Hilfe für eine bessere Zukunft

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Michaela M., 23, ist eine von vielen zahlreichen Müttern in München. Vielen von ihnen fehlst es am nötigsten. Die Initiative “Jump” unterstützt diese Menschen in dieser schwierigen Lebensphase.

Jetzt erst recht. Das hat sich Michaela M. gedacht, als sie mit 19 ungeplant schwanger wurde. Für die heute 23-Jährige, die ihren vollen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte, hat sich damals mehr verändert als die Größe ihres Bauches. Ihr komplettes soziales Umfeld stellte sich gegen sie, sogar ihre damals beste Freundin. Die hellblauen Augen der jungen Mutter werden glasig, als sie davon erzählt. Auch heute sitzen die Enttäuschung und der Schmerz noch tief.

Doch obwohl Michaela auf viel Widerstand gestoßen ist, hatte sie doch mehr Glück als die meisten werdenden Mütter ihn ihrem Alter: Ihre Eltern haben nie versucht, ihr die Schwangerschaft auszureden und mit dem Vater ihrer mittlerweile zwei Töchter ist Michaela immer noch zusammen.

„Ungeplant, aber nicht ungewollt“, sagt sie.

Michaela ist eine von vielen jungen Müttern, die bei der Münchner Initiative Jump, kurz für Junge Mütter Perspektiven, eine Anlaufstation gefunden haben. Die berufsbezogene Jugendhilfe kümmert sich um „Jugendliche, die irgendwie aus dem System gefallen sind“, wie Gertrud Köpf es formuliert. Die Sozialpädagogin und ihre Kollegin bieten eine zehnmonatige Maßnahme an, die sich an überwiegend alleinerziehende Mütter bis 25 Jahre richtet.

Die Initiative Jump versucht die jungen Mütter so gut es geht auf ihrem nicht immer sehr leichten Weg in eine bessere Zukunft für sich und ihre Kinder zu unterstützen. Die finanziellen Mittel, die der Beratungsstelle zur Verfügung stehen, dürfen sie aber nur für das Coaching verwenden.

Manchmal, sagt Köpf, fehle es aber am Nötigsten: Dann haben die jungen Mütter am Ende eines Monats nicht einmal mehr genug Geld für Windeln – von einem zweiten Paar Hausschuhe für die Kita ganz zu schweigen. Für solche Fälle würde die Initiative Jump gerne einen Nottopf einrichten.
Zu den wichtigsten Beratungsinhalten gehört eine Begleitung in Richtung Arbeitswelt. Aber auch das Thema Kindesbetreuung ist in München ein großes Problem. Die jungen Mütter müssen oft lange auf einen Platz warten. Köpf kennt auch Fälle, in denen der einzige freie Kita-Platz am anderen Ende der Stadt liegt. Daraus resultieren neue Probleme: Es wird unmöglich, pünktlich zur Arbeit oder in die Schule zu kommen oder aber das Geld für eine Monatskarte mit Hartz IV beiseite zu legen. Auch deshalb leben junge Mütter neben alten Menschen in Deutschland am häufigsten an der Armutsgrenze.

Schwierig ist, dass viele Arbeitgeber jungen Müttern keine Teilzeitstellen anbieten – für Mütter mit kleinen Kindern die einzige Möglichkeit, überhaupt zu arbeiten. Auch Michaela, die aktuell in Elternzeit ist, steckt in schwierigen Verhandlungen mit ihrem Arbeitgeber. Obwohl die 23-Jährige eine unbefristete Stelle als Sachbearbeiterin hat, wird es nicht leicht werden, ihren Arbeitgeber davon zu überzeugen, sie auf Teilzeit herunterzustufen. Aber auch wenn das nicht klappen sollte, ist Michaela dank der Beratung durch Jump vorbereitet. Zusammen mit der Initiative hat sie den Entschluss gefasst, dass sie in diesem Fall ihre abgebrochene Ausbildung zur Bürokauffrau zu Ende bringen wird. Aber auch ihren eigentlichen Traumjob, Medienkauffrau, will Michaela noch nicht ganz aufgeben. Etwas, das sie, wie sie sagt, erst durch die Kinder gelernt hat: Es ist wichtig, Träume und Ziele im Leben zu haben. „Wenn du den ganzen Tag arbeitest und dann nach Hause kommst, musst du mit einem guten Gefühl nach Hause kommen“, sagt Michaela. Auch sonst, so glaubt Michaela, habe sie sich durch Mila und Elisa nur zum Positiven verändert. Sie sei viel zuverlässiger und denke nicht mehr nur an sich. „Das einzige, was ich bereue, ist die Zeit vor meinem Kindern“, sagt sie und lächelt.

