebsten:

Hendrick’s Tonic

Der Song darf auf keinen Fall fehlen:

Royal Blood – Figure it out

Unser Tanzstil in drei Worten:

Tanzstil nicht vorhanden

Nachts noch einen Snack. Unser Geheimtipp ist:

Bazi-Box

Unsere dümmste Tat im Suff war:

Blutgrätschen-Overdose im Cord

Das beste Frühstück nach einer durchfeierten
Nacht gibt`s im/bei:

Wolfi (Drummer)

Diesem Club/dieser Bar trauern wir nach:

Atomic Café

Von Freitag bis Freitag: Unterwegs mit Anastasia

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Der Herbst beginnt. Doch unsere Autorin hat einen spannenden Mix für ihre Wochenplanung vorbereitet. Sie bleibt nicht nur zuhause im Warmen mit guten Büchern, sondern besucht Hip-Hop-Konzerte, tanzt im Harry Klein und geht mit ihrer besten Freundin brunchen.

Man kann es nicht mehr verleugnen: Es ist Herbst! Ab jetzt heißt
es: Mäntel tragen, Regenschirm einpacken, literweise Heißgetränke schlürfen und
zahlreiche Stunden im Bett mit spannenden Büchern verbringen. Klingt gut, oder?
Allerdings werden die Tage immer kürzer und die Straßen immer leerer, je weiter
die Temperaturen sinken und je grauer sich der Himmel färbt. Sind
Herbstdepressionen also vorprogrammiert?- Nicht mit mir! Auch wenn die
Open-Air- und Sommerfestsaison vorbei ist, hat München auch während den kalten
Jahreszeiten einiges zu bieten. Meine gute Laune lasse ich mir auch von
Regenwolken nicht verderben.

Es ist Freitag! Ich verlasse das Schulgebäude mit einem breiten
Grinsen im Gesicht. Schnell überfliege ich meine Whatsappkontakte, um mich möglichst
bald auf eine Abendaktivität fest zu legen. Weil ich morgen früh raus muss und
die Arbeit ruft, verabrede ich mich heute zu einem Kinoabend. Seit gestern
läuft  „Bad Moms“ in den deutschen
Filmsälen. Eine weiter US-Komödie mit Mila Kunis will ich mir auf keinen Fall
entgehen lassen. Gemütlicher Filmabend und eine Tüte Popcorn – ein dieses mal
gemütlicher, aber perfekter Wochenendstart.

Gegen Mittag habe ich Feierabend und mache mich am Samstag auf
den Weg zum 12. LISAR Bücherflohmarkt an der Isar. Bei Regenwetter mach’ ich es
mir zu Hause gerne mal mit einem guten Buch gemütlich, also muss was Neues für
die Lektüresammlung her. Mit meinen Eroberungen im Gepäck fahr ich dann nach
Hause. Gegen Abend mache ich mich ausgeh-fertig und starte mit meinen Mädels
zur Veranstaltung NoFilter! im Harry Klein. Hier erwartet uns bester House und
Electro, geboten von den beiden DeeJanes und Powerfrauen Magdalena und Franca.
Neben musikalischer Unterhaltung für Ohren und Herz, gibt es auch was für die
Augen. Vom 7. September bis 3. Oktober ist im Harry Klein nämlich die
Schwarzlichtinstallation “BIG”
vom Team Becker Pinter Gabriel zu sehen.

Sonntagmorgen. Meine beste Freundin klingelt mich wach. Ich bin
spät dran. Eine sehr, sehr großen Tasse Kaffee muss mich wieder ins Leben
holen. Wir sind zum Brunch im Café Daddy Longlegs in der Maxvorstadt
verabredet. Hier genieße ich eine leckere Asai Bowl. Wir sitzen sehr lange und
widmen uns dem gewöhnlichen Sonntagsritual der Partynachbesprechnung. Abends
bin ich vollkommen geschafft und zwinge mich noch einen kurzen Blick auf meine
Schulsachen zu werfen.

