Von Freitag bis Freitag München: Unterwegs mit Anastasia

Ich bin verdammt müde. Während meine Ethnologie-Kommilitonen gerade auf Kuba, Sri Lanka oder in Portugal chillen, bin ich in der vergangenen Woche von Bibliothek zu Bibliothek gereist und habe mich meiner Hausarbeit gewidmet. Was? Mitten in den Semesterferien? Ja, ich geb‘s zu. Vielleicht habe ich mal wieder zu spät angefangen. Vielleicht habe ich mich während der lauen Sommerwochen in München nicht aufraffen können. Vielleicht macht sich das schlechte Gewissen wieder mal erst am Ende bemerkbar. Naja. Ich bin müde, aber unternehmungslustig, ignoriere die tollen Reise-Insta-Stories und freue mich auf eine bunt gemischte Veranstaltungswoche in München.

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München ist ein Hippie, aber hat kein’ Bock sich so anzuzieh’n

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Was lieben und was hassen wir an München? Was wollten wir der Stadt schon immer sagen, oder gibt es da gar nicht so viel zu erzählen? Gestern Abend wurden Fragen wie diese im Container Collective geklärt.

München ist überteuert und die Öffnungszeiten sind lächerlich. Allerdings haben wir in München auch gute Musiker, ein tolles Studentenwohnheim und Veranstaltungsorte wie das Container Collective. Und genau da wurde am gestrigen Abend über unsere Stadt gesprochen. Manche sangen Liebeslieder, andere bebten vor Zorn. München wurde zur Witzfigur gemacht, aber auch kritisch hinterfragt. Nicht selten waren es die Münchner, über die gelästert wurde und nicht die Stadt selbst, welche im Mittelpunkt aller Aufregung stand. Wer sich nicht auf die Bühne getraut hatte und dennoch eine Botschaft hinterlassen wollte, konnte seine Gedanken auf einer großen Post-It-Wand mit allen teilen. Hier einige Impressionen des gestrigen Abends.

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Text: Anastasia Trenkler

Fotos: Hubert Spangler, Amelie Völker, Sofie Jokerst, Serafina Ferizaj, Anna-Elena Knerich