Viele der jungen Mütter, die an Jump vermittelt werden, stecken in finanziellen Schwierigkeiten, manche sind hoch verschuldet. Michaela lebt zwar nicht am Existenzminimum, aber um sich und ihrer kleinen Familie ein besseres Leben ermöglichen zu können, wünscht sie sich einen Laptop zum Schreiben von Bewerbungen. Ein weiterer Wunsch der jungen Mutter ist ein Führerschein. Wäre sie mobiler, könnte sie sich auch auf Stellen bewerben, die weiter entfernt sind. Trotzdem bleibt sie bescheiden. „Ich habe mir den SZ-Adventskalender vom vergangenen Jahr angesehen und gemerkt, wie viel Glück ich dann doch im Leben hatte und habe“, sagt sie und wirkt dabei fast verlegen.

Die Initiative wird unterstützt vom SZ-Adventskalender. Mehr Infos unter https://www.facebook.com/SZAdventskalender

Text: Jacqueline Lang

Foto: Alessandra Schellnegger

Den Neuanfang wagen

Geflüchtete Studenten finden durch spezielle Sprachkurse an die Universitäten zurück. Weil das Geld für etwa Fahrkosten fehlt, droht die Integration oft zu scheitern. 

Was ist typisch deutsch? Samh Yousef, 23, aus Syrien ist sich da recht sicher: „Die Deutschen lieben ihre Autos“ sagt er, „und viele Leute sparen lange darauf hin, sich ein schönes Auto zu kaufen.“ Samh ist einer von zehn jungen Menschen verschiedener Herkunft, die an diesem Dienstagabend in einem Stuhlkreis in einem Seminarraum der LMU sitzen. Gemeinsam mit Trainerin Julia Halm erlernen sie das „Wie“ und vor allem auch das „Warum“ der deutschen Kultur.

Dieses interkulturelle Training, wie die Leiterin es nennt, ist Teil des erweiterten Konzepts der Organisation Students4Refugees, die Deutschkurse für geflüchtete Akademiker und Abiturienten anbietet. Und dabei soll es nicht nur um das Erlernen der deutschen Sprache gehen. „Wir gehen mit ihnen zum Beispiel auch an die Uni und zeigen ihnen alles; wie man sich einschreibt etwa“, erklärt Sinksar Ghebremedhin, der die Organisation im November 2014 gemeinsam mit seinem ehemaligen Mitbewohner Phi Tran initiiert hat. Den vielen Menschen, die in ihrer Heimat bereits einen Schul- oder Studienabschluss erworben haben, wollen sie einen kostenfreien Deutschkurs anbieten, der ihnen gleichfalls das Universitätsleben und die deutsche Lebensart im Allgemeinen näherbringt. Als Lehrkräfte engagieren sich ehrenamtliche Lehramts- oder Deutsch-als-Fremdsprache-Studenten. 