Schließlich ist heute Montag. Das schwarze Schaf unter den
Wochentagen lässt grüßen. Nach dem der Wecker zum dritten Mal geklingelt hat,
schleppe ich meinen müden Körper zur Kaffeemaschine. Ganz im Gegensatz zum
Großteil meiner Kollegen hier, muss ich noch bis nächsten Juni die Schulbank
drücken. Nach dem Unterricht erledige ich schleunigst die wichtigsten
Vorbereitungen für die kommenden zwei Tage. Montag- und Dienstagabend werden im
Milla verbracht und für Referate und Seminararbeit bleibt da keine Zeit! Heute
ist Hip-Hop angesagt. Bishop Nehru ist zum ersten Mal auf Deutschlandtour und
macht in München Halt. Der Dienstag sieht ähnlich aus, doch dieses mal steht Electro-Pop auf dem Programm. Ich
bin gespannt, was mich bei den Performances von MeSucceeeds und Nils Panda
erwartet.

Mittwoch bin ich k.o. Nach zwei langen Abenden im Milla wird
heute Nachmittag erst einmal ausgeruht. Kuscheldecke, Spotify-Playlist, die neu
erworbenen Lektüren vom Samstag und natürlich eine Tasse Kaffee sind heute
meine treuen Begleiter und bringen mich durch den Tag.

Am nächsten Morgen sieht die Welt schon wieder anders aus. Mit
neuer Energie getankt erledige ich am Donnerstag erst den Schulkram, dann geht
es zum Sport und den Abend runde ich mit einem Besuch der Ausstellungseröffnung
von Alexa Meade „Premiers“ ab. In der Galerie für Fotografie der Gegenwart
erwarten mich Werke, die in Zusammenarbeit mit der britischen Fotografin Lacey
entstanden sind und eine Live-Painting-Performance
der Künstlerin.

Die Woche ist schneller vergangen als gedacht und es ist endlich
wieder Freitag! Mittags schmeiß ich mich in mein Dirndl und mache tatsächlich
einen Abstecher auf der Wiesn. Hier besuche ich eine Freundin, die am
Brezenstand arbeitet und mache mir ein Bild von der Lage auf der überfüllten
Theresienwiese. Schnell weg hier! Am Abend geht`s trotzdem bayrisch weiter. In
der Glockenbachwerkstatt ist heute „Mundart Peacecamp Hip Hop Jam Oida“ – klingt
doch ganz spannend. Die Line-Up ist viel versprechend und ich will mich von
bayrischem und deutschem Hip-Hop überraschen lassen.

Von: Anastasia Trenkler

Foto: Privat

Ein Abend mit: Leo Bauer & Felix Flemmer

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Diesmal verraten uns Felix Flemmer und Leo Bauer, beide 23 und Gründer des Radiosenders 80000, wie sie den Samstagabend verbringen. Welche Songs dabei auf keinen Fall fehlen dürfen, haben sie hier beantwortet.

Hier beginnt unser Abend:

Am Kurfürstenplatz, auf soundcloud. Wir kochen
serbischen Reis, trinken zu früh, zu viel und zu lang.

Danach geht’s ins/zu:

Ins
*GIRLS* in der Reichenbachstrasse 22.

Unsere Freunde haben andere Pläne. So überzeugen wir sie
vom Gegenteil:

Überzeugungsarbeit macht schlechte Laune, sollen sie
doch machen was sie wollen.

Mit dabei ist immer:

Handy ohne Akku

An der Bar bestellen wir am liebsten:

Wodka-Soda

Der Song darf auf keinen Fall fehlen:

21
Uhr: Skepta – Man

1:30 Uhr:
Bluntman DeeJay – Astat (real)

6:00 Uhr:
Meilner – Mandarinenbaum

 Unser Tanzstil in drei Worten:

K. Ro Naldo

Der Spruch zieht immer:

Schön
dich zu sehen!

Nachts noch einen Snack. Unser Geheimtipp ist:

GÜL am Isartor.

Unsere dümmste Tat im Suff war:

„Bitte noch ein Bier!“

Das beste Frühstück nach einer durchfeierten Nacht gibt`s
im/bei:

Daheim mit Marc’s Fleischsalat und Spezi

Diesem Club/dieser
Bar trauern wir nach:

Zentrale

Foto: Privat