München hat Hausarrest: Zuhause mit Max
Foto: Murilo Macena

München hat Hausarrest: Zuhause mit Max

Wir wollen euch die Zeit zu Hause ein bisschen schöner machen. Unsere Rubrik “Von Freitag bis Freitag München” heißt deswegen wieder “München hat Hausarrest”. Denn, zusammen ist man weniger allein ❤ Unser Autor Max hat diese Woche gut zu tun und ist irgendwo auch froh, dass gerade so vieles digital ist. Dem Live-Erlebnis trauert er trotzdem nach.

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Von Freitag bis Freitag München: Unterwegs mit Sarah

Regen, Schnee und miese Laune! Doch davon hat Sarah die Nase inzwischen gestrichen voll – Zum Glück soll es am
Wochenende ja endlich wieder wärmer werden. Also nichts wie raus! An die
Isar oder in den Englischen Garten.

Ich entscheide mich für die zweite
Variante. Gut gelaunt schlendere ich zum Eisbach, um den scheinbar
kälteresistenten Surfern beim Wellenreiten zuzusehen. Das könnte ich den
ganzen Tag lang machen. Doch es ist Freitag und am Abend geht’s in den Urlaub – mental zumindest. Mein
Ziel? “Das Blaue Blaue Meer” im Pathos. Dort lasse ich mich
von der jungen Regisseurin Constanze Hörlin für 60 Minuten in “eine Welt
zwischen Realität und Traum” entführen.

Wieder in der Realität beziehungsweise
in meiner kleinen Studentenbude angekommen, beschließe ich, den Samstagnachmittag ebenfalls draußen zu
verbringen. Nur wie? Den inneren Schweinehund überwinden und eine Runde im Park
Joggen gehen? Oder doch lieber mit dem Fahrrad in die Stadt? Obwohl
ich mir fest vorgenommen hatte, wieder mehr Sport zu machen, schnappe ich mir
ein paar Zeitschriften und fahre an die Isar. Mit der U-Bahn. Bewegung werde
ich am Abend bei meiner Schnäppchen-Jagd auf dem Modeflohmarkt in der
Katharina-von-Bora Straße sowieso noch bekommen. Und
vielleicht zieht es mich danach sogar noch auf das Konzert der Redwinetunes im
Feierwerk.

Einkaufen macht ganz schön hungrig! Wie
gut, dass am Sonntag das zweitägige Streetfood-Happening
auf der Praterinsel eröffnet wird. Das verspricht nicht nur Essen aus
allen Himmelsrichtungen sowie lokal produzierte Getränke, sondern auch ein
bunt gemischtes musikalisches Unterhaltungsprogramm. Mit dabei ist unter
anderem die Münchner Singer-Songwriterin Sarah Sophie, die den Gästen zusammen
mit ihrer Band ordentlich einheizen will.

Mit vollem Magen soll man ja bekanntlich
nicht ins Wasser gehen. Ich glaube jedoch, dass man mit vollem Magen überhaupt
keinen Sport machen sollte. Also lasse ich den Montag erst einmal ruhig angehen. In der Ruhe liegt die Kraft
– Das behauptet zumindest mein schlauer Sprüchekalender. Am Nachmittag bin ich
mit meinen Mädels zum gemütlichen Kaffeetrinken in der Zimtzicke
verabredet. Abends geht es dann noch zur Karaoke-Party in der
Babalu-Bar. Also dann: Ohren zu und durch!

Nach diesem feucht-fröhlichen
Singspaß ist am Dienstag wieder
Kultur angesagt. Denn heute nehme ich mir die Zeit für Jesper Munks neue Platte
Claim, die am vergangenen Freitag erschienen ist.

Der Mittwoch
steht – ja, ich hätte es selbst beinahe nicht mehr für möglich gehalten – im Zeichen
des Sports. Nach ein paar gymnastischen Übungen in meinem viel zu kleinen
Wohnzimmer, beschließe ich, zum Bikram-Yoga zu gehen, denn Schwitzen bei über
40 Grad steht schon seit einer gefühlten Ewigkeit auf meiner to-do-Liste. Und
was gibt es Besseres, als seine Abwehrkräfte in der kalten Jahreszeit mit ein
bisschen Sport zu stärken und dabei auch noch ein paar überschüssige Pfunde zu
verlieren? Am Abend mache ich mich dann – hoffentlich tiefenentspannt – auf den
Weg zur mucbook-Release-Party im Kong, die neben dem Münchner DJ Taran
Frisch sowie einem Tresentalk zum Thema “Heimat München”, auch noch
einen Special Guest verspricht.

Am Donnerstag
schlafe ich erst einmal aus. Tagsüber reicht die Energie nur zum Lesen und
Fernsehschauen. Gegen 19.00 Uhr mache mich dann aber doch auf den Weg zum Frameworks-Festival
in der Einsteinstraße. Dieses versteht sich als Plattform für neue musikalische
Positionen und bietet Künstlerinnen und Künstlern aus unterschiedlichen
europäischen Subkulturen Raum. Mit von der Partie sind dieses Jahr zum Beispiel
Thomas Köner, Driftmachine oder Mo
Kolours. Wer es am Donnerstag nicht schafft, hat noch bis zum 14. März Zeit,
auf dem Festival vorbeizuschauen. Der Eintritt ist übrigens frei.

Was so ein bisschen Sonne doch alles
bewirken kann! Meine Laune ist um 100 Prozent gestiegen und die Woche ist dabei
wie Flug vergangen. Am Freitagabend
lasse ich die Ereignisse der letzten Tage noch einmal bei einem melodischen
Folk-Pop Konzert der Champs im Milla revuepassieren.