Neben den Sprachkursen und dem Mentorenprogramm bietet die Organisation auch Ausflüge an, etwa in das Deutsche Museum oder in den Gasteig. In letzter Zeit wurden die allerdings immer seltener, auch weil die Organisation fast komplett ohne Geld auskommen muss. „Zum Glück unterstützt uns die Universität mit Büro- und Übungsräumen“, sagt Sinksar. Doch schon wenn es um das Beschaffen von Lehrbüchern geht, bleiben die Studenten oft auf dem Geld sitzen. „Das Sozialreferat unterstützt nur diejenigen, die im Stadtgebiet leben“, erklärt er. Auch die Fahrtkosten können nur für Geflüchtete übernommen werden, die innerhalb der Stadtgrenzen leben. Serli, 18, und Arina, 20, aus Syrien aber leben seit sechs Monaten bei ihrer Tante in Starnberg und zahlen die Fahrt an die Uni aus der eigenen Tasche – dreimal die Woche, eine wirkliche Alternative gibt es in Starnberg nicht.

Wie den beiden Mädchen ergeht es etwa jedem Vierten der knapp 60 Geflüchteten, die derzeit beim Programm angemeldet sind. Außerdem wollte Sinksar eine Weihnachtsfeier organisieren, die nun wohl flachfällt. „Vielleicht bekommen wir ja ein kleines Winterfest zum Semesterschluss hin“, sagt Sinksar. Auch dadurch will er den Studenten aus ihrem Alltag heraushelfen – aber bislang fehlt das Geld dafür. 

„In den staatlich geförderten Integrationskursen wird oft kaum differenziert“, sagt Sinksar. „Da kann es passieren, dass Masterabsolventen in einem Raum mit Analphabeten lernen.“ Das hilft nicht wirklich. Deswegen unterstützt Sinksar nur geflüchtete Akademiker. Wenn es sich herumspricht, „dass es Flüchtlinge gibt, die es auf eine deutsche Uni schaffen“, dann sporne das auch die ohne Schulausbildung an, sagt der 25-Jährige Medieninformatikstudent. Sinksar weiß um den Wert von Bildung, seine Eltern flüchteten einst aus Eritrea nach Deutschland, er selbst ist hier geboren. Das Projekt ist sein Stolz, weil er jungen Menschen wie Wadeea Zerkly eine Perspektive schenken kann: Der Syrer, der bereits einen Master in Semitischer Sprachwissenschaft abgeschlossen hatte, wurde nun für eine Doktorandenstelle an der LMU zugelassen.  

Das Projekt wird unterstützt vom SZ Adventskalender. Mehr Infos:

www.facebook.com/szadventskalender

Text: Louis Seibert

Foto: Stephan Rumpf

Leben lernen

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Die Innere Mission und die KONA unterstützen WGs wie die von Florian, Christopher und Sissi. In solchen Wohnprojekten finden ehemalige junge Krebspatienten in den Alltag zurück- für Erleichterungen fehlt aber oft das Geld.

Florian, 26, Christopher, 25, und Sissi, 20, leben in einer Wohngemeinschaft in Schwabing. Sie gehören zu der Generation von jungen Menschen, die den Krebs besiegt hat und für die ein normales Leben fast möglich geworden ist. Fast: Florian, Christopher und Sissi haben mit neurokognitiven Spätfolgen zu kämpfen, sprich mit Konzentrations-, Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsstörungen. Das führt häufig zu einer reduzierten Belastbarkeit der Betroffenen. 

Und hier setzt das Wohnprojekt an, eine Kooperation von der Inneren Mission und KONA, kurz für „Koordinierte Nachsorge“. Damit die Bewohner bei Schwierigkeiten einen Ansprechpartner haben, gibt es feste Stunden, in denen drei Begleiter vor Ort sind. Unter der Woche gibt es für die Bewohner zudem eine Struktur mit festem Programm. Dazu gehören Gesprächsgruppen, Einzelgespräche, aber auch Freizeitaktivitäten wie das gemeinsame Kochen. Langfristig sollen die drei Bewohner so auf das Leben alleine vorbereitet werden. „Ganz ohne Unterstützung wird es wahrscheinlich nie gehen“, sagt Petra Waibel, Leiterin von KONA. Ziel soll es trotzdem sein, dass die Bewohner irgendwann mit so wenig Unterstützung wie möglich, aber so viel wie nötig, alleine zurecht kommen. 

Trotz der einmaligen Möglichkeit, ein selbstbestimmtes Leben in einer Wohngemeinschaft zu führen, bleiben natürlich auch bei den drei jungen Erwachsenen Wünsche offen. Weil das Geld knapp ist und sich sowohl KONA als auch die Innere Mission mit denen ihnen zur Verfügung stehenden Geldern auf die psychosoziale Nachsorge beschränken müssen, bleibt selten Geld für gemeinsame Ausflüge und andere Unternehmungen. Am liebsten würden Christopher, Florian und Sissi ab und zu in die Bergen fahren, um dort neue Energie zu tanken. Auch ein kleines Sommerfest sowie eine Weihnachtsfeier, zu der sie Freunde und Familie einladen könnten, würden sie mit etwas finanzieller Unterstützung gerne realisieren. Denn was für die meisten jungen Menschen selbstverständlich ist, ist für die drei jungen Menschen hart erkämpfte Normalität.

Warum solche Einrichtungen nicht schon längst in deutlich größerer Zahl vorhanden sind? Petra Waibel hat eine ebenso einfache wie traurige Antwort: „Früher haben die Kinder alle nicht so lange überlebt.“ Umso schöner ist es, dass es jetzt Bedarf dafür gibt.

Die Arbeit von KONA knüpft dort an, wo die Behandlung der Krankheit aus medizinischer Sicht abgeschlossen ist. Denn auch wenn der Körper den Krebs besiegt hat, haben die Menschen meistens noch lange danach mit den Folgen zu kämpfen – viele sogar ihr Leben lang. 

Nach einer Chemotherapie und einer langen Zeit der Isolation aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr müssen etwa soziale Kontakte neu geknüpft, Beziehungen wieder in normale Bahnen gelenkt werden. Manchmal stellt sich auch die Frage, ob die Schule, die man zuvor besucht hat, überhaupt noch geeignet ist. Gerade bei Patienten mit einem Gehirntumor treten häufig neurokognitive Spätfolgen auf. Diese Spätfolgen können auch dazu führen, dass Berufswünsche nicht mehr realistisch sind. Waibel und ihr Team versuchen dann, gemeinsam mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen realisierbare Ziele zu erarbeiten und sie praktisch beim Erreichen dieser Ziele zu unterstützen. Der Gang zum Arbeitsamt ist dabei genauso entscheidend wie eine Antwort auf die Frage: Was sage ich zu den Lücken in meinem Lebenslauf?

Auch Rebekka, eine junge Frau, die im Münchner Umland lebt und täglich in die Stadt fahren muss, wird von KONA betreut. Rebekka ist in ihrer Kindheit an Leukämie erkrankt und seitdem körperlich nur noch eingeschränkt belastbar. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, ist für sie sehr anstrengend. Ihr Leben von der Krankheit bestimmen zu lassen, will Rebekka dennoch nicht. Ihr Wunsch: endlich einen Führerschein haben. Würde dieser Wunsch in Erfüllung gehen, hätte Rebekka damit mehr zurück gewonnen als nur ein Stück Mobilität. Genau wie für Sissi, Christopher und Florian bedeutet jeder noch so kleine Schritt in Richtung selbstbestimmtes Leben einen Sieg – gegen den Krebs, für das Leben.  

Das Projekt wird unterstützt vom SZ Adventskalender. Mehr Infos:

www.facebook.com/szadventskalender

Text: Jacqueline Lang

Foto: Robert Haas

Weg mit den Vorurteilen

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Integration ist der wichtigste Schritt in eine offene Gesellschaft. Inzwischen gibt es auch in München viele studentischen Initiativen die das ermöglichen. Das Projekt „zusammenWachsen“ etwa bringt Flüchtlinge mit jungen Münchnern in Kontakt – aber Geld für Ausflüge fehlt

Voneinander lernen statt dem anderen etwas vorzuschreiben, das war die Idee, die Thomas Steingasser, 23, mit einigen Freunden vor zwei Jahren hatte. Damals hatte die Flüchtlingskrise noch nicht das mediale Interesse auf sich gezogen wie später im Spätsommer 2015. Aber „es war schon absehbar, dass sich hier einiges in die falsche Richtung entwickelt und wir haben dann beschlossen, etwas dagegen zu tun“, sagt Thomas. Denn es sei damals häufig üblich gewesen, dass gerade junge Geflüchtete nur materielle Unterstützung erhielten, bei der Integration aber alleine gelassen würden.

Und genau dort wollten die Studenten ansetzen: Sie organisieren Ausflüge und Aktivitäten mit ausländischen und deutschen jungen Menschen, die zum Ziel haben, dass sich die Leute besser kennen lernen, Freundschaften schließen. „Wir haben die gleichen Interessen, Hobbys und Träume – und wir können auch viel voneinander lernen“, sagt der junge Mann, der an der Ludwig-Maximilians-Universität Physik studiert. 

Daher auch der doppeldeutige Name des Vereins: „zusammenWachsen“. Man soll nicht nur zusammenwachsen im Sinne von eine Einheit werden, sondern auch wachsen, sich weiterentwickeln.

Zu diesem Zweck arbeitet der Verein eng mit verschiedenen betreuten Wohngemeinschaften von jungen Geflüchteten zusammen, versucht sie mit gleichaltrigen Einheimischen zusammenzubringen. Die Nachfrage von Seiten dieser Gemeinschaften ist mittlerweile so groß, dass Thomas händeringend nach neuen Mitgliedern sucht, weil man sonst einigen absagen müsste. Das will Thomas aber nicht, denn die gemeinsamen Aktivitäten haben schon zu vielen Freundschaften geführt.

Besonders wichtig ist Thomas ein Punkt: Das Projekt „zusammenWachsen“ richtet sich eben nicht nur an geflüchtete junge Menschen, vielmehr steht der Verein jedem offen. Und so geht er auch explizit auf Leute aus sozial schwachen Familien zu und lädt sie zu Aktivitäten ein. Denn das größte Problem heutzutage sei es, dass Leute zwar nebeneinander lebten, aber nie die Gelegenheit hätten, ernsthaft miteinander ins Gespräch zu kommen. Und dafür sollen der Verein und die gemeinsamen Aktivitäten eine Grundlage bilden. Wer sich näher kennenlernt, baut leichter Vorurteile ab und zwischenmenschliche Beziehungen auf, das ist schön für beide Seiten. 

Doch diese Idee ist immer wieder bedroht, denn es kommt häufig vor, dass Geflüchtete, aber auch Einheimische oder Studenten nicht genug Geld haben, um etwa am gemeinsamen Bowlingabend teilzunehmen. Denn „zusammenWachsen“ kann als Verein nur einen Zuschuss zum Eintrittsgeld oder zur Zugfahrkarte bieten, der Rest muss aus eigener Tasche bezahlt werden: „Leider haben wir nicht immer die Mittel, jedem genug auszuhelfen. Und dann kommt es immer wieder vor, dass Leute an gemeinsamen Aktivitäten nicht teilnehmen können. Wenn wir mehr Mittel hätten, könnten wir vielleicht gewährleisten, dass jeder Interessierte auch wirklich mitmachen kann“, sagt Thomas. 

Zumal einige neue Projekte starten sollen. Der Verein will eine Gruppe nur für junge Frauen aufbauen, die sich auf Grund von traumatischen Fluchterfahrungen zunächst lieber in einer gesonderten Umgebung zurecht finden wollen. Außerdem würden sie gerne Flyer und Plakate drucken, damit noch mehr Geflüchtete von dem Projekt erfahren. Dann hätten viel mehr junge Menschen die Chance zum Wachsen.

Das Projekt wird unterstützt vom SZ Adventskalender. Mehr Infos:

www.facebook.com/szadventskalender

Text: Philipp Kreiter

Foto: Mathias Weidner